Hundegemunkel

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Welcher Hund passt zu mir?

Man sagt oft, dass sich Menschen Hunde aussuchen, die ihnen ähneln - manchmal stimmt das sogar äußerlich. :-D Es gibt natürlich noch viele weitere Faktoren, die du berücksichtigen solltest, wenn es darum geht, ein passendes vierbeiniges Gegenstück für dich zu finden.

Hast du bereits Erfahrung mit Hunden?

Die Frage nach deiner bisherigen Erfahrung mit Vierbeinern ist maßgeblich dafür, welche Rasse, welches Geschlecht und Alter am besten zu dir passt. Als unerfahrener Hundefreund ist ein Wolfshund eine sichtlich schlechte Wahl, da diese Rasse, wie der Name schon sagt, enger mit Wölfen verwandt und somit eigensinniger und schwerer zu erziehen ist.

Labradore oder Golden Retriever hingegen sind in der Regel einfacher erziehbar und eignen sich ebenso gut als Familienhunde.

Wie viel Platz und Zeit kannst du dem Vierbeiner bieten?

Natürlich musst du auch ausreichend Zeit und möglichst viel Platz mitbringen. Ein Hund braucht viel Auslauf, Aufmerksamkeit und Liebe, das gilt für jede Rasse. Dabei sind besonders aufgeweckte Junghunde in kleinen Wohnungen und schlechten Auslaufmöglichkeiten fehl am Platz.

Du solltest die Möglichkeit haben, regelmäßig mit deinem Liebling Gassi zu gehen und z. B. einen Hundepark in erreichbarer Nähe zu besuchen. Bist du aus Berlin? Dann findest du hier die besten Hundeparks der Hauptstadt. Weitere Städte folgen ;-)

Falls du gerade nicht viel Zeit hast, aber dennoch gerne einen Hund betreuen willst, dann bleibt immer noch die Option Dogsharing. Dabei kannst du dich einfach bei anderen Hundehaltern melden, die einen Co-Betreuer für ihren Vierbeiner suchen. So hast du dann auch die Gelegenheit, dich mal in Ruhe mit Hund und Halter zu treffen und alle erst kennenzulernen.

Welcher Hund?

Die meisten haben wohl ihre Lieblingshunderassen und wissen vielleicht sogar schon ganz genau, wie er aussehen soll. Vorerst solltest du dich allerdings definitiv über die Rassen informieren, sodass du auch einen Vierbeiner adoptierst, der charakterlich zu dir passt.

Es gibt eine Vielzahl von Hunderassen, die sich unterschiedlich instinktiv verhalten und verschiedene Verhaltensmerkmale aufweisen. Die Rasse selbst sagt aber nur bedingt etwas über den tatsächlichen Charakter des Hundes aus. Besonders für Anfänger eignen sich dabei wie oben schon erwähnt Golden Retriever oder Labradore. Wenn es eine Stufe kleiner sein soll, dann sind Havaneser, Bulldoggen oder Malteser eher was für dich. Diese Rassen sind bekannt dafür, ein ausgeglichenes Wesen zu haben und recht einfach trainierbar zu sein.

Hunde mit einem ausgeprägtem Jagd- oder Beschützerinstinkt sind in der Regel etwas schwieriger zu erziehen. Für Anfänger, die nicht die Erfahrung und Zeit haben, sind solche Vierbeiner also nicht geeignet. All das sind aber nur grobe “Richtlinien”, denn so wie wir Menschen haben eben auch Hunde einen eigenen Kopf.

Ein wichtiger letzter Punkt ist die Chemie. Am Anfang muss man sich langsam beschnuppern, aber nach einer Zeit solltest du eine gewisse Bindung zu dem Tier aufbauen. Nimm dir bei der Suche nach einem passenden vierbeinigen Gegenstück ruhig Zeit und erkundige dich über bestimmte Rassen oder statte dem nächsten Tierheim einfach mal einen Besuch ab.