Hundebetreuung in Ludwigshafen: Dogsharing statt Hundesitter
In Ludwigshafen findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Stadtteil, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. Die drei Auslaufflächen liegen alle im Norden: Im Rest der Stadt findet der Freilauf auf den Feldwegen statt – und dort zählt der Rückruf.
Für iPhone und Android
Dogsharing in Ludwigshafen am Rhein: so fängt es an
Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.
Profil anlegen
Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.
Nachbarschaft ansehen
Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.
Kennenlernen
Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.
Betreuung planen
Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.
Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.
Hunde und Menschen aus Ludwigshafen am Rhein
Keine Symbolbilder, sondern ein paar der echten Profile aus der Patzo App. Tipp auf eines. Nach dem Download der App wird es dir direkt angezeigt.
Warum Dogsharing in Ludwigshafen gut funktioniert
Die drei Auslaufflächen liegen alle im Norden. Für den Süden und Westen – Mundenheim, Maudach, Oggersheim, Ruchheim – heißt das: Der Freilauf findet auf den Feldwegen statt, und dort entscheidet der Rückruf, nicht ein Zaun.
Genau das ist eine Frage der Bindung, und Bindung entsteht nicht bei wechselnder Betreuung. Wer denselben Hund jede Woche führt, weiß, wie er auf einen Hasen reagiert. Wer ihn zum dritten Mal sieht, weiß es nicht – und lässt die Leine dran, zu Recht.
Bezahlt wird dabei nichts, weil beide Seiten etwas davon haben: Dein Hund bekommt die Runde, die ein langer Arbeitstag nicht hergibt, und die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund, ohne Steuer, ohne Anschaffung, ohne Verpflichtung über zwölf Jahre. Es entsteht also keine Rechnung, sondern eine Gewohnheit: dieselbe Person, derselbe Hund, jede Woche.
Und diese Person kommt aus deinem Stadtteil. Bezahlte Betreuung gibt es in Ludwigshafen an wenigen Adressen, und keine davon liegt zufällig an deinem Feldweg. Menschen, die gern regelmäßig mit einem Hund unterwegs wären, wohnen dagegen in jeder Straße.
Gassi gehen in Ludwigshafen – ohne eigenen Hund
Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.
Ludwigshafen ist dafür besser ausgestattet, als sein Ruf vermuten lässt. Das Maudacher Bruch im Südwesten ist ein großes, waldiges Naherholungsgebiet, die Parkinsel liegt am Rhein mitten in der Stadt, der Friesenpark und der Riedsaumpark haben eigene Auslaufflächen, und im Westen beginnen die Feldwege.
Was du dabei wissen solltest: Innerorts bleibt die Leine dran – auf Straßen, Wegen und Grünflächen, auch wenn du führst. Im Maudacher Bruch und auf der Parkinsel ebenfalls, weil das Biotop beziehungsweise Parkwald ist. Frei laufen darf der Hund auf den drei Auslaufflächen und außerorts auf den Feldwegen. Und frag nach der Haftpflichtversicherung: In Rheinland-Pfalz schreibt sie für gewöhnliche Hunde niemand vor.
Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Ludwigshafen mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.
Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest
Die Haftpflichtversicherung. Rheinland-Pfalz verlangt sie nur für gefährliche Hunde. Fragt, ob es eine gibt, und wenn ja, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt.
Welche Auslauffläche erreichbar ist. Es sind nur drei, und alle liegen im Norden. Wenn ihr im Süden wohnt, ist die ehrliche Antwort: die Feldwege – und dann zählt der Rückruf.
Wie zuverlässig der Rückruf ist. Auf einem Feldweg ohne Zaun, mit Wild in Reichweite, ist das keine theoretische Frage. Fangt an der Schleppleine an.
Ob der Hund als Listenhund gilt. Falls ja: Er muss auch auf den Auslaufflächen angeleint bleiben, und du solltest wissen, ob eine Maulkorbauflage besteht.
Die Jahreszeit. In der Brut- und Setzzeit empfiehlt die Stadt die Leine im ganzen Stadtgebiet – auf den Feldwegen ist das mehr als eine Empfehlung, sobald Wild in der Nähe ist.
Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:
Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.
Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.
Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.
Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.
Hundehaltung in Ludwigshafen am Rhein: was hinter den Zahlen steht
Die interessanteste Ludwigshafener Regel steht nicht in einer Satzung, sondern in einem Nebensatz auf der Website der Stadt. Die Hundeauslaufflächen wurden „mit Hilfe von Sponsor*innen“ angelegt, und: „Weitere Hundeauslaufflächen sind geplant, warten aber noch auf eine*n Sponsor*in, damit sie realisiert werden können.“
Das erklärt eine Menge. Auslaufflächen sind eine freiwillige Leistung der Kommune – kein Rechtsanspruch, keine Pflichtaufgabe. Potsdam hat daraus den Schluss gezogen, gar keine anzulegen und stattdessen den Freilauf außerhalb der Leinenzonen zu erlauben. Ludwigshafen geht den anderen Weg und sucht Geldgeber.
Das Ergebnis sind derzeit drei Flächen: der Friesenpark zur Sternstraße hin, der Riedsaumpark zur Sternstraße hin und die Fläche östlich der Eberthalle. Alle drei liegen in Friesenheim beziehungsweise am nördlichen Rand der Stadt – wer in Mundenheim, Maudach oder Oggersheim wohnt, hat keine in der Nähe.
Wichtig für alle, die im Netz recherchieren: Ältere Faltblätter der Stadt nennen noch weitere Standorte, etwa an der Moskauer Straße in der Pfingstweide, den Zedwitzhof in Mundenheim oder eine Wiese an der Erich-Reimann-Straße. Maßgeblich ist die aktuelle Liste und die städtische Karte „Freilaufmöglichkeiten in Ludwigshafen“.
Innerorts Leine, außerorts nur die Feldwege
Die Grundregel ist einfach und streng: Innerorts müssen Hunde auf öffentlichen Straßen und Wegen sowie in Grünflächen an der Leine geführt werden. Ausgenommen sind nur die drei Auslaufflächen.
Außerorts dreht sich das um, aber nur halb. Der Flyer der Stadt sagt es präzise: Hunde können dort „nur auf den Feldwegen“ von der Leine gelassen werden. Auf Grünflächen, in Biotopen und in Parkwäldern bleibt die Leine dran – was in Ludwigshafen das Maudacher Bruch und die Parkinsel betrifft, also ausgerechnet die beiden schönsten Naherholungsgebiete.
Und auf den Feldwegen gilt die Freiheit unter Bedingungen: Der Hund darf kein Wild aufstöbern, hetzen oder reißen und muss zuverlässig hören. Querfeldein über die Äcker darf er wegen der Eigentumsrechte der Landwirte ohnehin nicht. In der Brut- und Setzzeit im Frühjahr empfiehlt die Stadt die Leine im gesamten Stadtgebiet.
Die Steuer, und ein Ausweg, den nur wenige Städte anbieten
145 € für den ersten Hund, 180 € für den zweiten, 220 € für jeden weiteren. Ludwigshafen liegt damit im oberen Drittel – unter Mainz, aber über Saarbrücken und Rostock. Wer im Netz nach 120 oder 150 € sucht: Diese Zahlen stehen auf Vergleichsportalen, nicht bei der Stadt.
Bei gefährlichen Hunden wird es mit 840 € und 1.200 € ab dem zweiten richtig teuer. Aber Ludwigshafen baut eine Tür ein, die selten ist. Für Listenhunde – also Hunde, die allein wegen ihrer Rasse als gefährlich gelten – entfällt der erhöhte Satz, wenn zwei Dinge nachgewiesen werden: Kastration beziehungsweise Sterilisation und ein bestandener Teamtest, eine Begleithundeprüfung oder ein erweiterter Sachkundenachweis bei einer dafür zugelassenen Tierärztin.
Und wer einen solchen Hund aus dem Ludwigshafener Tierheim übernimmt, ist unter denselben Bedingungen zwei Jahre komplett steuerfrei. Das ist eine Regel, die gezielt Hunde vermittelt, die sonst im Tierheim alt werden – und sie belohnt Ausbildung statt Rasse. Erfurt und Kiel machen etwas Ähnliches über den Hundeführerschein.
Hundesteuer, Leinenpflicht und Freilauf in Ludwigshafen am Rhein
Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Rheinland-Pfalz. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.
Hundesteuer
145 € für den ersten Hund – und ein Listenhund kann sich den Zuschlag abtrainieren
- Erster Hund
- 145 € pro Jahr
- Zweiter Hund
- 180 € pro Jahr
- Jeder weitere
- 220 € pro Jahr
- Gefährliche Hunde
- 840 €, jeder weitere 1.200 €
Achtung bei Vergleichsseiten: Mehrere kommerzielle Rechner führen Ludwigshafen mit 120, 150 und 180 € und 700 € für Listenhunde. Die Stadt selbst nennt 145, 180 und 220 € sowie 840 € für den ersten und 1.200 € für jeden weiteren gefährlichen Hund. Besonders ist der Ausweg, den die Stadt für Listenhunde offenlässt – also für Hunde, die allein wegen ihrer Rasse als gefährlich gelten: Der erhöhte Satz entfällt, wenn der Hund kastriert oder sterilisiert ist und ein Teamtest, eine Begleithundeprüfung oder ein erweiterter Sachkundenachweis bei einer zugelassenen Tierärztin erfolgreich abgelegt wurde. Wer einen solchen Hund aus dem Ludwigshafener Tierheim übernimmt, kann unter denselben Bedingungen zusätzlich zwei Jahre komplett von der Steuer befreit werden; danach gilt der übliche Satz. In Zweifelsfällen ist die Rassezugehörigkeit auf eigene Kosten tierärztlich nachzuweisen.
Quelle: Stadt Ludwigshafen, Hundesteuer
Pflichten
Für gewöhnliche Hunde verlangt Rheinland-Pfalz nichts – für gefährliche auch die Sterilisation
- Haftpflicht
- nur für gefährliche Hunde
- Sachkunde
- nur für gefährliche Hunde
- Sterilisation
- Voraussetzung der Erlaubnis
- Chip
- für gefährliche Hunde
Das Landesgesetz über gefährliche Hunde kennt in Rheinland-Pfalz nur drei Listenrassen – American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Hunde vom Typ Pit Bull Terrier – und damit eine der kürzesten Listen aller Bundesländer. Hunde anderer Rassen können eingestuft werden, wenn sie gebissen haben oder sich als besonders aggressiv erwiesen haben. Wer einen gefährlichen Hund halten will, braucht eine Erlaubnis, muss volljährig sein und ein Führungszeugnis sowie eine Haftpflichtversicherung vorlegen; dazu kommt ein Sachkundenachweis, bei dem berechtigte Tierärztinnen und Tierärzte prüfen, ob der Hund gehorcht und wie er auf Reize reagiert. Ludwigshafen verlangt außerdem, dass der Hund sterilisiert und gechippt wird. Für alle anderen Hunde schreibt das Land weder Haftpflichtversicherung noch Sachkundenachweis vor – die Versicherung ist hier also nicht selbstverständlich vorhanden.
Leinenpflicht
Innerorts an der Leine – außerorts nur auf den Feldwegen frei
- Straßen und Wege innerorts
- anleinen
- Grünflächen
- anleinen
- Biotope und Parkwälder
- anleinen
- Außerorts
- frei nur auf den Feldwegen
Innerorts müssen Hunde in Ludwigshafen auf öffentlichen Straßen und Wegen sowie in Grünflächen an der Leine geführt werden. Der Flyer der Stadt formuliert die Gegenprobe: Außerorts können Hunde „nur auf den Feldwegen“ von der Leine gelassen werden, und auf Grünflächen, in Biotopen und in Parkwäldern bleibt sie dran – das betrifft in Ludwigshafen unter anderem den Maudacher Bruch und die Parkinsel. Auf den Feldwegen gilt die Freiheit außerdem nur, solange Rücksicht auf landwirtschaftliche Kulturen und Wildtiere genommen wird: Der Hund darf kein Wild aufstöbern, hetzen oder reißen und muss zuverlässig hören. Querfeldein über die Felder darf er wegen der Eigentumsrechte der Landwirte nicht. In der Brut- und Setzzeit im Frühjahr empfiehlt die Stadt die Leine im gesamten Stadtgebiet.
Quelle: Stadt Ludwigshafen, Gassibeutel und Hundeauslaufflächen (Stand August 2020)
Freilauf
Die Hundeauslaufflächen entstehen durch Sponsoring – weitere warten noch auf Geldgeber
- Aktuell ausgewiesen
- 3 Flächen
- Friesenheim
- Friesenpark und Fläche östlich der Eberthalle
- Riedsaumpark
- zur Sternstraße hin
- Gefährliche Hunde
- auch dort angeleint
Die Stadt weist derzeit drei Hundeauslaufflächen aus: den Friesenpark zur Sternstraße hin, den Riedsaumpark zur Sternstraße hin und die Fläche östlich der Eberthalle. Ungewöhnlich ist die Finanzierung – die Flächen sind eine freiwillige Leistung der Kommune und wurden mit Hilfe von Sponsorinnen und Sponsoren angelegt; die Stadt schreibt ausdrücklich, dass weitere Flächen geplant sind, aber „noch auf eine*n Sponsor*in warten“, damit sie realisiert werden können. Ältere Faltblätter der Stadt nennen deshalb noch andere Standorte, etwa an der Moskauer Straße in der Pfingstweide, im Zedwitzhof in Mundenheim oder an der Erich-Reimann-Straße; maßgeblich ist die aktuelle Liste und die Karte „Freilaufmöglichkeiten in Ludwigshafen“. Auch auf den Auslaufflächen bleiben Halterinnen und Halter für ihren Hund verantwortlich, und gefährliche Hunde müssen dort angeleint bleiben.
Bus und Bahn
Der Hund fährt zur Kinderfahrkarte mit
- Ticket
- Kinderfahrkarte je Hund
- Im Behälter
- kostenlos
- Leine
- kurz angeleint
- Maulkorb
- bei möglicher Gefährdung
Ludwigshafen liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar, genau wie Mannheim auf der anderen Rheinseite. Für jeden Hund, der nicht in einem geeigneten Behälter reist, ist eine Kinderfahrkarte zu lösen – das ist die Baden-Württemberg- und Rhein-Neckar-Regel und unterscheidet sich vom RNN in Mainz, wo ein Hund kostenlos mitfährt. Im Fahrzeug ist der Hund kurz anzuleinen; ein Maulkorb ist nötig, wenn von ihm eine Gefahr für andere Fahrgäste ausgehen könnte. Blindenführhunde und Assistenzhunde fahren kostenlos.
Quelle: VRN, Unterwegs mit Haustieren
Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.
Wo Hunde in Ludwigshafen am Rhein frei laufen dürfen
Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.
Hundeauslauffläche Friesenpark
Friesenheim, zur Sternstraße hin
Eine der drei ausgewiesenen Flächen und die bekannteste. Gut zu kombinieren mit einer angeleinten Runde durch den Park selbst.
Hundeauslauffläche Riedsaumpark
Friesenheim, zur Sternstraße hin
Die jüngste der drei Flächen – in älteren Faltblättern der Stadt taucht sie noch nicht auf. Für den Norden Ludwigshafens die naheliegende Wahl.
Fläche östlich der Eberthalle
Friesenheim
Die dritte ausgewiesene Fläche, zentral gelegen und zu Fuß aus Mitte und Friesenheim erreichbar.
Maudacher Bruch
Maudach und Oggersheim
Das große Naherholungsgebiet im Südwesten – Parkwald und Biotop, also bleibt die Leine dran. Dafür läuft man lange, ohne eine Straße zu queren.
Feldwege um Ruchheim und Oggersheim
Westliche Stadtteile
Außerorts darf der Hund auf den Feldwegen frei laufen – quer über die Felder nicht. Hier ist Freilauf außerhalb der drei Flächen realistisch möglich.
Häufige Fragen zu Dogsharing in Ludwigshafen am Rhein
Was kostet Hundebetreuung in Ludwigshafen?
Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie hoch ist die Hundesteuer in Ludwigshafen?
145 € pro Jahr für den ersten Hund, 180 € für den zweiten und 220 € für jeden weiteren. Für gefährliche Hunde sind es 840 €, für jeden weiteren 1.200 €. Vergleichsportale nennen häufig veraltete 120, 150 und 180 € – maßgeblich sind die Angaben der Stadt.
Kann der erhöhte Steuersatz für einen Listenhund entfallen?
Ja. Wenn der Hund kastriert oder sterilisiert ist und ein Teamtest, eine Begleithundeprüfung oder ein erweiterter Sachkundenachweis bei einer zugelassenen Tierärztin erfolgreich abgelegt wurde, gilt wieder der übliche Satz. Wer einen solchen Hund aus dem Ludwigshafener Tierheim übernimmt, kann unter denselben Bedingungen zusätzlich zwei Jahre ganz von der Steuer befreit werden.
Wo darf mein Hund in Ludwigshafen ohne Leine laufen?
Auf den drei ausgewiesenen Hundeauslaufflächen – Friesenpark, Riedsaumpark und der Fläche östlich der Eberthalle – sowie außerorts auf den Feldwegen. Innerorts gilt auf Straßen, Wegen und Grünflächen Leinenpflicht, und in Biotopen und Parkwäldern wie dem Maudacher Bruch bleibt die Leine ebenfalls dran. Gefährliche Hunde müssen auch auf den Auslaufflächen angeleint bleiben.
Ich möchte in Ludwigshafen mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?
Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Für die langen Runden bieten sich der Maudacher Bruch und die Feldwege im Westen an.
Kann ich in Ludwigshafen einen Hund ausleihen oder mieten?
„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie finde ich in Ludwigshafen einen Hundesitter?
Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Ludwigshafen in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.
Gassi gehen im Tierheim Ludwigshafen oder Dogsharing – was ist der Unterschied?
Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.
Schau, wer in Ludwigshafen am Rhein schon dabei ist
Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.
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