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Hundebetreuung in Deutschland: Dogsharing statt Hundesitter

Mit der Patzo App findest du in Deutschland jemanden aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. Ein Hund braucht mehrmals am Tag Menschen um sich – so steht es im deutschen Tierschutzrecht, und an langen Arbeitstagen ist das zu zweit deutlich leichter als allein.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Deutschland: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

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Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Der Überblick

Was in Deutschland überall gilt

Diese Punkte gelten unabhängig davon, wo in Deutschland du wohnst. Alles, was sich je nach Bundesland und Stadt unterscheidet, steht darunter.

Was bundesweit gilt

Das Gesetz verlangt mehrmals täglich Umgang – und nennt dafür ausdrücklich die Betreuungsperson

Auslauf im Freien
ausreichend, außerhalb eines Zwingers
Umgang mit Menschen
mehrmals täglich
Kontakt zu Artgenossen
regelmäßig
Welpen bis 20 Wochen
mind. 4 Stunden je Tag

Die Tierschutz-Hundeverordnung gilt in ganz Deutschland und steht über allem, was Land und Stadt regeln. § 2 verlangt ausreichend Auslauf im Freien, mehrmals täglich Umgang in ausreichender Dauer und regelmäßigen Kontakt zu anderen Hunden. Bemerkenswert ist, wen die Vorschrift dabei anspricht: nicht nur die haltende Person, sondern „die Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson)“. Das Bundesrecht kennt die Rolle also, die beim Dogsharing jemand übernimmt, der selbst keinen Hund besitzt – und rechnet sie ausdrücklich mit ein.

Quelle: Tierschutz-Hundeverordnung, § 2 (gesetze-im-internet.de)

Hundesteuer

Zwischen 79 € und 186 € für den ersten Hund – den Satz legt jede Stadt selbst fest

Günstigste Stadt hier
Neuss, 79 €
Teuerste Stadt hier
Mainz, 186 €
Wer entscheidet
die Gemeinde, per Satzung
Zweiter Hund
fast überall teurer

Die Hundesteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer: Der Bund erhebt sie nicht, das Land erhebt sie nicht, jede Stadt beschließt ihre eigene Satzung. Deshalb kostet derselbe Hund in Neuss 79 € und dreißig Kilometer weiter in Köln 174 €. Die Staffelung ab dem zweiten Hund ist ebenfalls Ortsrecht und reicht von „gar keine“ (Bremen, Karlsruhe, Lübeck, Wels) bis zu einem Aufschlag von 80 Prozent (Wuppertal). Am weitesten auseinander liegen die Zuschläge für als gefährlich eingestufte Hunde: Manche Städte erheben gar keinen, andere verlangen das Zehnfache des Normalsatzes.

Jede Zahl steht mit ihrer amtlichen Quelle auf der Seite der jeweiligen Stadt.

Haftpflicht

In sechs Bundesländern Pflicht für jeden Hund – in Bayern für keinen

Pflicht für jeden Hund
6 Bundesländer
Als Soll-Vorschrift
Schleswig-Holstein
Erst ab 40 cm oder 20 kg
Nordrhein-Westfalen
Nur für gefährliche Hunde
7 Bundesländer
Gar keine Landespflicht
Bayern

Das ist der schärfste Unterschied im ganzen Land. Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verlangen für jeden Hund eine Haftpflichtversicherung; Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt setzen die Mindestsumme bei einer Million Euro an, Bremen, Niedersachsen und Thüringen bei 500.000 € für Personen- und 250.000 € für Sachschäden. Nordrhein-Westfalen knüpft sie an die Größe: ab 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg. In den übrigen Ländern gibt es sie nur für gefährliche Hunde – in Bayern für gar keinen. Praktisch heißt das: In gut der Hälfte Deutschlands ist eine Versicherung nicht selbstverständlich vorhanden. Wenn du den Hund von jemand anderem ausführst, ist das die eine Frage, die sich zu stellen lohnt.

Je Bundesland mit der amtlichen Quelle belegt – siehe die Abschnitte weiter unten.

Sachkunde

Nur Niedersachsen und Bremen verlangen von jeder Ersthalterin einen Hundeführerschein

Niedersachsen
Theorie vorher, Praxis im 1. Jahr
Bremen
seit 1. Juli 2026
Die übrigen 14 Länder
nur für gefährliche Hunde
Fürs Gassigehen
nirgends vorgeschrieben

Niedersachsen verlangt seit 2013 von jeder Person, die zum ersten Mal einen Hund hält, eine Theorieprüfung vor der Anschaffung und eine Praxisprüfung im ersten Jahr. Bremen hat zum 1. Juli 2026 nachgezogen, mit Bestandsschutz für alle, die schon einen Hund haben. Sonst kennt kein Bundesland eine allgemeine Sachkundepflicht – mehrere Städte belohnen den freiwilligen Hundeführerschein aber mit Geld: Kiel und Erfurt halbieren die Steuer, Wiesbaden erlässt sie ganz, Nürnberg gibt einmalig 50 € nach. Wichtig für alle, die Zeit mit einem fremden Hund verbringen: Die Sachkundepflicht knüpft überall am Halten an, nicht am Führen. Eine gemeinsame Gassirunde löst sie nicht aus.

Je Bundesland mit der amtlichen Quelle belegt – siehe die Abschnitte weiter unten.

Leinenpflicht

Vier Modelle – und das Bundesland ist immer nur die halbe Antwort

Pauschal, ganze Stadt
z. B. Berlin, Essen, Erfurt
Nach Flächenart
die meisten Städte
Als Liste von Orten
z. B. Bielefeld, Herne
Als Karte
z. B. Leverkusen, Kassel

Wo dein Hund an die Leine muss, steht fast nie im Landesrecht allein. Nordrhein-Westfalen zeigt die Spannweite innerhalb eines einzigen Bundeslands: Essen legt alle Hunde auf allen Verkehrsflächen und in allen Anlagen an die Leine und lässt nur 29 markierte Hundewiesen frei – Bielefeld hat seine allgemeine Leinenpflicht 2003 abgeschafft und wendet nur noch die Liste des Landeshundegesetzes an. Auch der Wald ist keine bundesweite Konstante: In NRW darfst du auf den Waldwegen ableinen, in Osnabrück gilt dort ganzjährig die Leine, in Dortmund läuft der Hund sogar in Naturschutzgebieten auf den Wegen frei. München und Augsburg kennen überhaupt keinen allgemeinen Leinenzwang. Die Antwort steht in der Ordnungsbehördlichen Verordnung deiner Stadt – und die bewegt die Linie in beide Richtungen.

Je Stadt mit der amtlichen Quelle belegt – auf der Seite der jeweiligen Stadt.

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Städte

Dogsharing in 50 Städten

Was in deiner Stadt gilt, steht auf ihrer Seite: Hundesteuer, Leinenregeln, Auslaufflächen und Nahverkehr. Was darüber gilt – Haftpflicht, Sachkunde, Chip – entscheidet das Bundesland.

Baden-Württemberg

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
keine Landespflicht

Die Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde regelt sonst nichts – die Städte bestimmen ihre Leinenbereiche selbst, und sie tun das sehr unterschiedlich.

Quelle: Baden-Württemberg, Polizeiverordnung gefährliche Hunde

  • Freiburg im Breisgau

    Freiburg hat genau eine Hundewiese – und Deutschlands größten Kommunalwald, in dem dein Hund fast überall ohne Leine laufen darf. In den Parks der Stadt gilt dafür die kurze Leine.

  • Heidelberg

    Auf der Neckarwiese darf dein Hund nur früh am Morgen ohne Leine laufen, zwischen sechs und neun. Danach gehört sie den Menschen – und im übrigen bebauten Stadtgebiet gilt die Leine ohnehin.

  • Karlsruhe

    Karlsruhe kennt keine allgemeine Leinenpflicht, und der zweite Hund kostet keinen Cent mehr als der erste – beides ist unter deutschen Großstädten selten. In den Grünanlagen sieht es allerdings anders aus.

  • Mannheim

    In Mannheim gilt die Leine derzeit weiter als irgendwo sonst in Baden-Württemberg – nördlich des Neckars auch wegen der Afrikanischen Schweinepest. Frei laufen darf der Hund auf vier Auslaufwiesen und den Neckarwiesen.

  • Stuttgart

    Einen generellen Leinenzwang kennt Stuttgart nicht: Im Wald und auf den Wiesen rund um den Kessel darf sich dein Hund austoben. Und davon gibt es hier mehr, als man von unten sieht.

Bayern

Haftpflicht
keine Landespflicht
Sachkunde
nur für Kampfhunde
Chip & Register
keine Landespflicht

Bayerisches Landesrecht befasst sich mit Hunden allein in der Kampfhundeverordnung – für einen gewöhnlichen Hund gibt es damit weder eine Versicherungs- noch eine Sachkunde- noch eine Chippflicht. Die Leinenregeln setzen ausschließlich die Städte, und München und Augsburg verzichten auf einen allgemeinen Leinenzwang ganz.

Quelle: Bayerische Polizei, Gesetzliche Regelungen zu gefährlichen Hunden

  • Augsburg

    Augsburg hat keine einzige ausgewiesene Hundewiese – und vermisst sie kaum. Eine generelle Leinenpflicht kennt die Stadt nicht, dafür liegen über 2.000 Hektar Naturschutzgebiet praktisch vor der Haustür.

  • München

    München ist die einzige der großen deutschen Städte, in der Freilauf der Grundsatz ist und die Leine die Ausnahme. Bei den Ausnahmen ist die Stadt dafür sehr genau – es lohnt sich, sie zu kennen.

  • Nürnberg

    Nürnberg zahlt dir 50 Euro zurück, wenn du freiwillig einen Hundeführerschein machst. Und in den Grünanlagen darf die Leine höchstens 120 Zentimeter lang sein – die Flexileine bleibt also eingeklappt.

  • Würzburg

    In Würzburg fährt der Hund in Bus und Straßenbahn kostenlos mit, und dreizehn Flächen im Stadtgebiet sind zum Ableinen freigegeben. Ob er dort hindarf, hängt vor allem an seiner Schulterhöhe – ab 50 Zentimetern gilt sonst überall die Leine.

Berlin

Haftpflicht
alle Hunde, mind. 1 Mio. €
Sachkunde
freiwillig, befreit von der Leine
Chip & Register
alle Hunde, Hunderegister

Der Hundeführerschein ist freiwillig – du brauchst ihn nur, wenn du deinen Hund von der stadtweiten Leinenpflicht befreien lassen willst.

Quelle: Service Berlin, Hund im Hunderegister registrieren

  • Berlin

    Berlin ist die einzige deutsche Großstadt, in der Hunde überall an die Leine gehören – und gleichzeitig die mit den größten Auslaufgebieten des Landes. Wer beides kennt, hat hier mehr Möglichkeiten als fast überall sonst.

Brandenburg

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
alle Hunde ab acht Wochen

Die Hundehalterverordnung gilt seit 1. Juli 2024 neu gefasst: Chip und Anzeige beim Ordnungsamt für jeden Hund, Versicherung und Sachkunde aber nur für gefährliche. Wer noch nicht volljährig ist, darf nur einen Hund führen.

Quelle: Land Brandenburg, Hundehalterverordnung (HundehV)

  • Potsdam

    Potsdam weist keine Hundeauslaufgebiete aus und erlaubt dafür überall dort, wo kein Leinenzwang gilt, den Freilauf unter Aufsicht. Nur in den großen Schlossparks gelten eigene Regeln, und dort ist die Leine kurz.

Freie Hansestadt Bremen

Haftpflicht
alle Hunde, 500.000 € / 250.000 €
Sachkunde
alle Ersthalter:innen, seit 1.7.2026
Chip & Register
alle Hunde ab drei Monaten

Das zweite Land mit einem echten Hundeführerschein. § 2 Abs. 1 BremHundeG enthält außerdem den Satz, der das Dogsharing am genauesten beschreibt: Der Hund darf nur Personen überlassen werden, „die die Gewähr dafür bieten, den Hund sicher zu führen“.

Quelle: Der Senator für Inneres und Sport Bremen, Hundeführerschein

  • Bremen

    Seit Juli 2026 braucht in Bremen jeder neu angeschaffte Hund einen Hundeführerschein. Wer nur herausfinden möchte, wie sich das Leben mit Hund anfühlt, braucht ihn nicht – er hängt am Halten, nicht am Gassigehen.

Hamburg

Haftpflicht
alle Hunde, mind. 1 Mio. €
Sachkunde
keine, Gehorsamsprüfung befreit von der Leine
Chip & Register
alle Hunde ab drei Monaten, Hunderegister

§ 12 HundeG verlangt die Versicherung für jeden Hund, mit höchstens 500 € Selbstbeteiligung. Die Anmeldung im Hunderegister erfüllt gleichzeitig die steuerliche Anmeldepflicht – umgekehrt gilt das nicht.

Quelle: Hamburgisches Hundegesetz, § 12 (PDF)

  • Hamburg

    Über hundert Auslaufzonen, kostenlose Fahrt im HVV und eine der niedrigsten Hundesteuern der großen Städte: Hamburg macht es einem leicht. Nur wer den Hund ohne Leine laufen lassen will, braucht dafür einen Gehorsamsnachweis.

Hessen

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
keine Landespflicht

Die Hessische Hundeverordnung erfasst nur gefährliche Hunde. Wo Städte strenger sind, steht das in ihrer Gefahrenabwehrverordnung – in Wiesbaden zum Beispiel in § 9.

Quelle: Hessen, Verordnung über das Halten und Führen von Hunden

  • Darmstadt

    Auf Darmstadts Straßen gibt es keine Leinenpflicht, in den Grünanlagen dafür eine der strengsten Regeln überhaupt: kurze Leine, und die Rasenfläche ist tabu. Ganz ohne Leine geht es auf zwei umzäunten Wiesen, eine davon in der Orangerie.

  • Frankfurt am Main

    Kaum eine deutsche Großstadt hat so viel Wald direkt vor der Tür wie Frankfurt. Im GrünGürtel und im Stadtwald darf der Hund über weite Strecken ohne Leine laufen – mitten in der Stadt und trotzdem draußen.

  • Kassel

    In Kassel ist der Freilauf der Normalfall und die Leine die Ausnahme: 49 Flächen sind einzeln benannt, überall sonst entscheidest du. Eine eigene Hundeauslauffläche hat die Stadt allerdings erst seit Dezember 2025.

  • Wiesbaden

    Wiesbaden erlässt die Hundesteuer ganz, wenn der Hund aus dem städtischen Tierheim kommt oder du einen Hundeführerschein hast. Ohne das gehört die Stadt zu den teureren im Land.

Mecklenburg-Vorpommern

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
keine Landespflicht

Für gewöhnliche Hunde schreibt das Land weder Versicherung noch Kennzeichnung vor. Wer einen gefährlichen Hund ohne Erlaubnis führt, riskiert bis zu 5.000 € – und das trifft auch die führende Person.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Hunde und gefährliche Hunde

  • Rostock

    Am Rostocker Strand entscheidet die Jahreszeit: Von Oktober bis April dürfen Hunde überall hin, im Sommer nur an die beschilderten Abschnitte. In der Stadt selbst gilt die Leine nicht pauschal, sondern in bestimmten Straßen und Bereichen.

Niedersachsen

Haftpflicht
alle Hunde, 500.000 € / 250.000 €
Sachkunde
alle Ersthalter:innen, Theorie und Praxis
Chip & Register
alle Hunde ab sechs Monaten, Zentralregister

Das Land mit den weitreichendsten Pflichten für gewöhnliche Hunde: Theorieprüfung vor der Anschaffung, Praxisprüfung im ersten Jahr, Versicherung, Chip und Eintrag ins gebührenpflichtige Zentralregister.

Quelle: LAVES Niedersachsen, Das Niedersächsische Hundegesetz (NHundG)

  • Braunschweig

    Braunschweig hat nur drei Freilaufflächen – dafür ist eine davon so groß wie sieben Fußballfelder. Von April bis Mitte Juli sind sie der einzige Ort, an dem der Hund in der freien Landschaft von der Leine darf.

  • Hannover

    In Niedersachsen braucht jede Person, die zum ersten Mal einen Hund hält, einen Sachkundenachweis – Theorie vor der Anschaffung, Praxis im ersten Jahr. Wer mit einem Hund nur Gassi geht, braucht ihn nicht.

  • Oldenburg

    Oldenburg macht es einem leicht, den Überblick zu behalten: sieben Freilaufflächen, und jede Leinenzone einzeln benannt – manche nur im Frühjahr, manche das ganze Jahr.

  • Osnabrück

    In Osnabrück gehören Hunde in allen Wäldern ganzjährig an die Leine – die Umkehrung dessen, was in NRW gilt. Dagegen steht genau eine Freilauffläche, eingezäunt, am Haster Weg.

Nordrhein-Westfalen

Haftpflicht
ab 40 cm oder 20 kg, 500.000 € / 250.000 €
Sachkunde
ab 40 cm oder 20 kg
Chip & Register
ab 40 cm oder 20 kg

Das einzige Land, das seine Pflichten an die Größe knüpft: Ab 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg gilt dein Hund als „großer Hund“ und braucht Anzeige, Sachkunde, Chip und Haftpflicht. Darunter verlangt das Land nichts. Wie streng die Leine ist, entscheidet trotzdem die Stadt – die Spannweite zwischen Essen und Bielefeld ist die größte bundesweit.

Quelle: Nordrhein-Westfalen, Landeshundegesetz (LHundG NRW)

  • Aachen

    Aachen belohnt es, wenn ein Hund aus dem Tierheim kommt: Bei einem älteren Hund entfällt die Steuer sogar dauerhaft. Und wer hier eine größere Runde dreht, steht schneller in Belgien oder den Niederlanden, als man denkt.

  • Bielefeld

    Bielefeld hat seine eigene Leinenpflicht schon 2003 abgeschafft und ist damit für kleine Hunde eine der freiesten Städte in NRW. Für große gilt weiter das Landesrecht – und davon gibt es keine Ausnahme.

  • Bochum

    Neun von vierzehn Bochumer Hundewiesen sind eingezäunt – für einen Hund, der noch nicht zuverlässig zurückkommt, macht das den Unterschied. Und in den Landschaftsschutzgebieten reicht Sicht- und Rufweite.

  • Bonn

    Für einen großen Hund verlangt Bonn mehr Papier als jede andere Stadt in NRW – bis hin zu zwei Fotos des Hundes, von vorn und von der Seite. Ist das erledigt, wartet der Kottenforst, wo die Leine auf den markierten Wegen abdarf.

  • Dortmund

    Dortmund erlaubt etwas, das anderswo undenkbar ist: Selbst in den Naturschutzgebieten darf dein Hund auf den Wegen ohne Leine laufen, solange er in deinem Einflussbereich bleibt. Das ist ungewöhnlich großzügig.

  • Düsseldorf

    Düsseldorf leint strenger an, als das Land es verlangt – dafür gibt es 35 Hundeauslaufplätze, und fast jeder Stadtteil hat einen. Der nächste ist meistens näher, als man denkt.

  • Duisburg

    Im Wald und in den Landschaftsschutzgebieten darf dein Hund in Duisburg ohne Leine laufen, solange er in deinem Einflussbereich bleibt. Und bei der Steuer zählt die Stadt nur die Hunde – nicht Rasse, Größe oder Gewicht.

  • Essen

    Essen leint konsequenter an als fast jede andere Stadt in NRW: Frei laufen darf der Hund nur auf den 29 ausgewiesenen Hundewiesen. Kommt er aus dem Essener Tierheim, bleibt er dafür drei Jahre lang steuerfrei.

  • Gelsenkirchen

    Gelsenkirchen hat die Steuermarke aus Metall abgeschafft: Es gibt sie nur noch als QR-Code, und mitführen muss ihn auch, wer den Hund für jemand anderen ausführt. In vielen Wäldern der Stadt darf er dabei auf den Wegen von der Leine.

  • Hamm

    Hamm hat seine sieben Freilaufflächen bewusst über alle Stadtbezirke verteilt, damit niemand für eine Runde quer durch die Stadt fahren muss. Im bebauten Gebiet gilt dafür überall die Leine.

  • Herne

    Herne hat seit März 2025 seine erste eingezäunte Hundewiese, am Gasometer auf dem früheren Hibernia-Gelände. In einer so dicht bebauten Stadt ist Platz für einen Hund keine Selbstverständlichkeit.

  • Köln

    In Köln hat jedes Veedel seine eigene Runde: 93 ausgewiesene Freilaufflächen verteilen sich über alle Stadtbezirke, und in Bus und Bahn fährt der Hund kostenlos mit. Was oft fehlt, ist nur die Zeit.

  • Leverkusen

    Leverkusen gehört zu den wenigen Städten, die ihre Hundesteuer wieder gesenkt haben. Und auf den acht Freilaufflächen dürfen ausdrücklich auch große Hunde von der Leine – das ist längst nicht überall so.

  • Münster

    In Münster darf der Hund auf den Waldwegen ohne Leine laufen; ausgewiesene Freilaufbereiche braucht die Stadt deshalb kaum, es gibt nur drei. Die Fahrradstadt ist auch eine Stadt der kurzen Wege ins Grüne.

  • Neuss

    In Neuss gilt im ganzen Stadtgebiet die Leine – die elf Freilaufflächen erkennst du an Schildern und gelb markierten Pflöcken. Die Hundesteuer ist dafür eine der niedrigsten weit und breit.

  • Oberhausen

    Elf Freilaufflächen hat Oberhausen, und für jede ist genau festgelegt, wo sie anfängt und wo sie aufhört – Diskussionen am Rand gibt es hier nicht. Teurer wird es dafür ab dem zweiten Hund.

  • Solingen

    Solingen hat kaum Hundewiesen und braucht auch kaum welche: Außerhalb der Brut- und Setzzeit darf der Hund in Wald und Landschaft frei laufen, solange er in Sicht- und Rufweite bleibt.

  • Wuppertal

    In Wuppertals Wäldern darf der Hund auf den Wegen ohne Leine laufen – und Wald hat diese Stadt an jedem Hang. Teuer wird es erst, wenn ein zweiter Hund dazukommt.

Rheinland-Pfalz

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
alle Hunde ab drei Monaten

Eine der kürzesten Rasselisten aller Bundesländer – sie umfasst genau drei Rassen. Für alle anderen Hunde gilt nur Chip- und Anmeldepflicht.

Quelle: Landeshauptstadt Mainz, Hund anmelden

  • Ludwigshafen am Rhein

    Ludwigshafens Hundeauslaufflächen entstehen durch Sponsoring – die nächste kommt, sobald sich ein Geldgeber findet. Bis dahin führt die schönste Runde über die Feldwege außerhalb der Stadt.

  • Mainz

    Mainz hat bis heute keine einzige ausgewiesene Hundewiese. Dafür reicht die Anleinpflicht weniger weit, als viele glauben: Sie gilt in Anlagen, Fußgängerzonen und Schutzgebieten, nicht pauschal überall.

Saarland

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
nur für gefährliche Hunde

Ein bestandener Wesenstest befreit den Hund von allen Auflagen – er muss allerdings alle drei Jahre wiederholt werden. Die Sachkundebescheinigung gilt nur für die geprüfte Person in Verbindung mit genau diesem Hund.

Quelle: Saarland, Gefährliche Hunde im Saarland

  • Saarbrücken

    Fast die Hälfte der Saarbrücker Stadtfläche ist Wald – einer der höchsten Anteile unter den deutschen Großstädten. Und im Stadtwald darf der Hund ohne Leine laufen.

Sachsen

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
keine Landespflicht

Das Gesetz über gefährliche Hunde regelt ausschließlich diese. Sachsen nimmt dafür die Steuermarke ernst: Sie muss außerhalb der Wohnung sichtbar am Hund sein – was direkt jede Person betrifft, die ihn führt.

Quelle: Sachsen, Gesetz über gefährliche Hunde (SächsGefHundG)

  • Chemnitz

    Chemnitz hat seine Hundesteuer seit fast zwanzig Jahren nicht angefasst; eine Erhöhung scheiterte zuletzt im Stadtrat. Frei laufen darf der Hund auf zwanzig namentlich benannten Wiesen – überall sonst gehört er an die Leine.

  • Dresden

    In Dresden gilt der Leinenzwang nur in zwei genau abgegrenzten Vierteln – im Rest der Stadt entscheidest du. Dafür braucht der Hund in Bus und Bahn eine Fahrradtageskarte und einen Maulkorb.

  • Leipzig

    Leipzig hat 43 ausgewiesene Freilaufflächen, darunter zwei Hundestrände am Wasser. Und wer seinen Hund freiwillig chippen lässt, zahlt dauerhaft weniger Steuer.

Sachsen-Anhalt

Haftpflicht
alle Hunde, 1 Mio. € / 50.000 €
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
alle Hunde ab sechs Monaten, Landesregister

Die höchste allgemeine Mindestdeckung im Bund: eine Million Euro für Personen- und Sachschäden, dazu 50.000 € für Vermögensschäden.

Quelle: Sachsen-Anhalt, Hundegesetz (HundeG LSA)

  • Magdeburg

    In Magdeburg kostet der zweite Hund keinen Cent mehr als der erste. Dafür braucht er in Bus und Straßenbahn eine eigene Fahrkarte – und einen Maulkorb.

Schleswig-Holstein

Haftpflicht
Soll-Vorschrift, 500.000 € / 250.000 €
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
alle Hunde ab drei Monaten

§ 3 HundeG SH richtet sich direkt an das Dogsharing: Eine Halterin darf den Hund nur Personen überlassen, die die Gewähr dafür bieten, ihn sicher zu führen. Die Versicherung ist als Soll-Vorschrift formuliert – dringend erwartet, aber nicht erzwungen.

Quelle: Schleswig-Holstein, Hundegesetz (HundeG SH)

  • Kiel

    Zwischen Falckenstein und Schilksee gehört der Strand von Oktober bis März den Hunden. Im Wald ist es umgekehrt: Dort gilt in Schleswig-Holstein die Leine – anders, als man es aus dem Westen kennt.

  • Lübeck

    In Lübeck gilt der Anleinzwang nur auf der Altstadtinsel. Außerhalb warten fünf Freilaufflächen, sieben Freilaufstrecken und zwei Hundestrände – für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich viel.

Thüringen

Haftpflicht
alle Hunde, 500.000 € / 250.000 €
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Chip & Register
alle Hunde

Verlangt Haftpflicht und Chip für jeden Hund, kennt aber keine Rasseliste – eine Kombination, die sonst kein Bundesland hat.

Quelle: Landeshauptstadt Erfurt, Hunde – Anzeige der Haltung

  • Erfurt

    Erfurt hat den Zuschlag für sogenannte Kampfhunde 2026 ersatzlos gestrichen – die Rasse spielt für die Steuer keine Rolle mehr. Und wer freiwillig einen Hundeführerschein macht, zahlt drei Jahre lang nur die Hälfte.

Warum dieselbe Frage in Deutschland sechzehnmal anders beantwortet wird

Für Hunde gibt es in Deutschland kein einheitliches Gesetz. Was gilt, entsteht aus drei Ebenen, die unabhängig voneinander entscheiden – und genau deshalb kann der Umzug in die Nachbarstadt die Regeln für dich komplett umdrehen.

Der Bund regelt über die Tierschutz-Hundeverordnung, wie ein Hund gehalten werden muss: Auslauf, Umgang, Kontakt zu anderen Hunden. Das gilt überall gleich und ist die einzige Ebene, auf der es keine Landkarte braucht.

Das Land regelt, was du nachweisen musst – Versicherung, Sachkunde, Chip – und legt fest, welche Hunde als gefährlich gelten. Hier ist der Unterschied am größten: Niedersachsen verlangt von jeder Ersthalterin eine Prüfung vor der Anschaffung, Bayern verlangt für einen gewöhnlichen Hund gar nichts.

Die Stadt erhebt die Hundesteuer und bestimmt, wo die Leine gilt. Beides per Satzung beziehungsweise Ordnungsbehördlicher Verordnung, beides ohne Abstimmung mit den Nachbarstädten.

Nordrhein-Westfalen zeigt, wie weit das führt. Dasselbe Landeshundegesetz gilt in Essen und in Bielefeld. In Essen sind alle Hunde auf allen Verkehrsflächen und in allen Anlagen anzuleinen, frei laufen dürfen sie nur auf 29 markierten Wiesen. Bielefeld hat seine allgemeine Leinenpflicht 2003 abgeschafft und wendet nur noch die Liste des Landesgesetzes an – mit dem Wort „umfriedet“, das Düsseldorf in seiner Straßenordnung gestrichen hat. Eine nicht eingezäunte Wiese ist damit in Bielefeld kein Leinenbereich und in Düsseldorf einer.

Die Haftpflicht ist die Frage, die sich beim Dogsharing wirklich stellt

Von allen Unterschieden ist dieser der praktisch wichtigste, und er wird am seltensten erwähnt. In sechs Bundesländern muss jeder Hund haftpflichtversichert sein. In Bayern muss es keiner. Dazwischen liegt Nordrhein-Westfalen, das die Pflicht an 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg knüpft – ein kleiner Hund in Köln braucht keine Versicherung, ein großer schon.

Für zwei Menschen, die sich einen Hund teilen, heißt das: Die Versicherung ist nicht selbstverständlich vorhanden, und sie ist die eine Sache, die ihr zu Beginn klären solltet. Nicht aus Misstrauen – sondern weil in gut der Hälfte des Landes niemand danach fragt, solange nichts passiert.

Gute Hundehaftpflichtversicherungen decken Schäden auch dann, wenn eine andere Person als die Halterin den Hund führt. Selbstverständlich ist das nicht: Es steht in den Bedingungen, meistens unter „Hüterschaden“ oder „fremde Hundehüter“, und ist eine Frage von zwei Minuten am Telefon.

Was Städte ausdrücklich von der ausführenden Person verlangen

Über die 50 Städte hinweg taucht ein Muster auf, das in keiner allgemeinen Übersicht steht: Eine ganze Reihe von Satzungen und Verordnungen spricht nicht die Halterin an, sondern die Person, die den Hund gerade führt.

  • Gelsenkirchen hat seit Februar 2025 eine digitale Hundemarke – den QR-Code muss auch mitführen, wer den Hund nur ausführt.
  • Hannover knüpft die Pflichten rund um die sichtbare Steuermarke ausdrücklich an die ausführende Person.
  • Magdeburg regelt, wer einen Hund führen darf: „nur eine Person, die in der Lage ist, den Hund sicher an der Leine zu führen“.
  • Leipzig verlangt in § 20 seiner Polizeiverordnung, dass der Hund „von einer geeigneten Person“ geführt wird.
  • Lübeck stellt klar, dass das Bußgeld für die Anleinpflicht auf der Altstadtinsel auch die führende Person trifft.

Das ist keine Hürde, sondern eine nützliche Liste: Es sind genau die Punkte, die zwei Menschen einmal miteinander besprechen sollten, bevor der erste gemeinsame Spaziergang stattfindet.

Und eine Regel, die fast niemand kennt: die Zwei-Monats-Schwelle

Mehrere Hundesteuersatzungen – darunter Magdeburg, Hannover und Augsburg – lassen die Steuerpflicht auf die betreuende Person übergehen, wenn die Pflege länger als zwei Monate dauert. Gemeint sind damit Pflegestellen und längere Übernahmen, nicht das gemeinsame Gassigehen: Regelmäßige Runden, Tagesbetreuung und auch ein Wochenende lösen sie nicht aus.

Wer einen Hund über Wochen bei sich aufnimmt, sollte einen Blick in die Satzung der eigenen Stadt werfen. Für alles, was Dogsharing im Alltag bedeutet, ist die Schwelle nicht erreicht.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Deutschland

Was kostet Hundebetreuung in Deutschland?

Bezahlte Betreuung liegt je nach Stadt bei etwa 15 bis 25 € für eine Gassirunde und 25 bis 40 € für einen Tag. Beim Dogsharing kostet sie nichts: Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Das funktioniert, weil beide Seiten etwas davon haben. Die eine Person bekommt Entlastung, die andere Zeit mit einem Hund, ohne selbst einen halten zu können.

Wie finde ich Hundebetreuung in meiner Nähe?

Über die Patzo App: Du legst ein Profil an und siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung – unabhängig davon, in welcher Stadt du wohnst. Weiter unten auf dieser Seite stehen 50 deutsche Städte mit einem Suchfeld – und auf jeder Stadtseite, was dort an Hundesteuer, Leinenpflicht und Auslaufflächen gilt.

Brauche ich eine Erlaubnis, um mit dem Hund von jemand anderem spazieren zu gehen?

Nein. Keine der Sachkundepflichten in Deutschland knüpft am Führen an, sondern immer am Halten eines Hundes – eine gemeinsame Gassirunde löst sie nirgends aus. Zwei Dinge solltest du trotzdem klären: ob eine Haftpflichtversicherung besteht (in gut der Hälfte der Bundesländer ist sie nicht vorgeschrieben) und ob die Steuermarke am Hund ist, denn mehrere Städte verpflichten dazu ausdrücklich auch die ausführende Person.

In welchem Bundesland ist eine Hundehaftpflicht Pflicht?

Für jeden Hund verlangen sie Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Schleswig-Holstein formuliert sie als Soll-Vorschrift. Nordrhein-Westfalen verlangt sie ab 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Sachsen gilt sie nur für gefährliche Hunde – und in Bayern für keinen.

Wo ist die Hundesteuer am günstigsten?

Unter den 50 Städten auf dieser Seite verlangt Neuss mit 79 € für den ersten Hund am wenigsten, gefolgt von Augsburg (84 €) sowie Hamburg, Hamm und Kassel (je 90 €). Am teuersten sind Mainz (186 €), Wiesbaden (180 €) und Köln (174 €). Die Steuer ist eine kommunale Aufwandsteuer, jede Stadt beschließt ihre eigene Satzung – ein Umzug über die Stadtgrenze kann den Betrag verdoppeln.

Ich möchte mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deiner Nachbarschaft und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein.

Kann ich in Deutschland einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben – und weil bezahlte Betreuung ein anderes Verhältnis wäre als das, um das es hier geht.

Loslegen

Schau, wer in Deutschland schon dabei ist

Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.

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