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Hundebetreuung in Essen: Dogsharing statt Hundesitter

In Essen findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Stadtteil, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. Am Baldeneysee, im Stadtwald und auf 29 Hundewiesen fehlt selten der Weg – eher jemand, der ihn mitgeht. Und solche Menschen wohnen in jedem Stadtteil, nicht nur an ein paar Adressen.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Essen: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

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Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Essen gut funktioniert

Wenn in einer Stadt fast überall die Leine gilt, entscheidet die Entfernung zur nächsten Hundewiese darüber, wie ein Hundetag aussieht. Und die 29 Flächen liegen zwar in allen Bezirken, aber eben nicht in jeder Straße: Wer in Rüttenscheid wohnt, geht zum Haumannplatz; wer in Kray wohnt, in den Isingpark. Aus dem jeweils anderen Stadtteil lohnt sich der Weg nicht.

Genau darauf baut Dogsharing: nicht auf eine Dienstleistung, die man quer durch die Stadt bucht, sondern auf jemanden aus dem eigenen Stadtteil, der weiß, welche Wiese in zehn Minuten erreichbar ist.

Und im eigenen Stadtteil findet man eher einen Nachbarn als einen Anbieter. Bezahlte Betreuung gibt es in Essen an wenigen Adressen; Menschen, die gern regelmäßig mit einem Hund rausgehen würden, wohnen in jedem Wohnblock. Das ist der schlichte praktische Grund, warum dieses Modell hier trägt: Es ist das dichtere Netz.

Bezahlt wird dabei nichts, weil beide Seiten etwas davon haben: Dein Hund bekommt seine Runde, auch an langen Arbeitstagen, und die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund, ohne Steuer, ohne Anschaffung, ohne Verpflichtung über zwölf Jahre. Deshalb ist es keine Gefälligkeit, die man irgendwann zurückzahlt.

Gassi gehen in Essen – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

Essen ist dafür besser gelegen, als der Ruf der Stadt vermuten lässt: der Stadtwald und das Ruhrtal im Süden, der Baldeneysee, die Grünzüge im Norden – und über alle Bezirke verteilte Hundewiesen für die Runden ohne Leine. Im VRR fährt der Hund kostenlos mit, falls der Weg doch länger ist.

Was du dabei wissen solltest: Die Essener Leinenpflicht ist umfassender als in den meisten NRW-Städten und gilt für dich als führende Person genauso. Merke dir die zwei Ausnahmen – die gekennzeichnete Hundewiese und der Waldweg – und im Zweifel bleibt die Leine dran. Auf Liegewiesen und Spielplätze darf ein Hund gar nicht erst mit.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Essen mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Welche Hundewiese ist eure? Klärt das gleich beim ersten Treffen, nicht erst unterwegs. Die Flächen sind im Geoportal der Stadt verzeichnet, und die nächstgelegene entscheidet darüber, ob aus der Runde eine Gewohnheit wird.

Die Größe. In Essen hängt daran mehr als anderswo: Unter 40 cm und 20 kg sind Chip, Versicherung und Maulkorb freiwillig; darüber gilt der Hund als großer Hund mit Anzeige-, Sachkunde- und Versicherungspflicht. Und ist er nach dem Landeshundegesetz leinen- und maulkorbpflichtig, gilt das auch auf der Hundewiese.

Die Haftpflichtversicherung. Für kleine Hunde ist sie in NRW freiwillig – es gibt sie also nicht automatisch. Fragt danach, und wenn es eine gibt, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt.

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Essen: was hinter den Zahlen steht

Essen ist beim Anleinen strenger als das Land verlangt, und der Unterschied ist keine Nuance.

Das Landeshundegesetz NRW schreibt die Leine nur in bestimmten Bereichen vor – Fußgängerzonen, umfriedete Grünanlagen, öffentliche Gebäude. Die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Essen geht in § 7 Absatz 2 weiter: Alle Hunde sind auf Verkehrsflächen und in Anlagen an der Leine zu führen. Ausgenommen sind allein die besonders gekennzeichneten Hundewiesen. Auf Liegewiesen und Spielplätzen gilt sogar ein vollständiges Hundeverbot.

Der Ausgleich sind 29 Hundewiesen, betreut von Grün und Gruga und verteilt über alle neun Stadtbezirke – im Geoportal der Stadt einzeln verzeichnet.

Und es gibt eine zweite Ausnahme, die in einer Stadt mit so viel Wald mehr wert ist als die Wiesen: Im Wald darf der Hund auf den Wegen frei laufen. Nur abseits der Wege muss er angeleint werden. Für den Essener Stadtwald, das Ruhrtal und die Wälder im Süden heißt das: lange Runden ohne Leine, solange ihr auf dem Weg bleibt.

Bei der Steuer liegt Essen mit 156 € im NRW-Mittelfeld und staffelt je Hund – bei zweien sind es zweimal 216 €. Ungewöhnlich großzügig ist dafür eine Regel: Ein erstmalig aus dem Tierheim Essen aufgenommener Hund ist 36 Monate steuerfrei. Und wer Grundsicherung bezieht, zahlt für den ersten Hund nur ein Viertel – anderswo ist es die Hälfte.

Regeln & Kosten

Hundesteuer, Leinenpflicht und Freilauf in Essen

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Nordrhein-Westfalen. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundesteuer

156 € für einen Hund – und drei Jahre steuerfrei für einen Hund aus dem Tierheim

Ein Hund
156 € pro Jahr
Zwei Hunde
je 216 € pro Jahr
Drei und mehr
je 252 € pro Jahr
Tierheim Essen
36 Monate steuerfrei

Essen staffelt je Hund: Bei zwei Hunden zahlst du zweimal 216 €. Für gefährliche Hunde nach § 3 der Satzung sind es 852 € – mit nachgewiesenem Wesenstest lässt sich das auf 156 € reduzieren. Die Befreiung für einen erstmalig aus dem Tierheim Essen aufgenommenen Hund läuft 36 Monate und ist damit eine der längsten in Deutschland. Assistenzhunde sind seit dem 1. Januar 2025 befreit, wenn sie nach der Assistenzhundeverordnung anerkannt sind. Beim Bezug von Grundsicherung, Kinderzuschlag, Asylbewerberleistungen oder Kriegsopferfürsorge sinkt der Satz für den ersten Hund auf ein Viertel. Angemeldet wird binnen zwei Wochen.

Quelle: Stadt Essen, Hundesteuer

Pflichten

Unter 40 cm und 20 kg schreibt das Land nichts vor – darüber schon

Kleiner Hund
unter 40 cm und unter 20 kg
Mikrochip
freiwillig
Haftpflicht
freiwillig
Großer Hund
Anzeige beim Ordnungsamt

Essen formuliert die Grenze ungewöhnlich klar: Als kleiner Hund im Sinne des Landeshundegesetzes gilt, wer unter 40 cm Widerristhöhe und zugleich unter 20 kg bleibt. Für diese Hunde sind Mikrochip und Tierhaftpflichtversicherung freiwillig, eine Maulkorbpflicht besteht nicht. Wer die Grenze überschreitet, muss den Hund zusätzlich zur Steueranmeldung beim Ordnungsamt melden und Sachkunde, Chip sowie eine Haftpflicht über mindestens 500.000 € für Personen- und 250.000 € für sonstige Schäden nachweisen. Freiwillig ist die Versicherung trotzdem sinnvoll, gerade wenn regelmäßig jemand anderes mit dem Hund unterwegs ist.

Quelle: Stadt Essen, Hundehaltung: Regelungen für kleine Hunde

Leinenpflicht

Auf allen Verkehrsflächen und in allen Anlagen gilt die Leine – ohne Ausnahme für Zäune

Verkehrsflächen
anleinen
Anlagen
anleinen
Liegewiesen und Spielplätze
Hundeverbot
Wald abseits der Wege
anleinen

Nach § 7 Absatz 2 der Ordnungsbehördlichen Verordnung sind in Essen grundsätzlich alle Hunde auf Verkehrsflächen und in Anlagen an der Leine zu führen – ausgenommen sind allein die besonders gekennzeichneten Hundewiesen. Das geht über das Landeshundegesetz hinaus, das die Leine nur in bestimmten Bereichen verlangt. Auf Liegewiesen und Spielplätzen gilt ein vollständiges Hundeverbot. Im Wald gilt die Umkehrung: Auf den Wegen darf der Hund frei laufen, abseits der Wege nur angeleint.

Quelle: Stadt Essen, Hundehaltung: Regelungen für kleine Hunde

Freilauf

29 gekennzeichnete Hundewiesen – verteilt über alle neun Stadtbezirke

Hundewiesen
29
Erkennbar an
besonderem Hinweisschild
Karte
Geoportal der Stadt Essen
Ausgenommen
leinen- und maulkorbpflichtige Hunde

Die Wiesen werden von Grün und Gruga Essen betreut und liegen in allen neun Stadtbezirken – vom Hallopark in Stoppenberg über den Isingpark in Kray bis zum Helenenpark in Altenessen. Jede ist im Geoportal der Stadt verzeichnet. Wichtig: Für Hunde, die nach dem Landeshundegesetz NRW leinen- und maulkorbpflichtig sind, gilt die Ausnahme auch auf den Hundewiesen nicht – sie bleiben auch dort angeleint.

Quelle: Stadt Essen, Hundewiesen in Essen

Bus und Bahn

Hunde fahren im VRR kostenlos mit

Ticket
keins nötig
Leine
kurz angeleint
Sitzplätze
für Tiere tabu
Kleintiere
nur im Behälter

Im NRW-Tarif und damit in Bussen und Bahnen der Ruhrbahn und im gesamten VRR fährt der Hund ohne eigenes Ticket mit. Vorausgesetzt wird, dass er kurz angeleint ist und keinen Sitzplatz belegt; die allgemeinen Regeln zum Führen von Hunden in der Öffentlichkeit gelten auch hier, ein Maulkorb also dann, wenn vom Hund eine Gefahr ausgehen könnte. Andere Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden.

Quelle: mobil.nrw, NRW-Tarif von A–Z: Tiere

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Essen frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Hundewiese Hallopark

    Stoppenberg

    Eine der größeren Wiesen im Norden, mitten in einem Park und damit gut mit einer angeleinten Runde drumherum zu verbinden.

  • Hundewiese Isingpark

    Kray

    Im Osten gelegen und aus Kray, Steele und Frillendorf schnell erreichbar. Für viele im Essener Osten die einzige Fläche, auf der die Leine legal abgemacht werden darf.

  • Hundewiese Helenenpark

    Altenessen-Süd

    Parkfläche im Norden mit altem Baumbestand. Praktisch, wenn ihr in Altenessen oder der Nordstadt wohnt – im Bezirk V liegen gleich drei Wiesen.

  • Hundewiese Haumannplatz

    Rüttenscheid

    Die zentralste der 29 Flächen, an der Schönleinstraße. Klein, aber im dicht bebauten Rüttenscheid die realistische Adresse für die Runde nach Feierabend.

  • Essener Stadtwald

    Bredeney und Rüttenscheid

    Keine Hundewiese, aber Wald – und auf Waldwegen darf dein Hund unangeleint laufen. Abseits der Wege gilt die Leine. Für lange Runden die beste Wahl im Süden.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Essen

Was kostet Hundebetreuung in Essen?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundesteuer in Essen?

156 € pro Jahr, wenn du einen Hund hältst. Bei zwei Hunden sind es je 216 €, ab dem dritten je 252 € – der höhere Satz gilt jeweils für alle Hunde. Für gefährliche Hunde nach § 3 der Satzung sind es 852 €, mit nachgewiesenem Wesenstest 156 €. Wer einen Hund erstmalig aus dem Tierheim Essen aufnimmt, zahlt 36 Monate lang gar nichts.

Wo darf mein Hund in Essen ohne Leine laufen?

Auf den 29 ausgewiesenen Hundewiesen und auf Waldwegen. Sonst nirgends: Nach § 7 Absatz 2 der Ordnungsbehördlichen Verordnung sind alle Hunde auf Verkehrsflächen und in Anlagen anzuleinen. Abseits der Waldwege gilt die Leine ebenfalls, und auf Liegewiesen und Spielplätzen dürfen Hunde gar nicht mitgenommen werden.

Was gilt in Essen als „kleiner Hund“?

Ein Hund unter 40 cm Widerristhöhe und unter 20 kg Gewicht. Für ihn sind Mikrochip und Haftpflichtversicherung freiwillig, und es besteht keine Maulkorbpflicht. Wird eine der beiden Grenzen überschritten, gilt der Hund als großer Hund nach dem Landeshundegesetz NRW und muss zusätzlich beim Ordnungsamt gemeldet werden – mit Sachkundenachweis, Chip und Haftpflicht.

Ich möchte in Essen mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Weil in Essen fast überall die Leine gilt, lohnt es sich zu wissen, welche der 29 Hundewiesen bei euch um die Ecke liegt.

Kann ich in Essen einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Essen einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Essen in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Essen oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

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