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Hundebetreuung in Bochum: Dogsharing statt Hundesitter

In Bochum findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Viertel, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Bezahlt wird dafür nichts, weil beide Seiten etwas davon haben. Bei fünfzehn Kilometern von Wattenscheid nach Langendreer zählt, wer nebenan wohnt – und in einer Universitätsstadt sind das viele, die gern einen Hund hätten und keinen halten können.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Bochum: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

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Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Bochum gut funktioniert

Die 14 Hundewiesen liegen über sechs Bezirke verteilt – von Wattenscheid bis Langendreer sind es 15 Kilometer quer durch die Stadt. Welche Wiese für euch die richtige ist, entscheidet nicht die Qualität, sondern die Entfernung, und ob sie eingezäunt ist.

Damit ist die wichtigste Eigenschaft einer Betreuung in Bochum ihre Adresse. Ein Anbieter, der quer durch die Stadt fährt, schafft das nicht dreimal die Woche; jemand aus deinem Viertel schon. Und im Viertel findet man eher einen Nachbarn als einen Dienstleister: Bezahlte Betreuung gibt es in Bochum an wenigen Adressen, Menschen, die gern mit einem Hund unterwegs wären, in jeder Straße.

Dazu kommt das Wissen, das nur von hier kommt: dass die Schmechtingwiese eingezäunt ist und die am Ümminger See nicht, und was das für einen bestimmten Hund heißt.

Bezahlt wird dabei nichts, weil beide Seiten etwas bekommen: Dein Hund kommt öfter raus, die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund, ohne Steuer, Anschaffung oder Verpflichtung über zwölf Jahre. Genau deshalb hält so eine Verabredung: Sie steht auf keiner Rechnung, die man irgendwann zusammenstreicht.

Gassi gehen in Bochum – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

Bochum ist dafür gut ausgestattet: das Weitmarer Holz im Süden, die Ruhraue bei Dahlhausen, der Ümminger See im Osten, das Oelbachtal im Norden – dazu mehrere Hundewiesen für die Runden ohne Leine. Im VRR fährt der Hund kostenlos mit, falls der Weg doch länger ist.

Was du dabei wissen solltest: Die Bochumer Leinenpflicht gilt für dich als führende Person genauso wie für die Halterin – auch im Bus, auch im Treppenhaus. Merk dir, welche Wiese in eurer Nähe eingezäunt ist und welche nicht. Und im Wald oder Landschaftsschutzgebiet gilt der Freilauf nur, solange der Hund in deiner Sicht- und Rufweite bleibt.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Bochum mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Welche Hundewiese – und ist sie eingezäunt? Die wichtigste Frage in Bochum, und sie lässt sich in einem Satz beantworten. Neun der Flächen sind gesichert, fünf nicht.

Die Größe. In NRW hängt daran mehr als anderswo: Unter 40 cm und 20 kg schreibt das Land weder Chip noch Versicherung noch Sachkunde vor; darüber gilt der Hund als großer Hund mit Anzeigepflicht – und mit Leinenzwang auf allen Straßen im geschlossen bebauten Bereich.

Die Haftpflichtversicherung. Für kleine Hunde ist sie in NRW freiwillig, es gibt sie also nicht automatisch. Fragt danach, und wenn es eine gibt, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt.

Die Zwei-Monats-Grenze. Nur der Vollständigkeit halber: Die Steuerpflicht geht erst dann auf die betreuende Person über, wenn Pflege oder Verwahrung zwei Monate überschreiten. Gassirunden, Wochenenden und Urlaubsvertretungen lösen sie nicht aus.

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Bochum: was hinter den Zahlen steht

Zwei Dinge macht Bochum anders als die Nachbarstädte, und beide helfen im Alltag.

Das erste sind die Zäune. Bochum hat 14 Hundewiesen, und neun davon sind eingefasst – mit Stahlmattengitterzaun, nicht nur beschildert. Für einen Hund, der jagdlich veranlagt ist, unsicher ist oder den Rückruf erst lernt, ist das der Unterschied zwischen „theoretisch ohne Leine erlaubt“ und „tatsächlich ableinbar“. Die fünf offenen Flächen sind ausgewiesen, aber nicht gesichert.

Das zweite ist die Klarheit. Bochum veröffentlicht seinen Bußgeldkatalog im Klartext: 55 € für liegen gelassenen Hundekot, 75 € für Belästigung, 100 € für Gefährdung, 45 bis 600 € für Verstöße gegen Leinen- und Maulkorbpflicht. Das ist unangenehm zu lesen und trotzdem angenehmer als das übliche „kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden“.

Dazu kommt eine Regel, die viele nicht kennen: Im Landschaftsschutzgebiet darf der Hund ohne Leine laufen, solange er in Sicht- und Rufweite bleibt – und im Wald auf den Wegen. Angeleint wird dafür konsequent im bebauten Bereich, bis hinein ins Treppenhaus des eigenen Mehrfamilienhauses.

Bei der Steuer liegt Bochum mit 168 € im oberen NRW-Bereich, verzichtet aber auf etwas, das die meisten Nachbarstädte erheben: einen erhöhten Satz für bestimmte Rassen. Versteuert wird allein die Anzahl.

Regeln & Kosten

Hundesteuer, Leinenpflicht und Freilauf in Bochum

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Nordrhein-Westfalen. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundesteuer

168 € für einen Hund – ohne Zuschlag für bestimmte Rassen

Ein Hund
168 € pro Jahr
Zwei Hunde
je 192 € pro Jahr
Drei und mehr
je 216 € pro Jahr
Tierheim Bochum
12 Monate steuerfrei

Bochum staffelt je Hund: Bei zwei Hunden zahlst du zweimal 192 €. Die Satzung kennt keinen erhöhten Satz für gefährliche Hunde oder bestimmte Rassen – versteuert wird allein die Anzahl. Steuerfrei sind auf Antrag Blindenführ- und Assistenzhunde sowie ein erstmalig aus einem gemeinnützigen Tierheim aufgenommener Hund, und zwar für die ersten zwölf Monate. Auf die Hälfte ermäßigt wird der Satz für Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld, Hilfe zum Lebensunterhalt und – seit der Änderungssatzung vom 22. Oktober 2024 – auch von Wohngeld und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Wichtig fürs Dogsharing: Die Steuerpflicht geht auf die betreuende Person über, wenn Pflege oder Verwahrung zwei Monate überschreiten. Gassirunden und Wochenenden lösen sie nicht aus.

Quelle: Hundesteuersatzung der Stadt Bochum, § 2

Pflichten

Ab 40 cm oder 20 kg gilt dein Hund als großer Hund – mit Anzeige beim Ordnungsamt

Kleiner Hund
unter 40 cm und unter 20 kg
Großer Hund
Anzeige, Sachkunde, Chip
Haftpflicht
500.000 € / 250.000 €
Steueranmeldung
für jeden Hund

Steuerlich anzumelden ist jeder Hund. Alles Weitere hängt in Nordrhein-Westfalen an der Größe: Ab 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg gilt der Hund als großer Hund im Sinne des Landeshundegesetzes und muss zusätzlich beim Ordnungs- und Veterinäramt angezeigt werden – mit Sachkundenachweis, Mikrochip und Haftpflichtversicherung. Für gefährliche Hunde verlangt das Land mindestens 500.000 € für Personen- und 250.000 € für sonstige Schäden. Für kleinere Hunde schreibt das Land nichts davon vor; eine Haftpflicht ist trotzdem sinnvoll, gerade wenn regelmäßig jemand anderes mit dem Hund unterwegs ist. Große Hunde sind außerdem auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen mit geschlossener Bebauung anzuleinen.

Quelle: Stadt Bochum, Hunde – was muss ich wissen

Leinenpflicht

Angeleint in Grünanlagen, Fußgängerzonen und im ÖPNV – mit einem veröffentlichten Bußgeldkatalog

Park- und Grünanlagen
anleinen
Fußgängerzonen
anleinen
Treppenhäuser und Aufzüge
anleinen
Hundekot liegen lassen
55 €

Grundlage ist die Bochumer Sicherheitsverordnung. Angeleint wird in Fußgängerzonen und Haupteinkaufsbereichen, auf Straßen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in allen öffentlichen Park-, Garten- und Grünanlagen, in Naturschutzgebieten, bei Veranstaltungen, in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten, in Bussen und Bahnen sowie in den gemeinschaftlich genutzten Bereichen von Mehrfamilienhäusern – Treppenhaus und Aufzug eingeschlossen. Bochum veröffentlicht die Bußgelder im Klartext: 55 € für nicht aufgenommenen Hundekot, 75 € für Belästigung, 100 € für Gefährdung, 100 bis 500 € bei Biss oder erheblicher Gefahr und 45 bis 600 € für Verstöße gegen Leinen- und Maulkorbpflicht. Für gefährliche und Listenhunde gilt die Leine überall außerhalb eingefriedeten Besitztums, höchstens 1,5 m lang und reißfest.

Quelle: Stadt Bochum, Hunde – was muss ich wissen

Freilauf

14 Hundewiesen – neun davon eingezäunt

Hundewiesen
14
Davon eingezäunt
9
Wald auf den Wegen
ohne Leine erlaubt
Landschaftsschutzgebiet
in Sicht- und Rufweite

Die 14 Hundewiesen verteilen sich über alle sechs Stadtbezirke: fünf in Bochum-Mitte, zwei in Wattenscheid, je zwei in Nord, Ost und Südwest, eine in Süd. Neun sind mit einem Stahlmattengitterzaun eingefasst, fünf sind offen und nur ausgeschildert – ein Unterschied, der für einen unsicheren oder jagdlich veranlagten Hund alles bedeutet. Ohne Leine darf der Hund außerdem im Wald auf den Wegen laufen und im Landschaftsschutzgebiet, solange er in Sicht- und Rufweite bleibt. Aufsicht und Verantwortung bleiben auch auf der Hundewiese bei der führenden Person. Gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen dürfen dort nur mit Ausnahmegenehmigung frei laufen.

Quelle: Stadt Bochum, Hundewiesen im Bochumer Stadtgebiet

Bus und Bahn

Hunde fahren im VRR kostenlos mit

Ticket
keins nötig
Leine
kurz angeleint
Sitzplätze
für Tiere tabu
Kleintiere
nur im Behälter

Im NRW-Tarif und damit in Bussen und Bahnen der Bogestra und im gesamten VRR fährt der Hund ohne eigenes Ticket mit. Vorausgesetzt wird, dass er angeleint ist und keinen Sitzplatz belegt; die Bochumer Sicherheitsverordnung nennt öffentliche Verkehrsmittel ausdrücklich als Bereich mit Leinenpflicht. Ein Maulkorb ist dann nötig, wenn vom Hund eine Gefahr ausgehen könnte. Andere Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden.

Quelle: mobil.nrw, NRW-Tarif von A–Z: Tiere

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Bochum frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Hundewiese Ümminger See

    Bochum-Ost, Langendreer

    Offene Fläche am See, nicht eingezäunt – dafür groß und gut mit einer Runde um den Ümminger See zu verbinden. Die bekannteste Adresse im Osten.

  • Hundewiese Schmechtingwiese

    Bochum-Mitte, Hamme

    Eingezäunt und zentrumsnah. Für alle, die innenstadtnah wohnen und einen Hund haben, der nicht zuverlässig abrufbar ist, die realistischste Möglichkeit ohne Leine.

  • Hundewiese Oberes Oelbachtal

    Bochum-Nord, an der Halde

    Eingezäunt, im Grünzug des Oelbachtals gelegen. Von hier lässt sich die Wiese direkt mit einer längeren angeleinten Runde durchs Tal kombinieren.

  • Hundewiese Ruhraue Dahlhausen

    Bochum-Südwest, am Eisenbahnmuseum

    Die südlichste Fläche, unten an der Ruhr. Die Ruhraue ist Landschaftsschutzgebiet – dort darf der Hund auch außerhalb der Wiese laufen, solange er in Sicht- und Rufweite bleibt.

  • Weitmarer Holz

    Bochum-Süd, Weitmar

    Keine Hundewiese, sondern Wald – und auf den Wegen darf der Hund ohne Leine laufen. Das größte zusammenhängende Waldstück der Stadt und die beste Wahl für lange Runden.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Bochum

Was kostet Hundebetreuung in Bochum?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundesteuer in Bochum?

168 € pro Jahr für einen Hund. Bei zwei Hunden sind es je 192 €, ab dem dritten je 216 € – der höhere Satz gilt jeweils für alle Hunde. Einen Zuschlag für bestimmte Rassen kennt die Bochumer Satzung nicht. Wer einen Hund erstmalig aus einem gemeinnützigen Tierheim aufnimmt, zahlt zwölf Monate lang nichts; bei Bürgergeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem AsylbLG halbiert sich der Satz auf Antrag.

Wo darf mein Hund in Bochum ohne Leine laufen?

Auf den 14 Hundewiesen, im Wald auf den Wegen und im Landschaftsschutzgebiet, solange er in Sicht- und Rufweite bleibt. Neun der 14 Wiesen sind eingezäunt, fünf nur ausgeschildert. Überall sonst – in Grünanlagen, Fußgängerzonen, Naturschutzgebieten, im ÖPNV und selbst im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses – gilt die Leine.

Muss ich meinen Hund in Bochum beim Ordnungsamt anmelden?

Steuerlich anmelden musst du jeden Hund. Zusätzlich beim Ordnungs- und Veterinäramt anzuzeigen ist er, wenn er 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg erreicht: Dann gilt er nach dem Landeshundegesetz NRW als großer Hund und braucht Sachkundenachweis, Mikrochip und eine Haftpflichtversicherung.

Ich möchte in Bochum mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Praktisch in Bochum: Weil neun der 14 Hundewiesen eingezäunt sind, kannst du auch mit einem Hund ohne perfekten Rückruf entspannt üben.

Kann ich in Bochum einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Bochum einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Bochum in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Bochum oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

Loslegen

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