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Hundebetreuung in Wuppertal: Dogsharing statt Hundesitter

In Wuppertal findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Viertel, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Bezahlt wird dafür nichts, weil beide Seiten etwas davon haben. Bei 300 Höhenmetern zwischen Tal und Hang zählt nur, wer wirklich in der Nähe wohnt – und das sind Nachbarn, keine Dienstleister.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Wuppertal: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

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Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Wuppertal gut funktioniert

Wuppertal liegt in einem Tal, und das verändert, was „in der Nähe“ bedeutet. Zwischen Talsohle und Höhenlagen liegen rund 300 Höhenmeter. Ein Auslaufgebiet, das auf der Karte zwei Kilometer entfernt ist, kann einen ordentlichen Anstieg bedeuten – und einen Rückweg, den man nach der Arbeit nicht täglich macht.

Wer also regelmäßig mit einem Hund läuft, sollte aus demselben Quartier kommen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil nur dann aus einer netten Idee eine Gewohnheit wird. Und hier liegt der eigentliche Vorteil des Modells: Bezahlte Betreuung gibt es in Wuppertal an wenigen Adressen, und die liegen selten dort, wo du wohnst. Menschen, die gern mit einem Hund rausgehen würden und keinen eigenen haben können, gibt es in jeder Straße – in Elberfeld, in Barmen, auf den Höhen. Die Wahrscheinlichkeit, jemanden in Gehweite zu finden, ist damit ungleich höher.

Bezahlt wird dabei nichts, weil beide Seiten etwas davon haben: Dein Hund bekommt die Runde, die sonst ausfällt, und die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund, ohne selbst einen halten zu müssen. Es ist kein Auftrag, sondern eine Verabredung – und deshalb hält sie auch, wenn es regnet.

Gassi gehen in Wuppertal – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

Wuppertal ist dafür eine der besseren Adressen in NRW: das Burgholz im Süden, der Marscheider Wald im Osten, die Barmer Anlagen, die Hardt – und die Nordbahntrasse, 23 Kilometer autofreie Strecke quer durch die Stadt auf einer stillgelegten Bahnlinie. Auf der Trasse gilt die Leine, dafür ist sie flach, was in Wuppertal etwas heißen will. In Bussen, Bahnen und der Schwebebahn fährt der Hund kostenlos mit.

Was du dabei wissen solltest: Die Leinenpflicht aus § 4 der Straßenordnung gilt für dich als führende Person genauso wie für die Halterin, und die Stadt kontrolliert sie aktiv – auch im Wald, wenn der Hund die Wege verlässt. Merk dir die zwei Ausnahmen: Waldweg und ausgewiesenes Auslaufgebiet. Und am Scharpenacken bleibt die Leine von März bis September dran.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Wuppertal mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Welche Runde geht wirklich? In Wuppertal ist das eine Frage der Höhenmeter, nicht der Kilometer. Besprecht die erste Runde konkret – und ob der Hund die Steigungen mag.

Die Größe. In NRW hängt daran mehr als anderswo: Unter 40 cm und 20 kg schreibt das Land weder Chip noch Versicherung noch Sachkunde vor; darüber gilt der Hund als großer Hund mit Anzeigepflicht – und mit Leinenzwang auf allen Straßen innerhalb der Ortslage.

Die Haftpflichtversicherung. Für kleine Hunde ist sie in NRW freiwillig, es gibt sie also nicht automatisch. Fragt danach, und wenn es eine gibt, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt.

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Wuppertal: was hinter den Zahlen steht

Wuppertal ist die Stadt mit der teuersten Hundesteuer unter den deutschen Großstädten – und gleichzeitig eine der waldreichsten. Beides prägt den Hundealltag.

160 € im Jahr für den ersten Hund sind schon viel. Der eigentliche Ausreißer steht eine Zeile darunter: Ab dem zweiten Hund sind es 288 € je Tier, ein Aufschlag von 80 %. In den Nachbarstädten des Ruhrgebiets fällt der Sprung deutlich flacher aus. Für gefährliche Hunde ruft Wuppertal 1.000 € auf, mit Rückkehr zum Normalsatz nach bestandener Verhaltensprüfung.

Im Gegenzug ist die Freilaufregel großzügiger, als der Ruf der Straßenordnung vermuten lässt. § 4 verlangt die Leine auf allen öffentlichen Wegen, Plätzen und in Park- und Grünanlagen – aber in den meisten Wuppertaler Wäldern darf der Hund auf den Wegen ohne Leine laufen, solange er im Einflussbereich der führenden Person bleibt. Bei einem Drittel Waldanteil ist das die praktisch wichtigste Regel der Stadt. Abseits der Wege gilt die Leine, in Naturschutzgebieten ausnahmslos.

Dazu kommen fünf ausgewiesene Auslaufgebiete: Hardt, Nordpark, Am Gelben Sprung, Ehrenhain und Nützenbergpark. Der beliebteste Freilaufort der Stadt ist allerdings keiner davon – der Scharpenacken gehört dem Land, der Freilauf wird dort geduldet, und von März bis September gilt auch dort Leinenpflicht, rund um die Schafweiden ganzjährig.

Regeln & Kosten

Hundesteuer, Leinenpflicht und Freilauf in Wuppertal

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Nordrhein-Westfalen. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundesteuer

160 € für einen Hund – und 288 € für jeden weiteren

Ein Hund
160 € pro Jahr
Ab dem zweiten
je 288 € pro Jahr
Gefährliche Hunde
1.000 € pro Jahr
Fällig
vierteljährlich

Wuppertal gehört zu den teuersten Städten Deutschlands, und der Sprung ab dem zweiten Hund ist einer der steilsten überhaupt: von 160 € auf 288 € je Hund, also 80 % mehr. Für gefährliche Hunde sind es 1.000 € im Jahr – auf Antrag zurück auf den Normalsatz, wenn eine Verhaltensprüfung bestanden ist. Die Sätze sind unabhängig von Größe, Wert und Geschlecht des Hundes. Gezahlt wird vierteljährlich zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November, auf Antrag auch in einer Summe zum 1. Juli. Bei Bürgergeld, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach SGB XII sinkt die Steuer auf ein Viertel – allerdings nur für einen Hund, und nicht für gefährliche Hunde. Angemeldet wird innerhalb von 14 Tagen beim Steueramt; die Hundemarke kommt mit dem Steuerbescheid, eine Ersatzmarke kostet 4 €.

Quelle: Serviceportal Wuppertal, Hundesteuer Anmeldung

Pflichten

Ab 40 cm oder 20 kg gilt dein Hund als großer Hund – mit Anzeige beim Ordnungsamt

Kleiner Hund
unter 40 cm und unter 20 kg
Großer Hund
Anzeige, Sachkunde, Chip
Haftpflicht
500.000 € / 250.000 €
Steueranmeldung
binnen 14 Tagen

Steuerlich anzumelden ist jeder Hund, und zwar innerhalb von 14 Tagen. Alles Weitere hängt in Nordrhein-Westfalen an der Größe: Ab 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg gilt der Hund als großer Hund im Sinne des Landeshundegesetzes und muss zusätzlich beim Ordnungsamt angezeigt werden – mit Sachkundenachweis, Mikrochip und Haftpflichtversicherung über mindestens 500.000 € für Personen- und 250.000 € für sonstige Schäden. Für kleinere Hunde schreibt das Land nichts davon vor. Große Hunde sind außerdem innerhalb bebauter Ortslagen auf allen öffentlichen Straßen und Wegen anzuleinen. Eine Haftpflicht ist auch für kleine Hunde sinnvoll, gerade wenn regelmäßig jemand anderes mit dem Hund unterwegs ist.

Quelle: Land NRW, Landeshundegesetz (LHundG NRW)

Leinenpflicht

Angeleint auf allen Straßen und in allen Anlagen – Waldwege und Auslaufgebiete ausgenommen

Straßen und Plätze
anleinen
Park- und Grünanlagen
anleinen
Naturschutzgebiete
anleinen, ausnahmslos
Rechtsgrundlage
Straßenordnung, § 4 Tiere

Geregelt ist die Leinenpflicht in § 4 der Wuppertaler Straßenordnung: Hunde sind auf öffentlichen Wegen und Plätzen sowie in Park- und Grünanlagen anzuleinen. Ausgenommen sind allein die Waldwege und die fünf ausgewiesenen Hundeauslaufgebiete. In Naturschutzgebieten gilt die Leine ausnahmslos, auch auf den Wegen. Die Stadt kontrolliert das seit Jahren aktiv und ahndet Verstöße als Ordnungswidrigkeit – auch im Wald, wenn der Hund die Wege verlässt. Ein Beutel für den Hundekot gehört in jede Tasche.

Quelle: Stadt Wuppertal, Hunde ohne Leine außerhalb der Auslaufgebiete? Knöllchen!

Freilauf

Fünf Auslaufgebiete – und Freilauf auf den Waldwegen

Auslaufgebiete
5
Waldwege
ohne Leine erlaubt
Wald abseits der Wege
anleinen
Naturschutzgebiete
ausgenommen

Die fünf offiziellen Hundeauslaufflächen sind die Hardt-Anlagen, der Nordpark, „Am Gelben Sprung“, der Ehrenhain und der Nützenbergpark. Dort darf der Hund auf und neben den Wegen frei laufen. Wichtiger für den Alltag ist aber die Waldregel: In den meisten Wuppertaler Wäldern darf der Hund im Einflussbereich der führenden Person auf den Wegen ohne Leine laufen – abseits der Wege nicht, und in Naturschutzgebieten gar nicht. Der Scharpenacken, die beliebteste Freilauffläche der Stadt, ist keine städtische: Die Fläche gehört dem Land, der Freilauf wird geduldet. Dort gilt von März bis September Leinenpflicht, und rund um die Schafweiden ganzjährig.

Quelle: Stadt Wuppertal, Hundeauslaufflächen

Bus und Bahn

Hunde fahren im VRR kostenlos mit – Schwebebahn eingeschlossen

Ticket
keins nötig
Leine
kurz angeleint
Sitzplätze
für Tiere tabu
Kleintiere
nur im Behälter

Im NRW-Tarif und damit in Bussen, Bahnen und der Schwebebahn der WSW fährt der Hund ohne eigenes Ticket mit. Vorausgesetzt wird, dass er kurz angeleint ist und keinen Sitzplatz belegt; ein Maulkorb ist dann nötig, wenn vom Hund eine Gefahr ausgehen könnte. Andere Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden. In einer Stadt mit 300 Höhenmetern Unterschied zwischen Tal und Höhenlagen ist das mehr wert als anderswo: Ein Auslaufgebiet auf der anderen Talseite ist mit der Schwebebahn eine Frage von Minuten, zu Fuß eine von Höhenmetern.

Quelle: mobil.nrw, NRW-Tarif von A–Z: Tiere

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Wuppertal frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Hundeauslaufgebiet Hardt

    Elberfeld, Hardt-Anlagen

    Im ältesten Park der Stadt, oberhalb von Elberfeld. Zentral gelegen und für alle im Westen die nächstgelegene ausgewiesene Fläche.

  • Hundeauslaufgebiet Nordpark

    Barmen, Am Nordpark

    Auf der Barmer Nordhöhe, direkt am Waldrand. Lässt sich gut mit einer Runde durch die angrenzenden Wälder verbinden, wo auf den Wegen ebenfalls Freilauf gilt.

  • Hundeauslaufgebiet Nützenbergpark

    Elberfeld, Nützenberg

    Oberhalb des Zoos gelegen. Klein, aber für den Elberfelder Westen die realistische Adresse für die Runde nach Feierabend.

  • Scharpenacken

    Küllenhahn, Wuppertaler Süden

    Die beliebteste Freilauffläche der Stadt – aber keine städtische: Die Fläche gehört dem Land, der Freilauf wird geduldet. Von März bis September gilt Leinenpflicht, an den Schafweiden ganzjährig.

  • Burgholz und Marscheider Wald

    Cronenberg und Langerfeld

    Zwei große Waldgebiete für lange Runden – aber nicht zum Ableinen: Beide sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen, und dort gilt die Leine auch auf den Wegen. In den übrigen Wuppertaler Wäldern darf der Hund auf den Wegen frei laufen.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Wuppertal

Was kostet Hundebetreuung in Wuppertal?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundesteuer in Wuppertal?

160 € pro Jahr für einen Hund – das ist einer der höchsten Sätze in Deutschland. Ab dem zweiten Hund kostet jeder 288 €, für gefährliche Hunde sind es 1.000 €. Die Sätze hängen nicht von Größe, Wert oder Geschlecht ab. Bei Bürgergeld, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung sinkt die Steuer auf ein Viertel, allerdings nur für einen Hund. Gezahlt wird vierteljährlich.

Wo darf mein Hund in Wuppertal ohne Leine laufen?

In den fünf ausgewiesenen Auslaufgebieten – Hardt, Nordpark, Am Gelben Sprung, Ehrenhain und Nützenbergpark – und in den meisten Wuppertaler Wäldern auf den Wegen, solange er in deinem Einflussbereich bleibt. Abseits der Wege gilt die Leine, in Naturschutzgebieten ausnahmslos. Auf allen Straßen, Plätzen und in Park- und Grünanlagen ist nach § 4 der Straßenordnung anzuleinen. Der Scharpenacken ist geduldet, aber von März bis September ebenfalls Leinengebiet.

Warum ist die Hundesteuer in Wuppertal so hoch?

Die Höhe setzt der Stadtrat in der Hundesteuersatzung fest; Wuppertal liegt mit 160 € für den ersten Hund an der Spitze der großen deutschen Städte. Auffälliger als der Grundsatz ist die Staffelung: Der zweite Hund kostet 288 € und damit 80 % mehr als der erste. Ein erhöhter Satz für gefährliche Hunde kommt mit 1.000 € dazu.

Ich möchte in Wuppertal mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Wuppertal ist dafür gut gelegen: Ein Drittel des Stadtgebiets ist Wald, und auf den Waldwegen darf der Hund ohne Leine laufen.

Kann ich in Wuppertal einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Wuppertal einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Wuppertal in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Wuppertal oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

Loslegen

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