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Hundebetreuung in Leverkusen: Dogsharing statt Hundesitter

In Leverkusen findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Stadtteil, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Bezahlt wird dafür nichts, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil Leverkusen mehrere Orte mit einem Namen ist, zählt vor allem eins: dass die Person aus deinem eigenen Stadtteil kommt.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Leverkusen: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

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Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Leverkusen gut funktioniert

Leverkusen ist im Grunde mehrere Orte mit einem gemeinsamen Namen: Wiesdorf, Opladen, Schlebusch, Rheindorf, Hitdorf, Steinbüchel, Bergisch Neukirchen. Zwischen ihnen liegen Autobahnen, die Bahn und der Rhein.

Genau deshalb hat die Stadt ihre Freilaufflächen bewusst über alle Stadtteile verteilt statt zwei große anzulegen. Und genau deshalb ist Nachbarschaft hier keine Floskel: Wer in Hitdorf wohnt, fährt für eine Abendrunde nicht nach Schlebusch. Die Person, die einspringen kann, wenn es eng wird, muss aus demselben Stadtteil kommen.

Diese Person findet man leichter, als es klingt – aber nicht in einem Anbieterverzeichnis. Bezahlte Betreuung gibt es in Leverkusen an wenigen Adressen. Menschen, die gern regelmäßig mit einem Hund unterwegs wären und keinen eigenen halten können, gibt es in jedem der sieben Stadtteile. Das ist der Grund, warum Dogsharing hier praktisch besser funktioniert als jede Buchung.

Und es kostet nichts, weil beide Seiten etwas davon haben: Dein Hund bekommt die Runde, die sonst ausfällt, und die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund. Kein Stundensatz, keine Absage, wenn das Budget knapp wird – sondern eine Verabredung, die im Alltag hält.

Gassi gehen in Leverkusen – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

Leverkusen gibt dafür mehr her, als der Ruf der Stadt vermuten lässt. Die Rheinaue bei Hitdorf ist offenes Land am Wasser, die Dhünnaue und der Wupperlauf ziehen sich quer durch die Stadt, und in Bergisch Neukirchen fängt hinter dem Ortsrand das Bergische an. Acht Freilaufflächen sind über die Stadtteile verteilt.

Was du dabei wissen solltest: Der Neuland-Park ist für Hunde tabu, ebenso Spiel- und Mehrzweckplätze und Skateanlagen. An den drei Seen – Hitdorfer See, Stöckenbergsee, Großer Silbersee – gilt ganzjährig Leinenpflicht. Im Wald darf die Leine auf den Wegen ab, daneben nicht. Und wenn ihr Bus oder Bahn nehmt: Der Hund fährt im VRS kostenlos mit.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Leverkusen mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Welche Freilauffläche eure ist. Es gibt acht, aber sinnvollerweise nur eine – die im eigenen Stadtteil. Keine ist eingezäunt, das sollte man vor der ersten Ableinung wissen.

Wie groß der Hund offiziell ist. Ab 40 cm oder 20 kg ist er im Sinne des Landeshundegesetzes ein großer Hund. Auf der Straße heißt das Leine, auf der Freilauffläche ausdrücklich nicht. Die Grenze verläuft nicht dort, wo man sie vermutet.

Die Haftpflichtversicherung. Für große Hunde ist sie in NRW Pflicht, für kleine nicht. Die Frage ist in beiden Fällen dieselbe: Greift sie auch, wenn eine andere Person den Hund führt?

Ob der Hund in die Bahn passt. Viele Wege in Leverkusen führen über eine Bahnlinie oder eine Schnellstraße. Ob der Hund entspannt in die S-Bahn steigt, entscheidet darüber, wie weit eure Runden gehen können.

Wer die Tüten mitbringt. Die Beseitigungspflicht in § 2 der Stadtordnung trifft ausdrücklich nicht nur die haltende Person, sondern auch die, die den Hund führt. Das bist an dem Nachmittag du.

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Leverkusen: was hinter den Zahlen steht

Über Hundesteuer liest man fast immer dieselbe Nachricht: Sie steigt. Köln hat zuletzt erhöht, Stuttgart nach 28 Jahren, Heidelberg ebenso. Leverkusen ist der Gegenfall.

Am 12. Dezember 2022 beschloss der Rat die achte Änderung der Hundesteuersatzung und senkte den Satz für den ersten Hund von 156 auf 96 €, den für den zweiten von 264 auf 156 €. Ab dem dritten Hund bleibt es bei 264 €, für gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen bei 600 €.

Die Begründung in der Ratsvorlage ist ungewöhnlich offen: Die Leverkusener Sätze seien „im Vergleich zu den umliegenden Kommunen sehr hoch“ gewesen, und man vermute, dass deshalb Hunde schlicht nicht angemeldet würden. Eine niedrigere Steuer, die tatsächlich gezahlt wird, bringt mehr als eine hohe, die man umgeht.

Wer einen Hund aus dem Tierheim Leverkusen aufnimmt, zahlt ohnehin 36 Monate lang nichts – auch für einen Listenhund.

Acht Flächen, eine Karte und ein Park ohne Hunde

Beim Freilauf ist Leverkusen konkret. Das Hundefreilaufflächenkonzept benennt acht Standorte, einen für praktisch jeden Stadtteil: Hitdorf am Rhein, Um den Sportplatz in Rheindorf, Bonner Straße in Opladen, Schöne Aussicht in Bergisch Neukirchen, Ophovener Weiher in Schlebusch, Mathildenhof in Steinbüchel, Rheindorfer Straße – dazu vorübergehend ein Stück der Sportanlage des BV Wiesdorf.

Zusammen rund 44.700 m². Zwölf Flächen waren untersucht, vier fielen aus Natur- und Artenschutzgründen heraus; die Nummerierung hat die Stadt trotzdem beibehalten, damit man die Auswahl nachvollziehen kann.

Eingezäunt ist keine – und auch das ist eine Entscheidung, keine Sparmaßnahme: Zuschnitt und Lage sollen so sein, dass ein Zaun entbehrlich ist.

Der wichtigste Satz für alle, die einen etwas größeren Hund führen, steht in § 3 der Stadtordnung. Zum freien Auslauf auf diesen Flächen gehören ausdrücklich auch große Hunde nach § 11 Landeshundegesetz. In Bielefeld ist genau das nicht möglich – dort gilt für Hunde ab 40 cm die Leinenpflicht auf jeder Straße, und die Stadt schreibt dazu, eine Befreiung davon gebe es nicht. In Leverkusen ist die Freilauffläche die Ausnahme, die es gibt.

Zwei Gegenrichtungen gehören dazu. Die generell anleinpflichtigen Gebiete stehen nicht im Text der Stadtordnung, sondern in einer Karte, die als Anlage 1 Teil der Verordnung ist – nachschauen kann man das also, aber nicht überfliegen. Und der Neuland-Park, der schönste Park der Stadt, ist für Hunde komplett gesperrt. Das steht in § 17 und überrascht regelmäßig.

Was das Landeshundegesetz vorgibt

NRW knüpft die Pflichten an die Größe: Ab 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg ist ein Hund ein großer Hund, muss beim Ordnungsamt angezeigt werden und braucht Sachkundenachweis, Mikrochip und eine Haftpflichtversicherung über 500.000 € und 250.000 €. Die Anzeige kostet in Leverkusen 25 €. Für kleinere Hunde verlangt das Land nichts davon.

Die praktische Folge fürs Gassigehen: Ein großer Hund gehört im bebauten Bereich auf allen Straßen, Wegen und Plätzen an die Leine – unabhängig davon, wer ihn führt. Im Wald dagegen darf sie auf den Wegen ab, abseits der Wege nicht; das ist § 2 Abs. 3 Landesforstgesetz und gilt in ganz NRW.

Und das Wörtchen „umfriedet“ steht in Leverkusen noch in der Verordnung. Eine offene Wiese ist deshalb kein Leinengebiet – in Düsseldorf, das dieses Wort gestrichen hat, wäre sie eins.

Regeln & Kosten

Hundesteuer, Anleinpflicht und Freilauf in Leverkusen

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Nordrhein-Westfalen. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundesteuer

96 € für den ersten Hund – gesenkt von 156 €, weil die Steuer zu hoch war

Erster Hund
96 € pro Jahr
Zweiter Hund
156 € pro Jahr
Jeder weitere
264 € pro Jahr
Gefährliche Hunde
600 € je Hund
Fällig
1. Juni

Leverkusen gehört zu den ganz wenigen Städten, die ihre Hundesteuer gesenkt statt erhöht haben. Der Rat beschloss am 12. Dezember 2022 die achte Änderung der Hundesteuersatzung und nahm den ersten Hund von 156 auf 96 € zurück, den zweiten von 264 auf 156 €. Ab dem dritten Hund bleibt es bei 264 €. Die Begründung steht in der Vorlage und ist ungewöhnlich offen: Die Sätze seien im Vergleich zu den umliegenden Kommunen sehr hoch gewesen, und man vermute, dass Hunde deshalb gar nicht erst angemeldet würden. Wer einen Hund aus dem Tierheim Leverkusen oder einem anerkannten örtlichen Tierschutzverein aufnimmt, zahlt 36 Monate lang keine Steuer – auch für gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen. Der erste Hund von Empfängerinnen und Empfängern von Leistungen nach dem SGB XII ist steuerfrei. Angemeldet wird binnen zwei Wochen, fällig ist die Steuer jeweils zum 1. Juni. Eine Ersatz-Steuermarke kostet ab dem dritten Mal 20 €.

Quelle: Kommunalportal der Stadt Leverkusen, Hundesteuer

Pflichten

Ab 40 cm oder 20 kg gilt dein Hund als großer Hund – Anzeige beim Ordnungsamt, 25 € Gebühr

Kleiner Hund
unter 40 cm und unter 20 kg
Großer Hund
Anzeige, Sachkunde, Chip
Haftpflicht
500.000 € / 250.000 €
Gebühr
25 € für die Anzeige

Nordrhein-Westfalen knüpft die Halterpflichten an die Größe des Hundes, nicht an die Rasse. Ab 40 Zentimetern Widerristhöhe oder 20 Kilogramm Körpergewicht gilt der Hund als großer Hund im Sinne des Landeshundegesetzes und ist beim Fachbereich Ordnung und Gewerbe anzuzeigen – mit Sachkundenachweis, Mikrochip und einer Haftpflichtversicherung über mindestens 500.000 € für Personen- und 250.000 € für sonstige Schäden. Die Anzeige kostet in Leverkusen 25 €. Für kleinere Hunde schreibt das Land nichts davon vor. Praktisch am wichtigsten ist die Folge fürs Gassigehen: Hunde ab dieser Größe sind innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf allen öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen anzuleinen, unabhängig davon, wer sie führt. Gesondert anzuzeigen sind außerdem American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbull Terrier, Staffordshire Bullterrier und deren Kreuzungen.

Quelle: Kommunalportal der Stadt Leverkusen, Hunde – Anmeldepflicht nach dem Landeshundegesetz

Anleinpflicht

Die generellen Leinengebiete stehen in einer Karte, nicht im Verordnungstext

Generelle Leinengebiete
Anlage 1 der Stadtordnung (Karte)
Umfriedete Grünanlagen
angeleint, außer auf Freilaufflächen
Wald
auf den Wegen frei, abseits angeleint
Drei Seen
ganzjährig angeleint
Spielplätze und Skateanlagen
Hunde verboten

Die Leverkusener Stadtordnung vom 11. Dezember 2023 macht etwas, das sonst kaum eine Stadt tut: Sie beschreibt die generell anleinpflichtigen Gebiete nicht in Worten, sondern verweist auf eine Karte, die als Anlage 1 Bestandteil der Verordnung ist. Dazu kommt der Katalog aus § 2 Abs. 2 Landeshundegesetz NRW – Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereiche, vergleichbar belebte Straßen und Plätze, öffentliche Veranstaltungen, öffentliche Gebäude, Schulen, Kindergärten und die der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen. Das Wort „umfriedet“ steht in Leverkusen noch drin, anders als in Düsseldorf: Eine offene Wiese ist damit kein Leinengebiet. Ausdrücklich ausgenommen sind die ausgewiesenen Hundeauslaufbereiche. Im Wald gilt § 2 Abs. 3 Landesforstgesetz NRW – auf den Wegen darf die Leine ab, abseits der Wege nicht. In den Schutzgebieten am Hitdorfer See, am Stöckenbergsee und am Großen Silbersee gilt nach der Seenverordnung ganzjährig Leinenpflicht. Auf öffentlichen Spiel- und Mehrzweckplätzen sowie Skateranlagen dürfen Hunde gar nicht mit, im Neuland-Park ebenfalls nicht.

Quelle: Stadt Leverkusen, Leverkusener Stadtordnung vom 11.12.2023 (Amtsblatt Nr. 47)

Freilauf

Acht Freilaufflächen, rund 44.700 m² – und große Hunde dürfen ausdrücklich mit

Flächen
8, über die Stadtteile verteilt
Gesamtfläche
rund 44.700 m²
Eingezäunt
bewusst nicht
Große Hunde
ausdrücklich erlaubt

Das Hundefreilaufflächenkonzept der Stadt benennt acht Standorte: Hitdorf am Rhein (8.375 m²), Um den Sportplatz in Rheindorf (6.756 m²), Bonner Straße in Opladen (7.675 m²), Schöne Aussicht in Bergisch Neukirchen (4.559 m²), Ophovener Weiher in Schlebusch (9.141 m²), Mathildenhof in Steinbüchel (3.310 m²), Rheindorfer Straße (3.914 m²) und als vorübergehende Fläche ein Teilbereich der Sportplatzanlage des BV Wiesdorf (1.000 m²). Zusammen sind das rund 44.700 m². Zwölf Potenzialflächen waren geprüft, vier fielen aus Gründen des Natur- und Artenschutzes oder wegen anderer Nutzungen heraus – die Nummerierung hat die Stadt trotzdem beibehalten, damit die Zuordnung nachvollziehbar bleibt. Eingezäunt ist keine davon, und das ist Absicht: Zuschnitt und Lage der Flächen sollen so gewählt sein, dass eine Einzäunung entbehrlich ist. Der wichtigste Satz steht in § 3 der Stadtordnung: Zum nicht angeleinten Auslauf auf diesen Flächen gehören ausdrücklich auch große Hunde nach § 11 Landeshundegesetz. Für gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen gilt das nicht – sie bleiben ohne Befreiung auch dort an der Leine.

Quelle: Stadt Leverkusen, Hundefreilaufflächenkonzept (Ratsvorlage 2021/0908)

Bus und Bahn

Hunde fahren bei wupsi und im VRS kostenlos mit

Ticket
keins nötig
Leine
kurz angeleint
Maulkorb
nur bei möglicher Gefährdung
Sitzplätze
für Tiere tabu

Leverkusen gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg, und dort fahren Hunde ohne eigenes Ticket mit – in den Bussen der wupsi genauso wie in Stadtbahn und S-Bahn Richtung Köln oder Düsseldorf. Voraussetzung ist, dass der Hund unter Aufsicht einer geeigneten Person steht und kurz angeleint ist. Ein Maulkorb ist nur nötig, wenn vom Hund eine Gefahr für andere Fahrgäste ausgehen könnte. Auf Sitzplätze gehören Tiere nicht.

Quelle: VRS, Mitnahme- und Serviceangebote

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Leverkusen frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Hundefreilauffläche Ophovener Weiher

    Schlebusch

    Mit 9.141 m² die größte der acht Flächen und die einzige im Osten der Stadt. Nicht eingezäunt.

  • Hundefreilauffläche Hitdorf am Rhein

    Hitdorf

    Wiese direkt am Rhein, 8.375 m², im Landschaftsschutzgebiet Rheinaue. Der Hitdorfer See nebenan ist dagegen ganzjähriges Leinengebiet.

  • Hundefreilauffläche Bonner Straße

    Opladen

    7.675 m² und die Adresse für den Norden. Zu Fuß aus Opladen erreichbar, ohne dass man erst durch die halbe Stadt muss.

  • Hundefreilauffläche Schöne Aussicht

    Bergisch Neukirchen

    Die kleinste der festen Flächen mit 4.559 m², dafür am bergischen Rand der Stadt – hier fängt gleich hinterm Ortsrand das offene Land an.

  • Neuland-Park

    Wiesdorf, am Rhein

    Der schönste Park der Stadt und der einzige, in den Hunde gar nicht dürfen. Steht so in § 17 der Stadtordnung. Gut zu wissen, bevor man vor dem Eingang steht.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Leverkusen

Was kostet Hundebetreuung in Leverkusen?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundesteuer in Leverkusen?

96 € pro Jahr für den ersten Hund, 156 € für den zweiten, 264 € für jeden weiteren und 600 € für gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen. Für den ersten und zweiten Hund hat der Rat die Steuer zum 1. Januar 2023 gesenkt – von 156 beziehungsweise 264 €. Hunde aus dem Tierheim Leverkusen sind 36 Monate steuerfrei.

Wann gilt in Leverkusen Anleinpflicht?

In Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen, bei Veranstaltungen, in öffentlichen Gebäuden und in den umfriedeten Park- und Grünanlagen – ausgenommen die ausgewiesenen Freilaufflächen. Dazu ganzjährig an den Schutzgebieten am Hitdorfer See, am Stöckenbergsee und am Großen Silbersee. Welche Gebiete darüber hinaus generell Leinengebiet sind, steht in einer Karte als Anlage 1 der Stadtordnung. Im Wald darf die Leine auf den Wegen ab.

Wo darf mein Hund in Leverkusen ohne Leine laufen?

Auf acht Hundefreilaufflächen mit zusammen rund 44.700 m²: Hitdorf am Rhein, Um den Sportplatz in Rheindorf, Bonner Straße in Opladen, Schöne Aussicht in Bergisch Neukirchen, Ophovener Weiher in Schlebusch, Mathildenhof in Steinbüchel, Rheindorfer Straße und vorübergehend ein Teil der Sportanlage des BV Wiesdorf. Eingezäunt ist keine. Auch große Hunde ab 40 cm oder 20 kg dürfen dort ausdrücklich ohne Leine laufen.

Ich möchte in Leverkusen mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Die Anzeige eines großen Hundes beim Ordnungsamt gehört der haltenden Person – du brauchst sie nicht.

Kann ich in Leverkusen einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Leverkusen einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Leverkusen in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Leverkusen oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

Loslegen

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Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.

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