dogsharingENApp laden

Hundebetreuung in Rostock: Dogsharing statt Hundesitter

In Rostock findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Stadtteil, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. 14.000 Studierende auf der einen Seite, viele ältere Menschen in den Großwohnsiedlungen auf der anderen: Hier gibt es beide Hälften.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Rostock: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

Patzo kostenlos laden

Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Rostock gut funktioniert

Rostock ist eine Studierendenstadt mit rund 14.000 Studierenden und gleichzeitig eine Stadt mit vielen älteren Menschen in den Großwohnsiedlungen im Nordwesten. Das sind genau die zwei Gruppen, die beim Dogsharing zusammenpassen: Zeit auf der einen Seite, Hund auf der anderen.

Weil beide etwas bekommen, muss zwischen ihnen kein Geld fließen. Wer einen Hund hat und ihn an einem langen Tag nicht dreimal ausführen kann, bekommt eine verlässliche zweite Person. Wer keinen Hund halten kann – wegen des Wohnheims, des befristeten Semesters oder der eigenen Kräfte –, bekommt regelmäßig Zeit mit einem. Das ist kein Gefallen, sondern ein Tausch.

Die Geografie hilft dabei nicht von allein. Von Lütten Klein nach Warnemünde ist es weit, und die S-Bahn kostet für den Hund eine Fahrradkarte. Wer den Hund vor der Tür braucht, braucht jemanden aus demselben Stadtteil – und den findet man in der Nachbarschaft leichter als in einem Anbieterverzeichnis.

Dafür ist Rostock gut ausgestattet: die Strände in Warnemünde und Markgrafenheide, die Rostocker Heide, die Wiesen an der Warnow. Was fehlt, ist selten der Weg – meistens die Zeit.

Gassi gehen in Rostock – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

Rostock ist dafür ungewöhnlich gut ausgestattet. Der Barnstorfer Wald ist groß genug für eine echte Stunde, das Warnowufer läuft kilometerweit, die Rostocker Heide ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete an der deutschen Ostseeküste – und der Strand gehört im Winterhalbjahr praktisch den Hunden.

Was du dabei wissen solltest: Die Hundeverordnung spricht dich direkt an. Als Aufsichtsperson musst du den Kot beseitigen, eine Tüte dabeihaben und sie auf Verlangen vorzeigen. In den aufgezählten Bereichen bleibt die Leine dran und darf höchstens zwei Meter lang sein. Und frag nach der Haftpflichtversicherung: In Mecklenburg-Vorpommern schreibt sie niemand vor.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Rostock mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Die Haftpflichtversicherung. Das Land verlangt sie für gewöhnliche Hunde nicht, es gibt sie also nicht automatisch. Fragt, ob eine besteht, und wenn ja, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt. In Rostock ist das die wichtigste der fünf Fragen.

Wie der Hund auf Wasser und Möwen reagiert. In Rostock endet fast jede lange Runde am Wasser. Ob er schwimmt, ob er Vögeln nachstellt, ob er nass mit in die Bahn darf – das klärt sich besser vorher.

Welche Strandabschnitte im Sommer offen sind. Zwischen Mai und September gilt die Beschilderung, nicht die Gewohnheit. Einmal nachschauen, dann steht die Sommerrunde.

Ob der Rückruf für den Barnstorfer Wald reicht. Er ist nicht eingezäunt, und auf den Hauptwegen kommen Radfahrende. Das ist kein Anfängerort für einen Hund, den du gerade erst kennenlernst.

Die Kottüte. Klingt banal, ist in Rostock aber eine Vorschrift mit Bußgeldbewehrung – und sie richtet sich an dich.

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Rostock: was hinter den Zahlen steht

Die meisten Städte schreiben irgendwo „im Stadtgebiet gilt Leinenpflicht“ und regeln die Ausnahmen. Rostock macht es umgekehrt: Die Rostocker Hundeverordnung zählt die Bereiche auf, in denen angeleint wird, und überall sonst gilt sie nicht.

Die Liste ist kurz und konkret. In Warnemünde die Seestraße, Am Strom vom südlichen Ende bis zur Straße Am Bahnhof, die Seepromenade, der Bahnhofsvorplatz samt Brücke und Tunnel, der Passagierkai und der Hauptbadestrand von der Westmole bis zum Strandaufgang 21. Im Innenstadtkern das Karree zwischen Langer Straße, Steinstraße, August-Bebel-Straße und Beim Grünen Tor. Das Areal Schwanenteichpark. Und alle mit Verkehrszeichen ausgewiesenen Fußgängerbereiche. Übersichtskarten gehören zur Verordnung dazu.

Dazu kommt eine Zahl, die viele Städte gar nicht nennen: Die Leine darf höchstens zwei Meter lang sein. Stuttgart und Freiburg schreiben 1,5 m vor, Nürnberg 120 cm in Grünanlagen – in Rostock sind es zwei.

Und dann steht in § 2 ein Wort, das in Hundeverordnungen selten so klar auftaucht: „Aufsichtsperson“. Nicht die Halterin ist verpflichtet, den Kot zu beseitigen und eine Tüte mitzuführen, sondern wer den Hund gerade beaufsichtigt. Wenn du für eine Nachbarin läufst, bist das du.

Mecklenburg-Vorpommern hält sich sonst zurück. Die Hundehalterverordnung regelt vor allem gefährliche Hunde – Erlaubnis, Sachkunde, Zuverlässigkeit, Haftpflicht. Für einen gewöhnlichen Hund verlangt das Land weder Versicherung noch Chip noch Sachkundenachweis. Das ist bequem und hat einen Haken: Die Haftpflicht ist hier nicht selbstverständlich vorhanden. In Thüringen oder Niedersachsen kann man sie voraussetzen, in Rostock muss man fragen.

Bei der Steuer ist Rostock mit 108 € günstig – und bei gefährlichen Hunden mit 1.000 € so teuer wie fast nirgends. Im Frühjahr 2026 hat die Bürgerschaft beschlossen, Hunde aus dem Tierheim zwei Jahre lang von der Steuer zu befreien und den Listenhundesatz für Tierheimhunde zu halbieren.

Der Strand ist die eigentliche Rostocker Frage

Rostock ist die einzige deutsche Großstadt mit einem Ostseestrand vor der Tür, und die Strandsatzung – in neuer Fassung seit dem 5. Juni 2026 – ist deshalb wichtiger als jede Hundewiese.

Sie teilt die Küste in zwei Teile. Teil A, die bewirtschafteten Badestrände, folgt einer Saisonregel: Vom 1. Oktober bis 30. April dürfen Hunde an alle Strandabschnitte. Vom 1. Mai bis 30. September nur an die besonders beschilderten, die in Anlage 5 aufgelistet sind. Teil B, die Strände der Rostocker Heide, ist ganzjährig offen.

Am Badestrand gilt Leinenzwang, wieder mit den zwei Metern. Und weil die Satzung frisch überarbeitet wurde, lohnt der Blick auf die Schilder vor Ort – die Abschnitte haben sich zuletzt geändert.

Im Stadtgebiet weist Rostock keine Hundeauslaufflächen zentral aus. Wo kein Leinenzwang und kein Schutzgebiet ist, darf der Hund frei laufen – der Barnstorfer Wald mit über 80 Hektar am Zoo ist die naheliegendste Adresse. Eingezäunt ist er nicht, und die Hauptwege teilt man sich mit Radfahrenden.

Regeln & Kosten

Hundesteuer, Leinenzwang und Freilauf in Rostock

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Mecklenburg-Vorpommern. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundesteuer

108 € für den ersten Hund – aber 1.000 € für einen als gefährlich festgestellten

Erster Hund
108 € pro Jahr
Zweiter Hund
144 € pro Jahr
Dritter und weitere
je 168 € pro Jahr
Gefährliche Hunde
1.000 € pro Jahr

Mit 108 € liegt Rostock im unteren Drittel der deutschen Großstädte. Der Satz für gefährliche Hunde ist mit 1.000 € dagegen einer der höchsten im Bund. Als gefährlich gilt ein Hund nur, wenn die örtliche Ordnungsbehörde das nach der Hundehalterverordnung M-V festgestellt hat; eine Rasseliste steht nicht in der Steuersatzung. Fällig ist die Steuer als Jahressteuer zum 1. Juli, auf Antrag in bis zu vier Teilbeträgen. Angemeldet wird innerhalb von 14 Tagen. Steuerfrei ist die vorübergehende Unterbringung in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen, befreit werden auf Antrag Assistenz-, Blindenführ-, Rettungs-, Sanitäts- und Therapiehunde. Die Bürgerschaft hat im Frühjahr 2026 zusätzlich beschlossen, Hunde aus dem Tierheim für die ersten beiden Jahre von der Steuer zu befreien und den Satz für Listenhunde aus dem Tierheim zu halbieren – in der hier verlinkten Fassung der Satzung steht das noch nicht; frag im Zweifel beim Finanzverwaltungsamt nach.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Hundesteuersatzung

Pflichten

Für gewöhnliche Hunde verlangt das Land wenig – für gefährliche eine Erlaubnis

Haftpflicht
nur für gefährliche Hunde
Sachkunde
nur für gefährliche Hunde
Erlaubnis
nur für gefährliche Hunde
Bußgeld ohne Erlaubnis
bis 5.000 €

Die Hundehalterverordnung M-V regelt vor allem gefährliche Hunde: Wer einen halten oder führen will, braucht eine behördliche Erlaubnis, dazu Sachkundenachweis, Zuverlässigkeitsnachweis und den Nachweis einer Haftpflichtversicherung; die Feststellung der Gefährlichkeit ist gebührenpflichtig. Für gewöhnliche Hunde schreibt das Land weder Haftpflicht noch Sachkunde noch eine Kennzeichnungspflicht vor – anders als Thüringen, Niedersachsen oder Bremen, wo beides für jeden Hund gilt. Wer in Rostock einen fremden Hund führt, sollte deshalb ausdrücklich nach der Versicherung fragen: Es gibt sie nicht automatisch. Meldepflichtig sind Halterwechsel, Entlaufen, Tod, Nachwuchs und Umzug. Wer einen gefährlichen Hund ohne Erlaubnis hält oder führt, riskiert bis zu 5.000 € Geldbuße – und das trifft auch die führende Person.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Hunde und gefährliche Hunde

Leinenzwang

Leinenzwang nur in einzeln aufgezählten Bereichen – und die Leine darf höchstens zwei Meter lang sein

Warnemünde
Seestraße, Am Strom, Seepromenade, Passagierkai
Innenstadtkern
Lange Straße bis Beim Grünen Tor
Schwanenteichpark
ganzes Areal
Maximale Leinenlänge
2 Meter

Die Rostocker Hundeverordnung vom 6. November 2012 arbeitet mit einer Liste statt mit einer Pauschalregel. Angeleint wird in Warnemünde in der Seestraße, Am Strom, auf der Seepromenade, am Bahnhofsvorplatz samt Brücke und Tunnel, am Passagierkai und am Hauptbadestrand von der Westmole bis zum Strandaufgang 21; im Innenstadtkern in den Grenzen Lange Straße – Steinstraße – August-Bebel-Straße – Schröderstraße – Schröderplatz – Beim Grünen Tor; im Areal Schwanenteichpark; und in allen straßenverkehrsrechtlich ausgewiesenen Fußgängerbereichen. Übersichtskarten sind Bestandteil der Verordnung. Überall dort gilt eine Höchstlänge von zwei Metern. Für das Dogsharing wichtig ist § 2: Er verpflichtet ausdrücklich die „Aufsichtsperson“ – nicht die Halterin –, den Hundekot unverzüglich zu beseitigen, ein geeignetes Behältnis mitzuführen und es auf Verlangen vorzuzeigen. Verstöße können mit bis zu 5.000 € geahndet werden.

Quelle: Hansestadt Rostock, Rostocker Hundeverordnung vom 6.11.2012

Strand und Freilauf

Am Strand entscheidet die Jahreszeit – in der Rostocker Heide gilt sie nicht

1. Oktober bis 30. April
Hunde an allen Strandabschnitten
1. Mai bis 30. September
nur an beschilderten Abschnitten
Rostocker Heide
ganzjährig erlaubt
Am Badestrand
Leinenzwang, höchstens 2 m

Die Strandsatzung in der seit dem 5. Juni 2026 geltenden Fassung teilt die Küste in zwei Teile. In Teil A – den bewirtschafteten Badestränden von Warnemünde bis Markgrafenheide – dürfen Hunde vom 1. Oktober bis 30. April an alle Strandabschnitte; vom 1. Mai bis 30. September nur an die besonders durch Schilder gekennzeichneten, die in Anlage 5 der Satzung aufgelistet sind. In Teil B, den Stränden der Rostocker Heide, sind Hunde ganzjährig erlaubt. Am Badestrand gilt Leinenzwang mit einer Höchstlänge von zwei Metern. Ausgenommen von der Sperrzeit sind Blinden-, Therapie- und Behindertenbegleithunde sowie Dienst- und Rettungshunde im Einsatz. Ausgewiesene Hundeauslaufflächen listet die Stadt nicht zentral auf; außerhalb der Leinenzwangsbereiche und der Schutzgebiete ist Freilauf grundsätzlich möglich, etwa im 80 Hektar großen Barnstorfer Wald – der allerdings nicht eingezäunt ist und den auch Radfahrende nutzen.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Strandsatzung (Fassung vom 5.6.2026)

Bus und Bahn

Der Hund fährt auf einer Fahrradkarte mit – kleine Hunde auf dem Schoß kostenlos

Ticket
Fahrradkarte oder Fahrrad-Tageskarte
Monatskarte
Hund für 7 € im Monat dazu
Kleine Hunde
auf dem Schoß kostenlos
Maulkorb
empfohlen, nicht vorgeschrieben

Im Verkehrsverbund Warnow braucht der Hund dieselbe Karte wie ein Fahrrad: eine Fahrradkarte, eine Fahrrad-Tageskarte oder die Fahrradkarte Fähre. Wer eine Monats- oder Abokarte hat, kann den Hund für 7 € im Monat dazubuchen. Ist der Hund klein genug, um ihn auf dem Schoß zu halten, fährt er kostenlos mit. Die RSAG bittet darum, den Hund anzuleinen, und empfiehlt einen Maulkorb – vorgeschrieben ist er anders als in Erfurt, Leipzig oder Dresden nicht.

Quelle: Verkehrsverbund Warnow, Häufige Fragen

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Rostock frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Barnstorfer Wald

    Barnstorf, am Zoo

    Über 80 Hektar direkt am Rostocker Zoo und die naheliegendste Runde für Freilauf im Stadtgebiet. Nicht eingezäunt, und die Hauptwege nutzen auch Radfahrende – der Rückruf sollte sitzen.

  • Strände der Rostocker Heide

    Markgrafenheide bis Graal-Müritz

    Teil B der Strandsatzung: Hunde sind hier das ganze Jahr über erlaubt, auch im Hochsommer. Der Weg ist länger, dafür entfällt die Saisonregel komplett.

  • Hundestrand Warnemünde

    Warnemünde, beschilderte Abschnitte

    Von Mai bis September sind nur die ausgeschilderten Abschnitte für Hunde offen – welche das sind, steht in Anlage 5 der Strandsatzung und an den Schildern vor Ort.

  • Warnowufer und IGA-Park

    Schmarl und Groß Klein

    Der lange Uferweg an der Warnow, gut für eine Runde ohne Kreuzungen. Der Leinenzwang der Hundeverordnung greift hier nicht, aber Rücksicht auf Radfahrende schon.

  • Schwanenteichpark

    Lütten Klein

    Eines der drei namentlich genannten Leinenzwang-Areale. Schöne Runde, aber die Leine bleibt dran und darf höchstens zwei Meter lang sein.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Rostock

Was kostet Hundebetreuung in Rostock?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundesteuer in Rostock?

108 € pro Jahr für den ersten Hund, 144 € für den zweiten und je 168 € ab dem dritten. Für einen Hund, dessen Gefährlichkeit die Ordnungsbehörde festgestellt hat, sind es 1.000 € – einer der höchsten Sätze in Deutschland. Fällig ist die Steuer zum 1. Juli. Die Bürgerschaft hat 2026 zusätzlich eine zweijährige Befreiung für Hunde aus dem Tierheim beschlossen.

Wo gilt in Rostock Leinenzwang?

Nicht überall, sondern in einzeln aufgezählten Bereichen: in Warnemünde in der Seestraße, Am Strom, auf der Seepromenade, am Bahnhofsvorplatz, am Passagierkai und am Hauptbadestrand bis Aufgang 21; im Innenstadtkern zwischen Langer Straße und Beim Grünen Tor; im Areal Schwanenteichpark; und in allen ausgewiesenen Fußgängerbereichen. Dort darf die Leine höchstens zwei Meter lang sein. Am Badestrand gilt der Leinenzwang zusätzlich.

Darf mein Hund an den Strand in Warnemünde?

Vom 1. Oktober bis 30. April an alle Strandabschnitte, vom 1. Mai bis 30. September nur an die besonders beschilderten. Die Liste steht in Anlage 5 der Strandsatzung, die seit dem 5. Juni 2026 in neuer Fassung gilt. An den Stränden der Rostocker Heide sind Hunde ganzjährig erlaubt. Am Badestrand bleibt die Leine dran, höchstens zwei Meter lang.

Ich möchte in Rostock mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Denk an eine Kottüte: In Rostock muss die Aufsichtsperson sie mitführen und auf Verlangen vorzeigen.

Kann ich in Rostock einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Rostock einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Rostock in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Rostock oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

Loslegen

Schau, wer in Rostock schon dabei ist

Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.

Patzo kostenlos laden

Für iPhone und Android