Hundebetreuung in Bonn: Dogsharing statt Hundesitter
In Bonn findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Stadtteil, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Bezahlt wird dafür nichts, weil beide Seiten etwas davon haben. Weil Bonn seine Freilaufflächen nur ausschildert, ist jemand von hier mehr wert als jede Buchung – und in einer Universitätsstadt wohnen davon viele in deiner Straße.
Für iPhone und Android
Dogsharing in Bonn: so fängt es an
Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.
Profil anlegen
Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.
Nachbarschaft ansehen
Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.
Kennenlernen
Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.
Betreuung planen
Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.
Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.
Hunde und Menschen aus Bonn
Keine Symbolbilder, sondern ein paar der echten Profile aus der Patzo App. Tipp auf eines. Nach dem Download der App wird es dir direkt angezeigt.
Warum Dogsharing in Bonn gut funktioniert
Eine Stadt, die ihre Freilaufflächen nur beschildert und nicht auflistet, macht Ortskenntnis zur harten Währung. Man kann nicht nachschlagen, wo in Dransdorf oder auf dem Venusberg die Leine ab darf – man muss es wissen oder gezeigt bekommen.
Genau das ist der Unterschied zwischen einer gebuchten Gassirunde und Dogsharing. Wer aus deinem Stadtteil kommt, weiß, welche Fläche beschildert ist und welcher Weg im Kottenforst als markiert gilt. Und er ist in zehn Minuten da, statt quer durch die Stadt zu fahren.
Dazu kommt, dass es von dieser Sorte Mensch in Bonn viele gibt. Bezahlte Betreuung findet man an wenigen Adressen; Menschen, die gern regelmäßig mit einem Hund rausgehen würden, wohnen in jedem Stadtteil – Studierende, Menschen im Homeoffice, Nachbarn im Ruhestand. Wenn Nähe das entscheidende Kriterium ist, gewinnt deshalb fast immer die Nachbarschaft.
Bezahlt wird dabei nichts, weil beide Seiten etwas davon haben: Dein Hund bekommt seine Runde, auch an langen Arbeitstagen, und die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund, ohne selbst einen halten zu müssen. Daraus wird keine Rechnung, sondern eine Gewohnheit.
Gassi gehen in Bonn – ohne eigenen Hund
Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.
Bonn ist dafür eine der besten Adressen in NRW. Die Rheinaue mit 160 Hektar liegt mitten in der Stadt, der Kottenforst beginnt hinter Röttgen und Ippendorf, das Siebengebirge ist mit der Stadtbahn 66 in 20 Minuten erreichbar, und der Rheinuferweg zieht sich über die ganze Stadtlänge. Im VRS fährt der Hund kostenlos mit.
Was du dabei wissen solltest: Frag als Erstes nach der Größe. Ist der Hund über 40 cm oder über 20 kg, gilt für ihn die Leinenpflicht im gesamten Stadtgebiet, auch wenn du ihn führst – reißfest und höchstens 1,5 m. Merk dir die zwei Ausnahmen: die beschilderte Freilauffläche und der markierte Waldweg. Im Siebengebirge bleibt die Leine dran, das ist Naturschutzgebiet.
Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Bonn mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.
Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest
Wo ist eure Freilauffläche? In Bonn lässt sich das nicht nachschlagen. Lasst sie euch beim ersten Treffen zeigen – es ist die Information, die den Alltag am meisten verändert.
Die Größe. In NRW hängt daran mehr als anderswo, und in Bonn mehr als sonst in NRW: Ab 40 cm oder 20 kg gilt die Leinenpflicht im ganzen Stadtgebiet und die Anzeigepflicht mit allen Nachweisen.
Welche Wege im Kottenforst gelten als markiert? Die Freilaufregel hängt genau daran. Fragt konkret nach zwei, drei Runden statt nach der Regel.
Die Haftpflichtversicherung. Für kleine Hunde ist sie in NRW freiwillig, es gibt sie also nicht automatisch. Fragt danach, und wenn es eine gibt, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt.
Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:
Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.
Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.
Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.
Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.
Hundehaltung in Bonn: was hinter den Zahlen steht
Bonn stellt an Halterinnen und Halter großer Hunde die höchsten formalen Anforderungen in Nordrhein-Westfalen – und das fällt erst auf, wenn man die Unterlagenliste liest.
Als großer Hund gilt landesweit, wer 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg erreicht. In Bonn braucht die Anzeige dafür: Haftpflichtversicherung, Mikrochip mit tierärztlicher Bescheinigung, Sachkundenachweis, einen Zuverlässigkeitsnachweis in Form einer schriftlichen Erklärung oder eines Führungszeugnisses – und zwei aktuelle Fotos des Hundes, von vorn und von der Seite. Dazu 25 € Gebühr. Andere Städte begnügen sich mit Chip, Sachkunde und Versicherung.
Auch bei der Leine ist Bonn streng: Große Hunde sind grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet anzuleinen, ausgenommen nur die ausgewiesenen Freilaufflächen, und innerstädtisch an einer reißfesten Leine von höchstens 1,5 m.
Der Ausgleich steht im Kleingedruckten und ist im Alltag viel wert: Auf den markierten Wegen im Wald und in den Landschaftsschutzgebieten gilt die Leine nicht. Bei einem Waldgebiet wie dem Kottenforst direkt vor der Stadt heißt das, dass die längste und schönste Runde zugleich die freieste ist. Abseits der Wege bleibt die Leine dran, in Naturschutzgebieten wie dem Siebengebirge ausnahmslos.
Und ein Detail, das die Stadt selbst nicht auflöst: Eine Liste der Freilaufflächen veröffentlicht Bonn nicht. Sie sind vor Ort beschildert, mehr nicht. Wer neu in einem Stadtteil ist, findet sie durch Hinsehen – oder indem jemand sie zeigt.
Bei der Steuer liegt Bonn mit 162 € im oberen NRW-Feld und leistet sich zugleich den niedrigsten Sozialsatz der Region: 24 € für den ersten Hund bei laufenden Leistungen nach dem SGB XII.
Hundesteuer, Leinenpflicht und Freilauf in Bonn
Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Nordrhein-Westfalen. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.
Hundesteuer
162 € für einen Hund – und nur 24 €, wenn du Grundsicherung beziehst
- Ein Hund
- 162 € pro Jahr
- Zwei Hunde
- je 210 € pro Jahr
- Drei und mehr
- je 264 € pro Jahr
- Gefährliche Hunde
- 840 € pro Jahr
Bonn staffelt je Hund: Bei zwei Hunden zahlst du zweimal 210 €, ab dem dritten je 264 €. Für gefährliche Hunde sind es 840 € und ab dem zweiten je 1.140 € – Ermäßigungen gibt es dafür nicht. Auffällig ist die soziale Staffel am anderen Ende: Wer laufende Leistungen nach dem SGB XII bezieht, zahlt für den ersten Hund nur 24 € im Jahr. Das ist der niedrigste Sozialsatz unter den großen NRW-Städten; anderswo wird lediglich halbiert oder geviertelt. Geprüfte Rettungshunde, die aktiv für eine anerkannte Katastrophenschutzorganisation im Einsatz sind, zahlen die Hälfte, müssen den Einsatz aber jährlich nachweisen. Maßgeblich ist die Fassung vom 18. Dezember 2023, gültig seit dem 1. Januar 2024.
Pflichten
Ein großer Hund kostet 25 € Anmeldegebühr – plus zwei Fotos, von vorn und von der Seite
- Großer Hund ab
- 40 cm oder 20 kg
- Anmeldegebühr
- 25 €
- Haftpflicht
- 500.000 € / 250.000 €
- Zusätzlich
- Zuverlässigkeit und Fotos
Als großer Hund gilt in Nordrhein-Westfalen, wer mindestens 40 cm Widerristhöhe oder mindestens 20 kg erreicht. Bonn verlangt dafür mehr Unterlagen als jede andere NRW-Stadt: eine Haftpflichtversicherung über mindestens 500.000 € für Personen- und 250.000 € für sonstige Schäden, den Mikrochip mit tierärztlicher Bescheinigung, einen Sachkundenachweis, einen Nachweis der Zuverlässigkeit – schriftliche Erklärung oder Führungszeugnis – und aktuelle Fotos des Hundes in Front- und Seitenansicht. Die Anzeige selbst kostet 25 €. Für kleinere Hunde schreibt das Land nichts davon vor; eine Haftpflicht ist trotzdem sinnvoll, gerade wenn regelmäßig jemand anderes mit dem Hund unterwegs ist.
Quelle: Bundesstadt Bonn, Hundehaltung: großer Hund oder Hund bestimmter Rasse
Leinenpflicht
Für große Hunde gilt sie im ganzen Stadtgebiet – an einer reißfesten Leine von höchstens 1,5 m
- Große Hunde
- im Stadtgebiet anleinen
- Leinenlänge
- höchstens 1,5 m, reißfest
- Naturschutzgebiete
- anleinen
- Wald abseits der Wege
- anleinen
Große Hunde sind in Bonn grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet anzuleinen – ausgenommen sind allein die ausgewiesenen Freilaufflächen. In den innerstädtischen Bereichen muss die Leine reißfest und darf höchstens 1,5 m lang sein. Angeleint wird außerdem in Fußgängerzonen und Haupteinkaufsbereichen, in Park-, Garten- und Grünanlagen, bei Veranstaltungen, in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten sowie in Naturschutzgebieten. In Landschaftsschutzgebieten und im Wald gilt die Leine abseits der markierten Wege – auf den Wegen selbst nicht. Beim Verlassen einer Freilauffläche ist der Hund wieder anzuleinen, und Verunreinigungen sind unverzüglich zu beseitigen.
Quelle: Bundesstadt Bonn, Hundehaltung: großer Hund oder Hund bestimmter Rasse
Freilauf
Beschilderte Freilaufflächen – ohne veröffentlichte Liste
- Erkennbar an
- Beschilderung vor Ort
- Ausstattung
- Mülleimer und Beutel
- Markierte Waldwege
- ohne Leine erlaubt
- Beim Verlassen
- wieder anleinen
Bonn hat im gesamten Stadtgebiet Freilaufflächen eingerichtet, die durch entsprechende Schilder gekennzeichnet und mit Mülleimern und zertifizierten Kotbeuteln ausgestattet sind. Eine vollständige Liste dieser Flächen veröffentlicht die Stadt allerdings nicht – man erkennt sie ausschließlich am Schild vor Ort. Bekannte Flächen liegen in der Rheinaue am Landgrabenweg, an der Ludwig-Erhard-Allee in Bad Godesberg, auf dem Finkenberg in Beuel und im Derletal auf dem Hardtberg. Von nicht angeleinten Hunden darf keine Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgehen, eine bestehende Maulkorbpflicht gilt auch dort weiter. Praktisch mindestens ebenso wichtig: Auf den markierten Wegen im Wald und in den Landschaftsschutzgebieten darf der Hund ebenfalls ohne Leine laufen.
Bus und Bahn
Hunde fahren im VRS kostenlos mit
- Ticket
- keins nötig
- Leine
- kurz angeleint
- Sitzplätze
- für Tiere tabu
- Kleintiere
- nur im Behälter
Im NRW-Tarif und damit in Bussen und Bahnen der SWB und im gesamten VRS fährt der Hund ohne eigenes Ticket mit. Vorausgesetzt wird, dass er kurz angeleint ist und keinen Sitzplatz belegt; ein Maulkorb ist dann nötig, wenn vom Hund eine Gefahr ausgehen könnte. Andere Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden. Für Bonn ist das mehr wert als für die meisten Städte: Die Stadtbahnlinien 16 und 18 führen bis nach Köln, die 66 ins Siebengebirge – und der Kottenforst liegt an der Linie 18.
Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.
Wo Hunde in Bonn frei laufen dürfen
Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.
Freilauffläche Rheinaue
Am Landgrabenweg, nahe der Jugendverkehrsschule
Im 160 Hektar großen Freizeitpark Rheinaue gelegen – der bekannteste Freilaufort der Stadt. Rundherum gilt in der Parkanlage die Leine, die Fläche selbst ist beschildert.
Freilauffläche Ludwig-Erhard-Allee
Bad Godesberg
Die Adresse für den Bonner Süden. Aus Godesberg lohnt sich der Weg in die Rheinaue nicht täglich, hier schon.
Freilauffläche Finkenberg
Beuel, Bereich Finkenbergstraße und Broichstraße
Rechtsrheinisch gelegen, oberhalb von Limperich. Für alle in Beuel und Küdinghoven die nächste Möglichkeit ohne Leine, ohne den Rhein zu queren.
Kottenforst
Westlich von Bonn, Röttgen bis Ippendorf
Keine Freilauffläche, sondern ein riesiges Waldgebiet im Naturpark Rheinland – und auf den markierten Wegen darf der Hund ohne Leine laufen. Abseits der Wege gilt die Leine. Für lange Runden die beste Wahl der Stadt.
Siebengebirge
Südöstlich, ab Beuel und Königswinter
Naturschutzgebiet: Hier gilt die Leine ausnahmslos. Dafür sind die Wege spektakulär, und mit der Stadtbahn 66 seid ihr in 20 Minuten dort – der Hund fährt kostenlos mit.
Häufige Fragen zu Dogsharing in Bonn
Was kostet Hundebetreuung in Bonn?
Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie hoch ist die Hundesteuer in Bonn?
162 € pro Jahr für einen Hund. Bei zwei Hunden sind es je 210 €, ab dem dritten je 264 €. Für gefährliche Hunde verlangt Bonn 840 €, ab dem zweiten je 1.140 €, und Ermäßigungen sind dafür ausgeschlossen. Wer laufende Leistungen nach dem SGB XII bezieht, zahlt für den ersten Hund dagegen nur 24 € – der niedrigste Sozialsatz unter den großen NRW-Städten.
Wo darf mein Hund in Bonn ohne Leine laufen?
Auf den beschilderten Freilaufflächen und auf den markierten Wegen im Wald und in den Landschaftsschutzgebieten. Für große Hunde ab 40 cm oder 20 kg gilt sonst im gesamten Stadtgebiet die Leine, und zwar reißfest und höchstens 1,5 m lang. In Naturschutzgebieten – etwa im Siebengebirge – bleibt sie ausnahmslos dran.
Was brauche ich in Bonn, um einen großen Hund anzumelden?
Eine Haftpflichtversicherung über mindestens 500.000 € für Personen- und 250.000 € für sonstige Schäden, den Mikrochip mit tierärztlicher Bescheinigung, einen Sachkundenachweis, einen Nachweis der Zuverlässigkeit als schriftliche Erklärung oder Führungszeugnis – und zwei aktuelle Fotos des Hundes, von vorn und von der Seite. Die Anzeige kostet 25 €. Groß ist ein Hund ab 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg.
Ich möchte in Bonn mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?
Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Bonn ist dafür gut gelegen: die Rheinaue mitten in der Stadt, der Kottenforst im Westen, das Siebengebirge im Osten – und im VRS fährt der Hund kostenlos mit.
Kann ich in Bonn einen Hund ausleihen oder mieten?
„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie finde ich in Bonn einen Hundesitter?
Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Bonn in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.
Gassi gehen im Tierheim Bonn oder Dogsharing – was ist der Unterschied?
Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.
Schau, wer in Bonn schon dabei ist
Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.
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