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Hundebetreuung in Biel/Bienne: Dogsharing statt Hundesitter

In Biel/Bienne findest du mit der Patzo App jemanden aus deinem Quartier, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Bezahlt wird dabei nichts, weil beide Seiten etwas davon haben. In einer Stadt der kurzen Wege ist das die Betreuung, die im Alltag wirklich hält – nicht die, die man für den Notfall bucht.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Biel/Bienne: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

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Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Biel gut funktioniert

Biel ist klein und dicht. Zwischen Altstadt, Bahnhof und Seeufer liegen Minuten zu Fuß, und der Strandboden ist von fast jedem Quartier aus erreichbar. Die Entfernung, die geteilte Betreuung anderswo erschwert, gibt es hier praktisch nicht – wer einspringt, ist in fünf Minuten da.

Das ist mehr wert, als es klingt. Eine Betreuung, die im Alltag trägt, muss dreimal die Woche stattfinden können, nicht dreimal im Monat. Bezahlte Angebote scheitern genau daran: Sie kosten pro Runde, und deshalb bucht man sie für die Ferien statt für den Dienstagabend. Beim Dogsharing fließt zwischen euch kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben – dein Hund die Runde, die andere Person regelmäßige Zeit mit einem Hund, ohne selbst einen halten zu müssen.

Und weil die Stadt zweisprachig ist, funktioniert das hier auf eine besondere Art. In Biel leben deutsch- und französischsprachige Nachbarschaften Tür an Tür, und ein Hund ist einer der wenigen Anlässe, bei denen man sich unabhängig davon regelmäßig trifft. Wer täglich dieselbe Runde am Strandboden geht, kennt nach zwei Wochen andere Hundeleute – auf beiden Seiten der Sprachgrenze.

Gassi gehen in Biel – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Quartier, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

In Biel solltest du dabei mit einer Sache rechnen: Ihr werdet meistens an der Leine unterwegs sein. Das ist keine Einschränkung deiner Rolle, sondern die allgemeine Regel der Stadt, und sie gilt für die Halterin genauso. Frei laufen darf der Hund nur im Waldgebiet, am Strandboden und im Bözingenfeld – und dort nur, wenn du selbst die praktische Hundeprüfung hast.

Was du dabei wissen solltest: Diese Prüfung ist keine Voraussetzung dafür, dass du den Hund führst. Sie ist nur die Voraussetzung dafür, dass du ihn in einer der drei Zonen ableinst. Ohne sie ist eine Runde durch den Jurawald oder über den Strandboden völlig in Ordnung – nur eben an der Leine.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Quartier ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Biel mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Die praktische Hundeprüfung. Hat eine:r von euch sie? Wenn die Halterin sie hat und du nicht, dürft ihr in den Ausnahmezonen unterschiedlich viel – sie ableinen, du nicht. Das ist gut zu wissen, bevor ihr am Strandboden steht und einer von beiden sich wundert.

Die Versicherung. Im Kanton Bern besteht sie mit Sicherheit, denn sie ist mit drei Millionen Franken Mindestdeckung vorgeschrieben. Ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt, sagt das Gesetz aber nicht – anders als im Nachbarkanton St. Gallen, wo genau das im Hundegesetz steht. Ein Anruf bei der Versicherung klärt es.

Die Zonen selbst. Sie sind parzellengenau festgelegt, aber im Gelände erkennt man eine Parzellengrenze nicht. Es lohnt sich, die erste Runde gemeinsam zu gehen und sich zeigen zu lassen, wo der Sektor anfängt und wo er aufhört – das ist die halbe Stunde, die euch später jedes Missverständnis erspart.

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Biel/Bienne: was hinter den Zahlen steht

Biel geht den umgekehrten Weg der meisten Schweizer Städte. Statt einzelne Leinenzonen zu benennen und den Rest freizugeben, stellt Art. 17 des Ortspolizeireglements den ganzen öffentlichen Raum unter Leinenpflicht – und lässt den Gemeinderat die Ausnahmen bestimmen.

Diese Ausnahmen sind seit 2014 in einer Verordnung geregelt und umfassen drei Sektoren: A „Waldgebiet“ am Jurahang, B „Strandboden“ am See, C „Bözingenfeld“ im Osten. Sie sind auf Plänen parzellengenau eingezeichnet, was für eine Freilaufregelung ungewöhnlich präzise ist – und im Alltag bedeutet: Man weiß, woran man ist.

Die Bieler Besonderheit steckt aber in Art. 5 Abs. 2 derselben Verordnung. Ableinen darf man in diesen Zonen nicht einfach so. Hunde, „für welche die Person, welche sie ausführt, keine praktische Hundeprüfung abgelegt hat“, bleiben auch dort an der Leine. Die Erlaubnis hängt damit nicht am Hund und nicht an der Halterin, sondern an der Person, die ihn gerade führt.

Dazu kommt die kantonale Vorgabe: Der Kanton Bern verlangt eine Haftpflichtversicherung über mindestens drei Millionen Franken – eine ungewöhnlich hohe Deckungssumme. Einen Pflichtkurs verlangt er dagegen nicht.

Regeln & Kosten

Hundetaxe, Leinenpflicht und Freilauf in Biel/Bienne

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Kanton Bern. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundetaxe

150 CHF pro Jahr – fällig im August

Pro Hund
150 CHF pro Jahr
Fällig
jeweils im August
Ab 1. Juli angeschafft
75 CHF
Mit Ergänzungsleistungen
halbe Taxe

Die Hundetaxe beträgt 150 CHF im Jahr und wird jeweils im August fällig. Taxpflichtig ist ein Hund, der am 1. August mindestens sechs Monate alt ist – jüngere Hunde sind in diesem Jahr frei. Wer den Hund erst nach dem 1. Juli anschafft, zahlt für das laufende Jahr 75 CHF. Um die Hälfte ermäßigt ist die Taxe für Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen zur AHV oder IV; ganz befreit sind Dienst- und Blindenführhunde. Für die Anmeldung brauchst du die Mikrochip-Nummer, die du von der Tierärztin bekommst; zusätzlich muss sich jede haltende Person schweizweit bei AMICUS registrieren.

Quelle: Stadt Biel, Fragen und Antworten zur Hundetaxe

Pflichten

Drei Millionen Franken Haftpflicht – aber kein Pflichtkurs

Haftpflicht
mind. 3 Mio. CHF
Kurspflicht
keine
Chip und AMICUS
Pflicht
Höchstzahl
3 Hunde je Person

Der Kanton Bern verlangt die höchste Haftpflichtdeckung der Schweiz: mindestens drei Millionen Franken, für jede haltende Person und jeden Hund. Einen obligatorischen Hundekurs gibt es dagegen nicht – er wird nur empfohlen, anders als in Zürich, Luzern oder Basel-Stadt. Eine Rassenliste kennt das Berner Hundegesetz ebenfalls nicht; ein Maulkorb wird nur für bissige Hunde oder auf behördliche Anordnung verlangt. Wer mehr als drei Hunde über vier Monaten halten will, braucht eine Bewilligung. Welpen sind binnen drei Monaten zu chippen und bei AMICUS zu registrieren.

Quelle: Kanton Bern, Hundegesetz

Leinenpflicht

Im ganzen öffentlichen Raum – Art. 17 des Ortspolizeireglements

Grundsatz
überall im öffentlichen Raum
Ausnahmen
nur drei ausgeschilderte Zonen
Frei laufen lassen verboten
Sport-, Schul- und Kinderspielplätze
Kotbeseitigung
durch die führende Person

Art. 17 Abs. 1 des Ortspolizeireglements ist knapp und weitreichend: „Hunde sind im öffentlichen Raum grundsätzlich an der Leine zu führen. Der Gemeinderat regelt die Ausnahmen in einer Verordnung.“ Damit steht Biel am strengen Ende der Schweiz – die Stadt Bern benennt umgekehrt nur einzelne Leinenzonen, St. Gallen gar keine. Auf Sportanlagen, Schul- und Kinderspielplätzen ist es zusätzlich untersagt, Tiere überhaupt frei laufen zu lassen. Und Abs. 2 adressiert ausdrücklich „die den Hund führende Person“: Sie hat dafür zu sorgen, dass der Hund öffentliche Infrastruktur und fremdes Eigentum nicht verunreinigt oder beschädigt.

Quelle: Stadt Biel, Ortspolizeireglement (SGR 5.5-1)

Freilauf

Drei Ausnahmezonen – und ableinen darf nur, wer die praktische Hundeprüfung hat

Zonen ohne Leinenpflicht
3
Sektor A
Waldgebiet
Sektor B
Strandboden
Sektor C
Bözingenfeld

Die Vollzugsverordnung zum Ortspolizeireglement hebt die allgemeine Leinenpflicht in drei auf Plänen gekennzeichneten Sektoren auf: A „Waldgebiet“ am Jurahang, B „Strandboden“ am See und C „Bözingenfeld“ im Osten. Art. 5 Abs. 2 enthält dann die für geteilte Betreuung wichtigste Vorschrift: Hunde, „für welche die Person, welche sie ausführt, keine praktische Hundeprüfung abgelegt hat“, sind auch in diesen Zonen an der Leine zu führen. Die Erlaubnis zum Ableinen hängt hier also nicht am Hund und nicht an der Halterin, sondern an der Qualifikation der Person, die gerade am anderen Ende der Leine steht. Dasselbe gilt für Hunde, die dem kantonalen Veterinärdienst wegen problematischen Verhaltens gemeldet wurden.

Quelle: Stadt Biel, Verordnung über den Vollzug des Ortspolizeireglements (SGR 5.5-1.1)

Bus und Bahn

Der Hund fährt zum halben Preis – unter 30 cm in der Box gratis

Ticket
ermäßigtes Billett 2. Klasse
Bis 30 cm Risthöhe
in der Transportbox gratis
Vielfahrer
Hunde-Pass oder Hunde-Tageskarte
Leine
in Bus und Bahn Pflicht

Biel liegt im Libero-Tarifverbund, es gilt also dieselbe Regel wie in Bern: Kleine Hunde bis 30 cm Risthöhe fahren in einer Transportbox oder einem Korb gratis mit, alle anderen brauchen ein ermäßigtes Billett der 2. Klasse. Wer regelmäßig unterwegs ist, nimmt die schweizweit gültige Hunde-Tageskarte für 25 CHF oder den Hunde-Pass für 60 CHF im Monat und 350 CHF im Jahr. Im Fahrzeug gehört der Hund an die Leine – hier greift ohnehin schon die allgemeine Bieler Leinenpflicht.

Quelle: Libero-Tarifverbund, Tickets für Hunde

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Biel/Bienne frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Strandboden

    Sektor B, am Bielersee

    Die große Uferwiese zwischen Stadt und See – und eine der drei Zonen, in denen die allgemeine Leinenpflicht nicht gilt. Innerhalb des auf dem Plan gekennzeichneten Bereichs.

  • Bözingenfeld

    Sektor C, im Osten

    Die zweite große Ausnahmezone, am östlichen Stadtrand. Weitläufig und ruhiger als der Strandboden, dafür weniger zentral.

  • Waldgebiet am Jurahang

    Sektor A, über der Stadt

    Der Wald am Südhang des Juras, der die ganze Stadt begleitet. Als Sektor A von der Leinenpflicht ausgenommen – die längste Runde, die Biel zu bieten hat.

  • Taubenlochschlucht

    Zwischen Bözingen und Frinvillier

    Die Schlucht der Schüss, kühl und schattig auch im Hochsommer. Der Steg ist schmal und stellenweise ausgesetzt: hier ist die Leine ohnehin die bessere Entscheidung.

  • Uferweg Richtung Nidau und Vingelz

    Am Seeufer entlang

    Flach, lang und aus dem Zentrum zu Fuß erreichbar. Außerhalb des Sektors B gilt hier die allgemeine Leinenpflicht – es ist eine Runde, keine Auslauffläche.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Biel/Bienne

Was kostet Hundebetreuung in Biel?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt in der Schweiz üblicherweise bei 20 bis 35 CHF pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundetaxe in Biel?

150 CHF pro Hund und Jahr, fällig jeweils im August. Taxpflichtig ist ein Hund, der am 1. August mindestens sechs Monate alt ist. Wer den Hund erst nach dem 1. Juli anschafft, zahlt für dieses Jahr 75 CHF. Mit Ergänzungsleistungen zur AHV oder IV halbiert sich die Taxe, Dienst- und Blindenführhunde sind ganz befreit.

Gilt in Biel Leinenpflicht?

Ja, und zwar im gesamten öffentlichen Raum. Art. 17 des Ortspolizeireglements schreibt die Leine grundsätzlich überall vor; ausgenommen sind allein drei auf Plänen gekennzeichnete Sektoren – Waldgebiet, Strandboden und Bözingenfeld. Auf Sportanlagen, Schul- und Kinderspielplätzen dürfen Tiere gar nicht frei laufen.

Darf ich einen fremden Hund in Biel ableinen?

Nur in den drei Ausnahmezonen – und auch dort nur, wenn du selbst eine praktische Hundeprüfung abgelegt hast. Art. 5 Abs. 2 der Vollzugsverordnung stellt ausdrücklich auf „die Person, welche sie ausführt“ ab, nicht auf die Halterin oder den Halter. Ohne diese Prüfung bleibt die Leine dran, auch wenn der Hund selbst frei laufen dürfte.

Ich möchte in Biel mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Quartier und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Rechne damit, dass ihr überwiegend an der Leine unterwegs seid – das ist in Biel die Regel, nicht die Ausnahme.

Kann ich in Biel einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Biel einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 20 bis 35 CHF, und sie sitzen selten in genau deinem Quartier. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Biel in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Biel oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Quartier, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

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