dogsharingENApp laden

Hundebetreuung in Klagenfurt: Dogsharing statt Hundesitter

In Klagenfurt findest du mit der Patzo App jemanden aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. Wörthersee vor der Tür, Karawanken am Horizont: Mit einem Hund lässt sich hier viel machen – wenn jemand Zeit hat.

Für iPhone und Android

So geht's

Dogsharing in Klagenfurt: so fängt es an

Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.

  1. Profil anlegen

    Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.

  2. Nachbarschaft ansehen

    Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.

  3. Kennenlernen

    Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.

  4. Betreuung planen

    Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.

Patzo kostenlos laden

Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.

Warum Dogsharing in Klagenfurt gut funktioniert

Klagenfurt hat rund 103.000 Einwohnerinnen und Einwohner, den Wörthersee vor der Tür und die Karawanken am Horizont. Es ist eine Stadt, in der man mit einem Hund sehr viel machen kann – wenn man Zeit hat.

Die neue Wildschutzverordnung verschiebt dabei etwas Wichtiges. Wo der Hund früher im Winterhalbjahr im Wald frei laufen durfte, hängt das jetzt am Sachkundenachweis der haltenden Person. Für viele bedeutet das: längere Wege zu den Freilaufzonen, mehr angeleinte Runden, mehr Aufwand pro Tag.

Mehr Aufwand pro Tag heißt: Eine zweite Person macht hier einen größeren Unterschied als anderswo. Und weil beide Seiten etwas davon haben, muss zwischen euch kein Geld fließen: Dein Hund bekommt die Runde, die sonst ausfällt, und die andere Person bekommt regelmäßig Zeit mit einem Hund, ohne Steuer, ohne Anschaffung, ohne eine Verpflichtung über zwölf Jahre.

Von dieser anderen Seite gibt es in Klagenfurt mehr, als man denkt: eine Universität mitten in der Stadt, viele kleine Wohnungen, und Nachbarn im Ruhestand, denen ein Hund im Alltag fehlt. Sie wohnen meistens ein paar Straßen weiter – und nur das hält im Alltag.

Gassi gehen in Klagenfurt – ohne eigenen Hund

Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.

Klagenfurt gibt dafür viel her. Die Ostbucht des Wörthersees und der Lendkanal sind flach und lang, der Kreuzbergl liegt direkt über der Stadt, und sechs Freilaufzonen sind über die Stadtteile verteilt.

Was du dabei wissen solltest: An belebten Orten gilt Leine oder Maulkorb – kläre vorher, was dieser Hund gewohnt ist. Sobald ihr die geschlossene Ortschaft verlasst und in Jagdgebiet kommt, gilt seit Oktober 2025 ganzjährig Leinenpflicht, außer die Halterin hat einen Sachkundenachweis. Der Glanpark ist für Hunde gesperrt. Und im Bus braucht der Hund Maulkorb, Leine und ein Ticket.

Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Klagenfurt mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.

Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest

Ob die Halterin einen Sachkundenachweis hat. Davon hängt ab, ob der Hund außerhalb der Ortschaft frei laufen darf – und ob du das darfst, wenn du ihn führst. Seit Juli 2026 hat jede neue Halterin einen, ältere Haltungen nicht unbedingt.

Leine oder Maulkorb. In Kärnten ist das eine echte Wahl. Ein Hund ohne Maulkorbtraining kann nicht in den Bus, und dann sind manche Ziele weg.

Ob die Hundemarke dran ist. Sie muss außerhalb des umzäunten Gartens gut sichtbar getragen werden – das gilt auch an deinem Nachmittag.

Wo die geschlossene Ortschaft endet. Das ist in Klagenfurt oft näher, als man denkt: Richtung Wörthersee, Richtung Kreuzbergl, Richtung Sattnitz. Ab dort ist es Jagdgebiet.

Die Haftpflichtversicherung. In Kärnten ist sie nicht vorgeschrieben, es gibt sie also nicht automatisch. Wenn es sie gibt: Greift sie auch, wenn eine andere Person den Hund führt?

Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:

Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.

Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.

Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.

Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.

Hundehaltung in Klagenfurt: was hinter den Zahlen steht

Wer bis zum Herbst 2025 mit einem Hund vor Klagenfurt unterwegs war, kannte die Regel als saisonal: Während der Brut- und Setzzeit oder bei Schneelagen, die dem Wild die Flucht erschweren, musste der Hund außerhalb geschlossener Ortschaften an die Leine. Der Bürgermeister erließ die entsprechende Verordnung jedes Jahr neu, jeweils befristet bis Ende Juli.

Das ist vorbei. Seit dem 29. Oktober 2025 gilt die Kärntner Hundehaltungs- und Wildschutzverordnung landesweit und unbefristet. In Jagdgebieten außerhalb geschlossener, verbauter Gebiete ist der Hund seither „ausnahmslos, bei Tag und Nacht“ an der Leine zu führen. Ausgenommen sind nur gekennzeichnete Hundezonen und Hundeauslaufplätze.

Das ist strenger als vorher – und gleichzeitig großzügiger. Denn die Verordnung kennt zwei Ausnahmen, die es früher nicht gab: Junghunde bis zwölf Monate und Hunde, deren Halterin oder Halter nachweislich über die erforderliche Sachkunde verfügt. In beiden Fällen gilt die Bedingung, dass der Hund jederzeit beherrschbar bleiben muss.

In Kärnten heißt das im Alltag: Wer den Nachweis hat, darf den Hund im Wald frei laufen lassen. Wer ihn nicht hat, nicht.

Ein Detail, das für das Dogsharing zählt: Die Pflicht richtet sich in § 1 ausdrücklich an Hundehalter und Hundeführer, die Ausnahme hängt aber an der Sachkunde der haltenden Person. Wer für jemand anderen Gassi geht, sollte das vorher besprochen haben.

Was sonst gilt: Leine oder Maulkorb, und immer eines dabei

Die allgemeine Regel steht in § 8 des Kärntner Landessicherheitsgesetzes. An öffentlichen Orten, an denen erfahrungsgemäß viele Menschen, Tiere oder Fahrzeuge unterwegs sind – Straßen, Plätze, Parkanlagen, Gaststätten, Geschäfte –, muss der Hund entweder einen geschlossenen Maulkorb tragen oder an einer Leine geführt werden, an der er jederzeit beherrschbar ist. Auch Stiegenhäuser und Zugänge zu Mehrfamilienhäusern zählen ausdrücklich dazu.

Und dann kommt ein Satz, den man in dieser Form sonst nirgends findet: Außerhalb eingefriedeter Flächen sind Leine oder Maulkorb jedenfalls mitzuführen und sofort zu verwenden, wenn unerwartet Menschen, Tiere oder Fahrzeuge auftauchen.

Für jemanden, der einen fremden Hund ausführt, ist das die praktischste Regel überhaupt: Die Leine gehört in die Hand oder in die Tasche, immer.

Sechs Zonen, Gassimaten und Wasser für den Hund

Ohne Leine darf der Hund in den ausgewiesenen Hundefreilaufzonen: beim Gemeindezentrum Festung in der Strutzmannstraße, beim Stadion Fischl, beim Roten Kreuz in der Grete-Bittner-Straße, im Freizeitpark Welzenegg, am Siebenhügel und in Waidmannsdorf.

Umgekehrt gibt es eine ausdrückliche Hundeverbotszone: den Glanpark beim Klinikum.

Zwei Dinge macht Klagenfurt dabei bemerkenswert gut. Die Sackerlspender stehen flächendeckend und heißen hier Gassimaten. Und es gibt eigene Hundetränken – am Neuen Platz, im Park der Freiwilligen Schützen und an vier der Freilaufzonen. In einer Stadt, in der der Sommer regelmäßig über 30 Grad hat, ist das der Unterschied zwischen einer Runde und einer kurzen Runde.

Regeln & Kosten

Hundeabgabe, Leine und Freilauf in Klagenfurt

Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Kärnten. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.

Hundeabgabe

60 € im Jahr – und drei Jahre nichts für einen Hund aus dem Tierheim

Je Hund
60 € pro Jahr
Wach- und Berufshunde
22 € pro Jahr
Aus dem Tierheim
Anschaffungsjahr plus zwei Folgejahre frei
Ausgleichszulage
befreit
Anmeldung
ab drei Monaten, im Bürgerservice

Die Hundeabgabe beträgt 60 € je Hund und Jahr; 2023 wurde sie von 40 auf 60 € angehoben. Als Wachhunde gelten nur solche, die die Schutzhundeprüfung I abgelegt haben – sie zahlen wie beruflich gehaltene Hunde 22 €. Am großzügigsten ist die Tierheimregelung: Wer einen Hund aus einem Tierasyl übernimmt, zahlt nach Vorlage eines Nachweises im Anschaffungsjahr und in den beiden Folgejahren nichts. Ganz befreit sind außerdem Lawinensuch-, Bergrettungs- und geprüfte Rettungshunde, Jagdgebrauchshunde mit abgelegter Schweißprüfung, Hunde in Tierasylen sowie Hunde von Beziehern einer Ausgleichszulage. Angemeldet wird ab einem Alter von drei Monaten im Bürgerservice im Rathaus. Mit der ersten Zahlung kommt eine Hundemarke, und die muss der Hund gut sichtbar tragen, sobald er sich außerhalb des umzäunten Gartens aufhält – das betrifft auch die Person, die ihn gerade ausführt.

Quelle: Stadt Klagenfurt am Wörthersee, Hunde

Pflichten

Seit 1. Juli 2026 braucht jede Ersthalterin einen Sachkundenachweis

Sachkunde
Pflicht seit 1. Juli 2026
Theorie
mindestens vier Stunden
Praxis
zwei Stunden, binnen eines Jahres
Haftpflicht
in Kärnten keine Landespflicht
Chip und Registrierung
Pflicht, Heimtierdatenbank

Seit dem 1. Juli 2026 muss in ganz Österreich jede Person, die erstmals einen Hund halten will, einen Sachkundenachweis erbringen. Kärnten führt dafür ein eigenes Landesportal: mindestens vier Stunden Theorie vor der Anschaffung, dazu innerhalb eines Jahres eine zweistündige Praxiseinheit mit dem konkreten Hund. Die Kurse geben tierschutzqualifizierte Trainerinnen und Trainer nach einem österreichweit einheitlichen Standard; das Land verdient daran nichts, der Beitrag geht an die Kursleitung. Anders als Wien, Oberösterreich, Salzburg, die Steiermark und Tirol verlangt Kärnten dagegen keine Haftpflichtversicherung – es ist neben Vorarlberg und dem Burgenland eines der drei Bundesländer ohne diese Pflicht. Empfehlenswert ist sie trotzdem, besonders wenn regelmäßig jemand anderes mit dem Hund unterwegs ist. Chip und Registrierung in der Heimtierdatenbank sind bundesweit vorgeschrieben; die Anmeldung bei der Stadt ersetzt sie ausdrücklich nicht.

Quelle: Land Kärnten, Sachkundenachweis

Leine oder Maulkorb

An belebten Orten Leine oder Maulkorb – im Jagdgebiet seit Oktober 2025 ganzjährig Leine

Belebte öffentliche Orte
Leine oder Maulkorb
Stiegenhäuser und Zugänge
ebenfalls
Jagdgebiet außerorts
ganzjährig Leine, Tag und Nacht
Ausnahme
Sachkunde der Halterin, Junghunde bis 12 Monate
Strafe
bis 1.450 €, erschwert bis 2.180 €

Zwei Regeln greifen ineinander. § 8 Abs. 1 des Kärntner Landessicherheitsgesetzes verlangt an öffentlichen Orten, an denen erfahrungsgemäß mit vielen Menschen, Tieren oder Fahrzeugen zu rechnen ist – Straßen, Plätze, öffentlich zugängliche Parkanlagen, Gaststätten, Geschäftslokale und auch Stiegenhäuser und Zugänge zu Mehrfamilienhäusern – entweder einen geschlossenen Maulkorb oder eine Leine, an der der Hund jederzeit beherrschbar bleibt. Überall sonst außerhalb eingefriedeter Flächen sind Leine oder Maulkorb jedenfalls mitzuführen und sofort anzulegen, wenn unerwartet Menschen, Tiere oder Fahrzeuge auftauchen. Für bissige Hunde gilt beides zugleich. Dazu kommt seit dem 29. Oktober 2025 die Kärntner Hundehaltungs- und Wildschutzverordnung: In Jagdgebieten außerhalb geschlossener, verbauter Gebiete ist der Hund ausnahmslos, bei Tag und Nacht, an der Leine zu führen – ausgenommen sind gekennzeichnete Hundezonen und Hundeauslaufplätze. Sie löst die bis dahin jährlich neu erlassenen Verordnungen ab, die nur für Brut- und Setzzeit oder Schneelagen galten. Nicht betroffen sind Junghunde bis zwölf Monate und Hunde, deren Halterin oder Halter nachweislich über die erforderliche Sachkunde verfügt – in beiden Fällen aber nur, wenn der Hund jederzeit beherrschbar bleibt. Die Pflicht trifft ausdrücklich Hundehalter und Hundeführer.

Quelle: Kärntner Hundehaltungs- und Wildschutzverordnung (LGBl. Nr. 62/2025)

Freilauf

Sechs Hundefreilaufzonen, Gassimaten und eigene Hundetränken

Freilaufzonen
6 benannte Standorte
Hundetränken
an sechs Standorten
Sackerlspender
flächendeckend, „Gassimaten“
Hundeverbotszone
Glanpark beim Klinikum

Ohne Leine darf der Hund in den ausgewiesenen Hundefreilaufzonen laufen. Die Stadt nennt sie einzeln: neben dem Gemeindezentrum Festung in der Strutzmannstraße 17, neben dem Stadion Fischl in der Rosenegger Straße 17, neben dem Roten Kreuz in der Grete-Bittner-Straße 9, im Freizeitpark Welzenegg in der Irnigstraße, am Siebenhügel und in Waidmannsdorf; dazu gibt es eine Übersichtskarte. Wichtig ist die Gegenrichtung: Der Glanpark beim Klinikum Klagenfurt ist eine ausgewiesene Hundeverbotszone. Zwei Dinge macht Klagenfurt besser als die meisten Städte. Erstens stehen flächendeckend Sackerlspender, die hier Gassimaten heißen. Zweitens gibt es eigene Hundetränken – am Neuen Platz, im innerstädtischen Park der Freiwilligen Schützen und an den Freilaufzonen Waidmannsdorf, Fischl, Feschnig und Festung. In einer Stadt, in der es im Sommer regelmäßig über 30 Grad hat und der Asphalt die Pfoten belastet, ist das keine Spielerei.

Quelle: Stadt Klagenfurt am Wörthersee, Hunde – Hundefreilaufzonen

Bus und Bahn

Der Hund braucht ein Ticket – im Behälter fährt er gratis

Ticket
erforderlich
Im Behälter
kostenlos
Maulkorb
Pflicht
Leine
Pflicht
Assistenzhunde
kostenlos

Bei den Kärntner Linien und damit auch in den Bussen der Klagenfurt Mobil GmbH gilt: Kleine, ungefährliche Tiere in geeigneten Behältnissen – unter diesen Bedingungen auch Hunde – fahren unentgeltlich mit. Für alle anderen Hunde braucht es kein Behältnis, wenn sie mit Maulkorb und Leine gesichert sind, dafür aber ein Ticket. In den Behindertenpass eingetragene Assistenzhunde nach § 39a Bundesbehindertengesetz werden kostenlos befördert. Damit liegt Klagenfurt zwischen Salzburg, wo der Hund den Minimum-Preis zahlt, und Innsbruck, wo er im Verbundraum gratis mitfährt – der Maulkorb ist in allen drei Städten Pflicht.

Quelle: Kärntner Linien, Hundemitnahme

Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.

Vor Ort

Wo Hunde in Klagenfurt frei laufen dürfen

Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.

  • Hundefreilaufzone Waidmannsdorf

    Waidmannsdorf

    Eine der sechs Zonen und eine der vier mit eigener Hundetränke – im Sommer ein echter Unterschied.

  • Hundefreilaufzone Festung

    Strutzmannstraße 17, beim Gemeindezentrum

    Ebenfalls mit Hundetränke. Liegt für den Norden der Stadt am günstigsten.

  • Hundefreilaufzone Freizeitpark Welzenegg

    Irnigstraße

    Im Osten, eingebettet in eine größere Freizeitanlage – gut, wenn man die Runde noch verlängern will.

  • Ostbucht des Wörthersee

    Westlich der Stadt

    Die Uferwege am See sind die schönste lange Runde der Stadt. Wo Jagdgebiet außerhalb geschlossener Ortschaften beginnt, bleibt die Leine dran.

  • Glanpark beim Klinikum

    Nördlich der Innenstadt

    Ausgewiesene Hundeverbotszone – Hunde dürfen hier gar nicht hinein. Gut zu wissen, bevor man davorsteht.

FAQ

Häufige Fragen zu Dogsharing in Klagenfurt

Was kostet Hundebetreuung in Klagenfurt?

Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie hoch ist die Hundeabgabe in Klagenfurt?

60 € pro Hund und Jahr; 2023 wurde sie von 40 auf 60 € angehoben. Wachhunde mit Schutzhundeprüfung I und beruflich gehaltene Hunde zahlen 22 €. Wer einen Hund aus einem Tierasyl übernimmt, zahlt im Anschaffungsjahr und in den beiden Folgejahren nichts. Bezieherinnen und Bezieher einer Ausgleichszulage sind befreit.

Wann gilt in Klagenfurt Leinenpflicht?

An öffentlichen Orten mit vielen Menschen – Straßen, Plätzen, Parkanlagen, Gaststätten, Geschäften, aber auch in Stiegenhäusern und an Zugängen zu Mehrfamilienhäusern – gilt Leine oder Maulkorb. In Jagdgebieten außerhalb geschlossener Ortschaften gilt seit dem 29. Oktober 2025 ganzjährig Leinenpflicht, Tag und Nacht; ausgenommen sind Junghunde bis zwölf Monate und Hunde, deren Halterin einen Sachkundenachweis hat. Für bissige Hunde gelten Leine und Maulkorb zugleich.

Wo darf mein Hund in Klagenfurt ohne Leine laufen?

In den ausgewiesenen Hundefreilaufzonen: beim Gemeindezentrum Festung (Strutzmannstraße 17), beim Stadion Fischl (Rosenegger Straße 17), beim Roten Kreuz (Grete-Bittner-Straße 9), im Freizeitpark Welzenegg (Irnigstraße), am Siebenhügel und in Waidmannsdorf. Der Glanpark beim Klinikum ist dagegen eine Hundeverbotszone.

Ich möchte in Klagenfurt mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?

Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Der Sachkundenachweis, den Österreich seit Juli 2026 verlangt, betrifft Personen, die einen Hund halten – nicht dich als Begleitung.

Kann ich in Klagenfurt einen Hund ausleihen oder mieten?

„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.

Wie finde ich in Klagenfurt einen Hundesitter?

Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Klagenfurt in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.

Gassi gehen im Tierheim Klagenfurt oder Dogsharing – was ist der Unterschied?

Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.

Loslegen

Schau, wer in Klagenfurt schon dabei ist

Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.

Patzo kostenlos laden

Für iPhone und Android