Hundebetreuung in Wels: Dogsharing statt Hundesitter
In Wels findest du mit der Patzo App jemanden aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. In Oberösterreich steht die Hürde am Anfang: Den Sachkundenachweis brauchst du vor der Anschaffung – fürs Gassigehen nicht.
Für iPhone und Android
Dogsharing in Wels: so fängt es an
Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.
Profil anlegen
Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.
Nachbarschaft ansehen
Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.
Kennenlernen
Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.
Betreuung planen
Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.
Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.
Hunde und Menschen aus Wels
Keine Symbolbilder, sondern ein paar der echten Profile aus der Patzo App. Tipp auf eines. Nach dem Download der App wird es dir direkt angezeigt.
Warum Dogsharing in Wels gut funktioniert
Die Hürde steht in Oberösterreich am Anfang, nicht am Ende. Wer selbst einen Hund halten will, braucht vor der Anschaffung einen Sachkundenachweis, dazu eine Haftpflicht über 725.000 Euro und einen Termin im Bürgercenter binnen fünf Werktagen. Das ist sinnvoll – aber es ist viel für jemanden, der noch nicht weiß, ob ein Hund ins eigene Leben passt.
Beim Dogsharing entfällt es. Wer mit dem Hund einer anderen Person spazieren geht, hält ihn nicht, und sämtliche Pflichten des Hundehaltegesetzes hängen am Halten. Man kann also erst herausfinden, ob es passt, und die Nachweise später erbringen – oder eben nie, und stattdessen einfach ein guter Nachbar bleiben.
Für die Halterseite ist das genau die Hälfte, die fehlt. Ein Hund braucht seine Runden auch an den Tagen, an denen die Schicht länger dauert. Jemand aus derselben Nachbarschaft, der ohnehin gern rausgeht, ist in fünf Minuten da – ein bezahlter Anbieter kommt zu festen Zeiten und rechnet pro Runde ab.
Bezahlt wird beim Dogsharing nichts, weil beide Seiten etwas davon haben: Dein Hund bekommt seine Bewegung, die andere Person die regelmäßige Zeit mit einem Hund, ohne Steuer, ohne Anschaffung, ohne Verpflichtung über zwölf Jahre.
Gassi gehen in Wels – ohne eigenen Hund
Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deiner Nachbarschaft, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.
Wels ist dafür kompakt genug, dass Wege kein Argument sind: Von den meisten Vierteln ist man in Minuten am Traunufer, und die Freilaufzonen liegen über die Stadt verteilt. Fährst du mit dem Bus, nimmt dich die Wels Linie mit Hund kostenlos mit – je Fahrschein ein Tier.
Was du dabei wissen solltest: Leine oder Maulkorb gilt für dich genauso wie für die Halterin – das Gesetz spricht von der Person, die den Hund führt. Dasselbe gilt für die Pflicht, die Hinterlassenschaften unverzüglich zu beseitigen. In Bus und Straße sind Leine und Maulkorb fällig, also klärt vorher, ob der Hund einen Maulkorb kennt. Er muss so sitzen, dass der Hund den Fang öffnen und frei atmen kann.
Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deiner Nachbarschaft ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Wels mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.
Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest
Der Maulkorb. Ist der Hund an einen gewöhnt? Ohne ihn ist die Leine im Ortsgebiet Pflicht – das ist machbar. Aber sobald ihr in den Bus wollt oder über einen Markt geht, braucht ihr beides. Ein Hund, der den Maulkorb nicht kennt, macht daraus einen unangenehmen Nachmittag. Fragt danach, bevor ihr losgeht.
Die Haftpflicht. Sie besteht in Oberösterreich mit Sicherheit, denn ohne sie hätte die Anmeldung nicht funktioniert – 725.000 Euro Mindestdeckung sind Voraussetzung der Meldung beim Magistrat. Offen bleibt nur, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt. Diese Frage beantwortet die Versicherung in einem Anruf.
Der Wechsel der Haltung. Das Hundehaltegesetz verlangt eine Meldung binnen einer Woche, wenn das Halten endet – mit Angabe der neuen haltenden Person. Für Gassirunden, Wochenenden und eine Urlaubsvertretung ist das kein Thema: Gehalten wird der Hund weiterhin von seiner Halterin. Erst wenn er dauerhaft umzieht, wird daraus ein Behördengang.
Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:
Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.
Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.
Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.
Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.
Hundehaltung in Wels: was hinter den Zahlen steht
Wels verlangt für einen Hund so wenig wie kaum eine andere Stadt: 44 Euro im Jahr, für jeden Hund gleich – kein Aufschlag ab dem zweiten, kein Kampfhundesatz in der Abgabenordnung.
Streng ist dafür der Alltag. Das Oö. Hundehaltegesetz 2024, in Kraft seit dem 1. Dezember 2024, verlangt an öffentlichen Orten im Ortsgebiet durchgehend Leine oder Maulkorb – dieses Wahlrecht ist typisch österreichisch und in Deutschland unbekannt. An sensiblen Orten sind es beide zugleich, und die Leine darf höchstens 1,5 Meter lang sein.
Wie ernst das genommen wird, sagt die Stadt selbst: 2025 wurden im Stadtgebiet 65 Verstöße angezeigt und im Schnitt mit 300 Euro bestraft, bei einem Rahmen von 200 bis 7.000 Euro. Das ist eine Zahl, die kaum eine Verwaltung veröffentlicht – und sie beantwortet die Frage, ob die Regel bloß auf dem Papier steht.
Der Ausgleich sind die Freilaufzonen. Dort fallen Leine und Maulkorb weg, und aus zwei Zonen werden gerade vier: Anfang Juli 2026 hat der Gemeinderat eine zweite Fläche in Wimpassing beschlossen, am 24. August 2026 öffnet die Zone im neu gestalteten Volksgarten.
Hundeabgabe, Leine und Freilauf in Wels
Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Oberösterreich. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.
Hundeabgabe
44 € pro Hund und Jahr – ohne Zuschlag ab dem zweiten
- Pro Hund
- 44 € pro Jahr
- Wach- und Berufshunde
- 30 € pro Jahr
- Fällig
- bis 31. März
- Tierschutzverein-Pflegehunde
- 3 Jahre frei
Die Welser Hundeabgabe beträgt 44 € für jeden Hund und 30 € für Wachhunde sowie Hunde, die zur Ausübung eines Berufes oder Erwerbes nötig sind. Einen Aufschlag ab dem zweiten Hund gibt es nicht. Vorgeschrieben wird sie für das Haushaltsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember und ist bis zum 31. März zu zahlen. Befreit sind Dienst- und Assistenzhunde, Hunde in behördlich bewilligten Tierheimen sowie Hunde von Personen, die Ausgleichszulage oder Sozialhilfe beziehen. Und eine Welser Besonderheit: Hunde, die ein Welser Tierschutzverein an Privatpersonen in Pflege übergeben hat, sind in den ersten drei Jahren abgabenfrei.
Quelle: Stadt Wels, Hundeabgabe
Pflichten
Sachkundenachweis, 725.000 € Haftpflicht und Meldung binnen fünf Werktagen
- Sachkunde
- vor der Anschaffung
- Haftpflicht
- mind. 725.000 € Deckung
- Chip
- Heimtierdatenbank des Bundes
- Meldung
- binnen 5 Werktagen ab 12 Wochen
Das Oö. Hundehaltegesetz 2024 gilt seit dem 1. Dezember 2024 und verlangt von haltenden Personen mehr als jedes deutsche Bundesland. Wer einen über zwölf Wochen alten Hund hält, meldet das binnen fünf Werktagen persönlich im Bürgercenter – und legt dabei drei Nachweise vor: den positiv absolvierten Sachkundenachweis, eine Haftpflichtversicherung über mindestens 725.000 € und die Registrierungsbestätigung aus der Heimtierdatenbank. Auch das Ende der Haltung ist binnen einer Woche zu melden, samt Grund und gegebenenfalls dem Namen der neuen haltenden Person. Wichtig fürs Dogsharing: All das hängt am Halten, nicht am Führen. Wer für jemand anderen Gassi geht, braucht weder Sachkunde noch eigene Versicherung.
Quelle: Stadt Wels, Hundehaltung
Leine oder Maulkorb
Im Ortsgebiet ist immer eines von beiden Pflicht – an sensiblen Orten beides
- Im Ortsgebiet
- Leine oder Maulkorb
- Leine höchstens
- 1,5 m
- Beides zugleich
- ÖV, Schulen, Spielplätze, Menschenmengen
- Strafrahmen
- 200 bis 7.000 €
Österreich kennt statt einer reinen Leinenpflicht ein Wahlrecht: An öffentlichen Orten im Ortsgebiet muss der Hund entweder angeleint sein oder einen Maulkorb tragen – eines von beiden immer. Beides zusammen ist vorgeschrieben in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Schulen, Kindergärten, Horten und Kinderbetreuungseinrichtungen, auf gekennzeichneten Kinderspielplätzen sowie bei größeren Menschenansammlungen, also etwa in Einkaufszentren, Gaststätten, Freizeitparks, Badeanlagen während der Badesaison und bei Veranstaltungen. Die Leine muss der Größe des Hundes entsprechend fest und darf höchstens 1,5 Meter lang sein. Verstöße gegen Leinen-, Maulkorb- oder Kotpflicht ahndet die Bezirksverwaltungsbehörde mit 200 bis 7.000 €; 2025 wurden in Wels 65 Verstöße angezeigt und im Schnitt mit 300 € bestraft.
Quelle: Stadt Wels, Wels erweitert Hundefreilaufzonen (7/2026)
Freilauf
Vier eingezäunte Freilaufzonen – die vierte öffnet am 24. August 2026
- Freilaufzonen
- 4
- Freizeitanlage Wimpassing
- zwei Flächen
- Pernau
- Ecke Negrelli-/Zeppelinstraße
- Volksgarten
- ab 24. August 2026
In einer eingezäunten Freilaufzone darf der Hund ohne Leine und ohne Maulkorb laufen – der einzige Ort in Wels, an dem beides wegfällt. Zu den bestehenden Zonen in Pernau und in der Freizeitanlage Wimpassing hat der Gemeinderat am 6. Juli 2026 eine zweite Fläche in Wimpassing beschlossen, die bereits offen ist, sowie eine Zone im neu gestalteten Volksgarten, die am 24. August 2026 öffnet – später als die anderen, weil der Rasen dort noch anwachsen musste. Die städtische Hundebroschüre nennt für die Anlage in Wimpassing rund 4.100 Quadratmeter in zwei Bereichen, geöffnet von 6 bis 22 Uhr, mit Tisch-Bank-Gruppe, Abfallbehälter, Sackerl-Station und Bäumen. Für Hunde spezieller Rassen ab dem zwölften Lebensmonat und für behördlich als auffällig eingestufte Hunde gilt auch dort mindestens Maulkorbpflicht.
Quelle: Stadt Wels, Wels erweitert Hundefreilaufzonen (7/2026)
Bus
Pro Fahrschein fährt ein Hund gratis mit – aber Leine und Maulkorb sind Pflicht
- Ein Hund je Fahrschein
- kostenlos
- Jeder weitere Hund
- eigenes Ticket
- Maulkorb
- Pflicht, egal wie groß
- In der Transportbox
- ohne Maulkorb
Die Wels Linien nehmen je gelöstem Fahrschein – gleich welcher Art – einen Hund kostenlos mit; für jeden weiteren ist ein eigenes Ticket nötig. Assistenzhunde fahren generell gratis. Dafür ist die Auflage streng und gilt für alle Hunde, ob groß oder klein: bissfester Maulkorb und Leine. Ausgenommen sind nur Hunde in einer verschlossenen Transportbox; kleine Hunde dürfen auf dem Schoß mitfahren, nicht aber auf einem eigenen Sitzplatz. Die Maulkorbpflicht im öffentlichen Verkehr gilt in ganz Österreich – im deutschen Westen kennt sie fast kein Verbund.
Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.
Wo Hunde in Wels frei laufen dürfen
Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.
Hundefreilaufzone Freizeitanlage Wimpassing
Wimpassing
Die größte und älteste der vier Zonen, laut Hundebroschüre rund 4.100 Quadratmeter in zwei Bereichen, geöffnet von 6 bis 22 Uhr – mit Bänken, Sackerl-Station und Bäumen für Schatten.
Zweite Fläche in Wimpassing
Wimpassing
Am 6. Juli 2026 vom Gemeinderat einstimmig beschlossen und seit Ende der Kundmachungsfrist offen. Direkt neben der bestehenden Zone, also gut für Hunde, die nicht in jede Gruppe passen.
Hundefreilaufzone Pernau
Ecke Negrelli-/Zeppelinstraße
Die Zone im Osten der Stadt. Angelegt mit Sitzgelegenheiten, Wildgehölzen und Bäumen – anders als eine reine Rasenfläche.
Hundefreilaufzone Volksgarten
Volksgarten, zentrumsnah
Die vierte Zone, im erweiterten und neu gestalteten Volksgarten. Öffnet am 24. August 2026 – die erste, die aus der Innenstadt zu Fuß erreichbar ist.
Traunufer und Mühlbach
Entlang der Traun
Die klassischen Welser Runden am Wasser, an heißen Tagen die kühlste Option. Die Tierheimleitung rät zur langen Leine und zur Vorsicht mit der Strömung – Traun und Mühlbach ziehen stärker, als sie aussehen.
Häufige Fragen zu Dogsharing in Wels
Was kostet Hundebetreuung in Wels?
Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie hoch ist die Hundeabgabe in Wels?
44 € pro Hund und Jahr, für Wachhunde und beruflich nötige Hunde 30 €. Ein Aufschlag ab dem zweiten Hund existiert nicht. Zu zahlen ist die Abgabe bis zum 31. März. Hunde, die ein Welser Tierschutzverein an Privatpersonen in Pflege übergeben hat, sind drei Jahre lang frei.
Gilt in Wels Leinenpflicht?
Leine oder Maulkorb – eines von beiden ist an öffentlichen Orten im Ortsgebiet immer Pflicht. Beides zugleich braucht es in Bus und Bahn, in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, auf gekennzeichneten Kinderspielplätzen und bei größeren Menschenansammlungen. Die Leine darf höchstens 1,5 Meter lang sein. In den vier eingezäunten Freilaufzonen fällt beides weg.
Wo darf mein Hund in Wels ohne Leine laufen?
In den städtischen Hundefreilaufzonen: in Pernau an der Ecke Negrelli-/Zeppelinstraße, auf zwei Flächen in der Freizeitanlage Wimpassing und ab dem 24. August 2026 im neu gestalteten Volksgarten. Hunde spezieller Rassen ab zwölf Monaten und behördlich als auffällig eingestufte Hunde tragen auch dort einen Maulkorb.
Ich möchte in Wels mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?
Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deiner Nachbarschaft und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Einen Sachkundenachweis brauchst du nicht – der hängt am Halten eines Hundes, nicht am Führen.
Kann ich in Wels einen Hund ausleihen oder mieten?
„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie finde ich in Wels einen Hundesitter?
Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deiner Nachbarschaft. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Wels in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.
Gassi gehen im Tierheim Wels oder Dogsharing – was ist der Unterschied?
Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deiner Nachbarschaft, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.
Schau, wer in Wels schon dabei ist
Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.
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