Hundebetreuung in Salzburg: Dogsharing statt Hundesitter
In Salzburg findest du mit der Patzo App jemanden aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht – oder einen Hund, mit dem du Zeit verbringst. Kostenlos, weil beide Seiten etwas davon haben. Kleine Wohnungen, Schicht- und Saisonarbeit: Hier haben selten beide gleichzeitig Zeit – und genau deshalb ergänzen sich zwei Tagesabläufe so gut.
Für iPhone und Android
Dogsharing in Salzburg: so fängt es an
Organisiert wird das über die Patzo App – kostenlos, für iPhone und Android. Du siehst darin Hunde und Menschen aus deiner Umgebung, nach Entfernung sortiert, und entscheidest selbst, wen du kennenlernen willst.
Profil anlegen
Erzähl, wer du bist, wie viel Zeit du hast und was du dir vorstellst. Hundehalter:innen legen zusätzlich ein Profil für ihren Hund an.
Nachbarschaft ansehen
Du siehst Hunde und Menschen aus deiner Umgebung. Interessiert ihr euch beide füreinander, entsteht ein Match.
Kennenlernen
Schreibt euch, trefft euch, geht die erste Runde zusammen. Ohne Verpflichtung – und ohne dass am ersten Tag schon jemand allein mit dem Hund losziehen muss.
Betreuung planen
Wird daraus Vertrauen, plant ihr feste Zeiten in der App: den Mittwochs-Spaziergang, den Bürotag, die Urlaubswoche.
Profil, Matching, Chat und Betreuungsplanung kosten nichts.
Hunde und Menschen aus Salzburg
Keine Symbolbilder, sondern ein paar der echten Profile aus der Patzo App. Tipp auf eines. Nach dem Download der App wird es dir direkt angezeigt.
Warum Dogsharing in Salzburg gut funktioniert
Salzburg ist eine Stadt mit sehr wenig Platz und sehr viel Landschaft direkt daneben. Zwischen Mönchsberg und Kapuzinerberg liegt eine Altstadt, in der Wohnungen klein und Gärten selten sind; zwanzig Minuten weiter beginnt der Gaisberg.
Dazu kommt der Tourismus. Wer in Salzburg in der Gastronomie, im Hotel oder bei den Festspielen arbeitet, hat Arbeitszeiten, die zu einem Hund schlecht passen – abends, am Wochenende, in Blöcken. Und wer studiert, hat oft genau dann Zeit, wenn andere keine haben.
Genau diese Ungleichzeitigkeit macht Dogsharing hier so passend: Zwei Menschen mit gegenläufigen Tagesabläufen decken zusammen ab, was einer allein nicht schafft. Und weil beide etwas davon haben – der eine eine verlässliche Runde für seinen Hund, der andere regelmäßige Zeit mit einem Hund, ohne selbst einen halten zu müssen –, fließt zwischen ihnen kein Geld.
Ein bezahlter Gassiservice kann das schon deshalb nicht leisten, weil er zu festen Zeiten arbeitet und pro Runde abrechnet. Eine Verabredung unter Nachbarn richtet sich nach zwei Dienstplänen und kostet nichts.
Gassi gehen in Salzburg – ohne eigenen Hund
Die andere Hälfte von Dogsharing sind Menschen ohne eigenen Hund, die regelmäßig Zeit mit einem verbringen wollen. Der übliche Weg dahin ist der Gassidienst im Tierheim – sinnvoll, aber anders: wechselnde Hunde, die Zeiten der Einrichtung, wenig Kontinuität. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus.
Salzburg ist dafür ungewöhnlich gut geeignet, weil die Wege kurz und die Ziele gut sind. Der Mönchsberg und der Kapuzinerberg liegen mitten in der Stadt und sind Wald; der Salzachweg zieht sich flach durch das ganze Stadtgebiet; die Hellbrunner Allee ist autofrei und schattig; und der Gaisberg ist mit dem Bus erreichbar.
Was du dabei wissen solltest: Draußen gilt Leine oder Maulkorb – kläre mit der Halterin, welches von beidem dieser Hund gewohnt ist. Auf Kinderspielplätzen sind Hunde ganz verboten. Ohne beides läuft er nur auf den sechs eingezäunten Flächen. Und im Bus braucht er einen bissicheren Maulkorb, unabhängig davon, wie er sonst unterwegs ist.
Der erste Schritt ist klein: Profil anlegen, Hunde aus deinem Stadtteil ansehen, schreiben. Es kostet dich nichts und die Halterin auch nicht, weil beide Seiten etwas davon haben. Und auf der anderen Seite gibt es in Salzburg mehr Menschen, als du denkst, deren Hund den halben Tag allein ist und die genau darauf warten, dass sich jemand meldet.
Was du vor der ersten gemeinsamen Runde klären solltest
Leine oder Maulkorb. Das ist in Salzburg die erste Frage, nicht eine Nebensache. Ein Hund, der den Maulkorb nicht kennt, gehört an die Leine – und in den Bus dann gar nicht.
Ob er Maulkorb kann. Für Obus und Bus gibt es kein Wahlrecht: Dort ist der bissichere Maulkorb Pflicht. Wenn eure Runden eine Busfahrt enthalten sollen, muss das vorher geübt sein.
Welche der sechs Flächen erreichbar ist. Sie liegen weit auseinander, und nur eine davon – Hellbrunn – hat Sperrzeiten.
Wie er auf Menschenmengen reagiert. In der Altstadt ist zwischen Ostern und Oktober ständig Hochbetrieb. Manche Runden funktionieren dort nur früh am Morgen.
Die Haftpflichtversicherung. In Salzburg ist sie für jeden Hund Pflicht, es gibt sie also. Die Frage ist nur, ob sie auch greift, wenn eine andere Person den Hund führt.
Das andere sind die Dinge, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem darüber entscheiden, ob es funktioniert:
Wie ihr anfangt. Die erste Runde geht ihr zusammen, die zweite auch. Erst wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, geht die zweite Person allein los. Dafür gibt es keine Frist.
Zeiten, Übergabe, Futter. Welche Runden sind verbindlich, und wie sagt man ab? Eine Verabredung, die niemand absagen darf, hält keine drei Wochen. Wo holst du den Hund ab – und wenn er mit zu dir nach Hause oder ins Büro kommt, ist er dort entspannt? Dazu das Kleine: welche Leine, welche Kommandos, was er fressen darf und was auf keinen Fall.
Der Fall, den niemand plant. Welche Tierarztpraxis wird im Notfall angefahren, wer darf entscheiden, wer übernimmt die Rechnung. Ein Satz dazu vorher spart im Ernstfall eine halbe Stunde.
Wie ihr wieder aufhört. Beide dürfen jederzeit sagen, dass es nicht passt – ohne Begründung. Genau das macht es leicht, überhaupt anzufangen.
Hundehaltung in Salzburg: was hinter den Zahlen steht
Die österreichische Grundregel überrascht deutsche Leserinnen und Leser zuverlässig. Nach § 17 Abs. 1 Salzburger Landessicherheitsgesetz muss ein Hund außerhalb von Gebäuden und außerhalb ausreichend eingefriedeter Flächen entweder einen Maulkorb tragen oder an der Leine geführt werden – so, dass er jederzeit beherrschbar bleibt.
Entweder oder. Nicht beides. In Deutschland gibt es das nirgends; in Österreich ist es das Muster – Graz und Linz kennen dieselbe Wahl.
Praktisch heißt das: Ein Hund, der zuverlässig bei Fuß bleibt und einen Maulkorb gewohnt ist, darf in Salzburg ohne Leine unterwegs sein. Das ist mehr Freiheit, als es klingt, und es verschiebt die Frage vom Recht zur Erziehung.
Ohne Leine und ohne Maulkorb geht es nur an sechs Orten.
Sechs eingezäunte Flächen, gut 12.700 m²
Die Stadtgärten haben sechs Flächen eingezäunt und mit Sackerlspendern und Mülltonnen ausgestattet, einige zusätzlich beleuchtet:
Salzachsee rund 4.000 m², Hans-Donnenberg-Park rund 2.400 m², Volksgarten rund 2.300 m², Hellbrunn rund 2.000 m², dazu Stölzlpark an der Bindergasse und Techno-Z mit je rund 1.000 m².
Sperrzeiten gibt es nicht, mit einer Ausnahme: Hellbrunn folgt den Öffnungszeiten des Parks.
Für 156.000 Menschen ist das nicht üppig, aber die Regel ist wenigstens klar. Und weil überall sonst Leine oder Maulkorb reicht, ist der Alltag hier weniger eingeschnürt als etwa in Neuss oder Osnabrück, wo die Leine der Normalzustand ist.
Ein Detail für die Kotbeutel-Frage: Die städtische Verordnung nimmt Wald und die Flächen unter Sträuchern von der Beseitigungspflicht aus. Überall sonst gilt sie unverzüglich.
Was Salzburg vor der Anmeldung verlangt
Hier ist Österreich deutlich strenger als fast jedes deutsche Bundesland – und für das Dogsharing ist das eine gute Nachricht.
Wer in Salzburg einen Hund anmeldet, braucht zwei Nachweise: einen Sachkundenachweis nach § 21 S.LSG – mindestens zwei Kursstunden für einen nicht gefährlichen Hund, mindestens zehn Kursstunden plus Praxisteil für einen gefährlichen – und eine Haftpflichtversicherung über mindestens 725.000 Euro. Dieselbe Summe verlangen Wien, die Steiermark und Oberösterreich.
Gemeldet wird binnen einer Woche ab Beginn der Haltung, sobald der Hund älter als drei Monate ist. Auch das Ende der Haltung ist binnen einer Woche zu melden, mit Grund und gegebenenfalls der neuen haltenden Person.
Für dich als Person, die einen fremden Hund ausführt, heißt das: Du brauchst nichts davon. Beides hängt an der Halterin. Aber du kannst in Salzburg sicher sein, dass es beides gibt – anders als in Hessen oder Bayern, wo eine Haftpflicht für gewöhnliche Hunde freiwillig ist.
Hundesteuer, Leine und Freilauf in Salzburg
Die Regeln kommen teils von der Stadt, teils vom Land Salzburg. Jede Angabe unten ist mit ihrer Quelle verlinkt – bitte dort gegenprüfen, bevor du dich darauf verlässt.
Hundesteuer
50 € für den ersten Hund – und monatsgenau abgerechnet
- Erster Hund
- 50 € pro Jahr
- Zweiter Hund
- 90 € pro Jahr
- Jeder weitere
- 120 € pro Jahr
- Steuerpflichtig ab
- drei Monaten
- Unterjährig
- ein Zwölftel je Monat
Die Hundesteuerordnung der Landeshauptstadt Salzburg verlangt 50 € für den ersten, 90 € für den zweiten und 120 € für jeden weiteren Hund – Sätze, die seit 2020 unverändert sind. Im Vergleich mit deutschen Großstädten ist das wenig, und innerhalb Österreichs liegt Salzburg im Mittelfeld; Graz erhebt seit 2019 gar keine Hundeabgabe mehr. Angenehm ist die unterjährige Regelung: Entsteht oder endet die Steuerpflicht im Laufe des Jahres, wird für jeden Monat ein Zwölftel des Jahresbetrags fällig – anders als in Linz, wo auch bei später Anschaffung der volle Jahresbetrag zu zahlen ist. Steuerfrei sind Wach- und Blindenführhunde sowie beruflich gehaltene Hunde, dazu auf Antrag unter anderem Diensthunde, Lawinensuch- und Bergrettungshunde und Hunde in Tierasylen.
Quelle: Magistrat der Landeshauptstadt Salzburg, Hundesteuerordnung (RIS)
Pflichten
Ohne Sachkundenachweis und 725.000 € Haftpflicht keine Anmeldung
- Sachkunde
- mind. 2 Kursstunden
- Gefährliche Hunde
- 10 Kursstunden plus Praxisteil
- Haftpflicht
- mind. 725.000 € Deckungssumme
- Chip und Registrierung
- Pflicht, binnen eines Monats
- Meldung
- binnen einer Woche
Salzburg verlangt beides schon bei der Anmeldung: Nach § 21 Salzburger Landessicherheitsgesetz umfasst die Ausbildung für einen nicht gefährlichen Hund mindestens zwei Kursstunden, für einen gefährlichen Hund mindestens zehn Kursstunden und einen Praxisteil. Dazu kommt der Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 725.000 Euro – dieselbe Summe wie in Wien, der Steiermark und Oberösterreich. Gemeldet wird nach § 16a S.LSG binnen einer Woche ab Beginn der Haltung, sobald der Hund älter als drei Monate ist; ebenso ist das Ende der Haltung binnen einer Woche zu melden, mit Angabe des Grundes und gegebenenfalls der neuen haltenden Person. Chip und Registrierung in der Heimtierdatenbank des Gesundheitsministeriums sind bundesweit vorgeschrieben, spätestens mit drei Monaten und in jedem Fall vor einer Weitergabe. Für das Dogsharing ist die Lage komfortabel: Versicherung und Ausbildung hängen an der haltenden Person, nicht an dir – aber du kannst sicher sein, dass es beides gibt.
Quelle: Stadt Salzburg, Hunde – Registrierung, An- und Abmeldung, Hundesteuer
Leine oder Maulkorb
Außerhalb von Gebäuden gilt Leine oder Maulkorb – eines von beidem genügt
- Öffentlicher Raum
- Leine oder Maulkorb
- Wahlrecht
- eines von beidem
- Kinderspielplätze
- Hunde verboten
- Kotbeseitigung
- unverzüglich
Nach § 17 Abs. 1 Salzburger Landessicherheitsgesetz müssen Hunde außerhalb von Gebäuden und außerhalb ausreichend eingefriedeter Grundflächen entweder einen Maulkorb tragen oder so an der Leine geführt werden, dass das Tier jederzeit beherrschbar bleibt. Es ist also ein Wahlrecht, kein Und – dasselbe österreichische Muster wie in Graz und Linz und etwas, das es in Deutschland nirgends gibt. Der Maulkorb muss Größe und Kopfform angepasst und luftdurchlässig sein und dem Hund Hecheln und Wasseraufnahme erlauben. Zwei städtische Verordnungen auf Grundlage von § 38 Abs. 6 Salzburger Stadtrecht 1966 kommen dazu: Hundekot ist außerhalb von Gebäuden und nicht eingefriedeter Flächen unverzüglich zu beseitigen – ausgenommen sind Wald und die Flächen unter Sträuchern und Büschen –, und das Mitführen oder freie Laufenlassen von Hunden auf öffentlichen Kinderspielplätzen im Stadtgebiet ist verboten. Verstöße sind Verwaltungsübertretungen.
Quelle: Stadt Salzburg, Leinen- und Maulkorbpflicht, Hundekotbeseitigung, Kinderspielplatzverbot
Freilauf
Sechs eingezäunte Freilaufflächen – nur dort ohne Leine und ohne Maulkorb
- Flächen
- 6, alle eingezäunt
- Größte
- Salzachsee, rund 4.000 m²
- Ausstattung
- Sackerlspender, Mülltonnen, teils Beleuchtung
- Öffnungszeiten
- ganzjährig, außer Hellbrunn
Die Stadtgärten haben sechs Flächen eingezäunt, auf denen der Hund ohne Leine und ohne Maulkorb laufen darf: Salzachsee mit rund 4.000 m², Hans-Donnenberg-Park mit rund 2.400 m², Volksgarten mit rund 2.300 m², Hellbrunn mit rund 2.000 m² sowie Stölzlpark an der Bindergasse und Techno-Z mit je rund 1.000 m². Zusammen sind das gut 12.700 m². Alle sind eingezäunt und mit Sackerlspendern und Mülltonnen ausgestattet, einige zusätzlich beleuchtet. Sperrzeiten gibt es nicht – mit einer Ausnahme: Die Fläche in Hellbrunn ist an die Öffnungszeiten des Parks gebunden. Für eine Stadt von 156.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist das eine überschaubare Ausstattung, aber sie ist eindeutig: Überall sonst gilt Leine oder Maulkorb, hier keines von beidem.
Bus und Bahn
Der Hund zahlt den Minimum-Preis – mit KlimaTicket Salzburg fährt einer frei
- Ticket
- Minimum-Preis je Fahrt
- KlimaTicket Salzburg
- ein Hund kostenlos
- Maulkorb
- Pflicht
- Leine
- kurz, oder tragen
- Sitzplätze
- für Tiere tabu
Die Tarifbestimmungen des Salzburger Verkehrsverbunds geben für Hunde Einzelfahrten, Stunden-, Tages- und 24-Stunden-Karten zum jeweiligen Minimum-Preis aus, dazu Kurzstrecken- sowie myRegio-Wochen- und -Monatskarten. Wer ein KlimaTicket Salzburg hat, nimmt einen Hund im Geltungsbereich kostenlos mit; jeder weitere ist kostenpflichtig. Anders als in Nordrhein-Westfalen ist der Maulkorb hier keine Ausnahme, sondern die Regel: Hunde dürfen nur mit bissicherem Maulkorb mitgenommen werden und müssen getragen oder an kurzer Leine geführt werden. Gekennzeichnete Assistenz- und Therapiebegleithunde nach dem Bundesbehindertengesetz sowie Polizeihunde fahren unentgeltlich und ohne Maulkorb. Kleine ungefährliche Tiere in geeigneten Behältern sind frei. Auf Sitzplätzen haben Tiere nichts zu suchen.
Quelle: Salzburger Verkehrsverbund, Tarifbestimmungen § 10 Tiere
Stand: 08/2026. Wir prüfen diese Angaben regelmäßig – verbindlich ist immer die jeweils verlinkte Quelle.
Wo Hunde in Salzburg frei laufen dürfen
Eine Auswahl der Flächen, die sich lohnen – mit dem, was du vorher wissen solltest.
Hundefreilauffläche Salzachsee
Liefering
Mit rund 4.000 m² die größte der sechs Flächen und die einzige, die sich mit einer langen Runde am Wasser verbinden lässt.
Hundefreilauffläche Volksgarten
Nähe Innenstadt
Rund 2.300 m², eingezäunt und zentral gelegen – die naheliegende Wahl, wenn man in der Stadt wohnt und kein Auto hat.
Hundefreilauffläche Hans-Donnenberg-Park
Aigen
Rund 2.400 m² im Süden der Stadt. Gut zu kombinieren mit einer angeleinten Runde Richtung Hellbrunn.
Hundefreilauffläche Hellbrunn
Hellbrunn
Rund 2.000 m² im Erholungsraum Hellbrunn. Die einzige Fläche mit Sperrzeiten – sie folgt den Öffnungszeiten des Parks.
Hellbrunner Allee
Zwischen Freisaal und Hellbrunn
Eine der ältesten Alleen Europas, schnurgerade und autofrei. Angeleint oder mit Maulkorb, dafür schattig und im Sommer die angenehmste lange Strecke.
Häufige Fragen zu Dogsharing in Salzburg
Was kostet Hundebetreuung in Salzburg?
Beim Dogsharing nichts. Ihr seid Nachbarn, die sich gegenseitig helfen – kein Stundensatz, keine Vermittlungsgebühr. Bezahlte Betreuung liegt üblicherweise bei 15 bis 25 € pro Gassirunde; dieser Kostenblock entfällt, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie hoch ist die Hundesteuer in Salzburg?
50 € pro Jahr für den ersten Hund, 90 € für den zweiten und 120 € für jeden weiteren. Steuerpflichtig sind Hunde ab drei Monaten. Beginnt oder endet die Haltung im Laufe des Jahres, wird für jeden Monat ein Zwölftel des Jahresbetrags fällig. Wach-, Blindenführ- und beruflich gehaltene Hunde sind ausgenommen.
Wann gilt in Salzburg Leinenpflicht?
Außerhalb von Gebäuden und außerhalb ausreichend eingefriedeter Flächen gilt nach § 17 Salzburger Landessicherheitsgesetz Leine oder Maulkorb – eines von beidem genügt. Auf öffentlichen Kinderspielplätzen sind Hunde ganz verboten. Ohne Leine und ohne Maulkorb darf der Hund nur auf den sechs eingezäunten Freilaufflächen laufen.
Wo darf mein Hund in Salzburg ohne Leine laufen?
Auf sechs eingezäunten Hundefreilaufflächen: Salzachsee (rund 4.000 m²), Hans-Donnenberg-Park (2.400 m²), Volksgarten (2.300 m²), Hellbrunn (2.000 m²), Stölzlpark an der Bindergasse und Techno-Z (je rund 1.000 m²). Alle haben Sackerlspender und Mülltonnen, einige Beleuchtung. Nur Hellbrunn ist an die Öffnungszeiten des Parks gebunden.
Ich möchte in Salzburg mit einem Hund Gassi gehen, habe aber keinen eigenen. Geht das?
Ja, genau dafür ist Dogsharing gemacht. Du legst ein Profil an, siehst Hunde aus deinem Stadtteil und meldest dich bei denen, die zu dir passen. Anders als beim Gassidienst im Tierheim gehst du nicht mit wechselnden Hunden, sondern baust eine Verbindung zu einem bestimmten Hund auf. Sachkundenachweis und Haftpflichtversicherung hängen an der haltenden Person – du brauchst sie nicht, um einen Hund auszuführen.
Kann ich in Salzburg einen Hund ausleihen oder mieten?
„Ausleihen“ trifft es nicht: Ein Hund ist kein Gegenstand, und niemand übergibt ihn an Fremde. Was es gibt, ist eine feste Verbindung zu einem Hund aus deiner Nachbarschaft – erst kennenlernen, dann gemeinsame Runden, dann auch mal allein. Es fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben.
Wie finde ich in Salzburg einen Hundesitter?
Es gibt zwei Wege. Bezahlte Hundesitter und Gassiservices findest du über die üblichen Portale; sie rechnen pro Runde ab, meist 15 bis 25 €, und sie sitzen selten in genau deinem Stadtteil. Der zweite Weg ist Dogsharing: jemand aus deiner Nachbarschaft, der regelmäßig mit deinem Hund rausgeht, weil er selbst gern Zeit mit einem Hund verbringt. Dabei fließt kein Geld, weil beide Seiten etwas davon haben. Und weil es in Salzburg in fast jeder Straße Menschen gibt, die gern mit einem Hund unterwegs wären, ist die Chance groß, dass jemand davon zu Fuß bei euch ist – anders als bei einem Dienstleister, von dem es in der ganzen Stadt eine Handvoll gibt.
Gassi gehen im Tierheim Salzburg oder Dogsharing – was ist der Unterschied?
Beides ist sinnvoll, aber es ist nicht dasselbe. Im Tierheim gehst du meist nach einer Einführung mit wechselnden Hunden und zu den Zeiten der Einrichtung. Beim Dogsharing ist es derselbe Hund aus deinem Stadtteil, und die Zeiten macht ihr unter euch aus. Für den Hund bedeutet das Kontinuität statt wechselnder Menschen, für dich eine echte Bindung statt einer Schicht. Geld fließt in beiden Fällen keines.
Schau, wer in Salzburg schon dabei ist
Dogsharing organisierst du über die Patzo App: Profil anlegen, Nachbarschaft ansehen, entscheiden. Ohne Abo.
Patzo kostenlos ladenFür iPhone und Android
